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Russland startet Krieg gegen den IS

und die 300 türkischen Soldaten sind an einer Öl-Umschlagstelle stationiert:oha::)

Bagdad hatte der Türkei am Sonntagabend ein Ultimatum zum Abzug ihrer Soldaten binnen 48 Stunden gestellt. Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi sagte, andernfalls werde er "alle zur Verfügung stehenden Optionen" nutzen, darunter die Anrufung des UN-Sicherheitsrates. Bei einem Treffen mit Steinmeier schloss sich Abadi am Montag zudem Vorwürfen an, wonach die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sich durch den Ölverkauf finanziere, wobei "der Großteil über die Türkei geschmuggelt wird", wie es in einer Erklärung Abadis hieß. Russland hatte zuvor der Türkei vorgeworfen, Öl-Geschäfte mit der IS-Organisation zu machen.

Militärberater sind nicht das Thema

Nach Angaben des türkischen Regierungsvertreters befinden sich zwischen 150 und 300 türkische Soldaten begleitet von etwa 20 Panzern seit vergangener Woche in Baschika rund 30 Kilometer nördlich von Mossul. Die Ölstadt war von der IS-Miliz im vergangenen Jahr erobert worden. Laut Ankara ist die Stationierung Teil einer Routine-Rotation von Soldaten, die dort kurdische Peschmerga-Kämpfer und sunnitische IS-Gegner für den Kampf gegen die Extremistenorganisation ausbilden sollen.
Iraks Außenminister Al-Dschaafari sagte nun, Militärberater seien nicht das Thema. Es gebe Berater aus einer ganzen Reihe von Ländern im Irak. Aber Bodentruppen würden nicht akzeptiert.
"Ebenso wichtig wie die Suche nach einer politischen Lösung für Syrien"

Steinmeier hob bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Kollegen hervor, dass es seit einem Jahr Fortschritte im Irak gegeben habe. So sei die im vergangenen Jahr durch die IS-Miliz eroberte Stadt Sindschar inzwischen befreit worden. Er sicherte eine Ausweitung der deutschen humanitären Hilfe für den Irak im nächsten Jahr zu. Für befreite Gebiete wie Sindschar solle möglichst schnell eine medizinische Grundversorgung sichergestellt werden. Auch den Kurden im Nordirak sagte Steinmeier weitere Unterstützung bei Ausbildung von Kämpfern und bei der Ausrüstung mit Waffen zu.
Auf dem Flug nach Bagdad hatte Steinmeier gesagt, die Stabilisierung des Iraks sei "ebenso wichtig wie die Suche nach einer politischen Lösung für Syrien, im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus". Abadi verdiene "unseren Respekt und tatkräftige Unterstützung für sein engagiertes Reformprogramm". Dies gelte auch für "seine Bemühungen, einen Staat zu schaffen, in dem sich alle ethnischen, religiösen und gesellschaftlichen Gruppen wiederfinden können".


Steinmeier lobt Kurden
Zudem lobte Steinmeier die Kurden im Nordirak. Diese hätten sich "mit großem Mut und unserer Hilfe aus einer lebensbedrohlichen Umklammerung" durch den IS befreit und die Dschihadisten inzwischen sogar aus Teilen ihrer Region verdrängen können.
Steinmeier zu Gesprächen in Bagdad: "Erwarten, dass sie bleiben": Türkei will Soldaten trotz Ultimatums im Irak lassen - Ausland - FOCUS Online - Nachrichten

 
Während die USA in den Anfangsjahren des Bürgerkriegs im Vordergrund standen, ist sie langsam in den Hintergrund getreten und hat den Platz an andere regionale Mächte überlassen (vor allem Türkei,Iran,Saudi,Russland) ..

Dass sie dann auch tatsächlich irgendwie aktiv wurden liegt in erster Linie auf das Bedrängen ihre regionalen Verbündeten. Und wenn man sich anschaut, was die USA 2011 bis 2014 in Syrien getan haben, dann ist das unterm Strich sehr wenig. Jetzt, wo Russland allerdings dort ist, ist es für die USA weitaus interessanter geworden.

ich bin verwirrt. hat das engagement der usa jetzt abgenommen oder zugenommen?
 
Wenn es nach dem Interesse geht syrische Oppo Kämpfer auszubilden hat es abgenommen

Das glaube ich weniger, die Ausbildung der Rebellen findet auf türkischen und saudischen Boden statt und da sind überall die Amerikaner vertreten. Ebenso hatten sie vergangene Woche angekündigt 200 Navy Seals in den Irak zu schicken, zwar hat die irakische Zentralregierung gedroht diese Aktion als Besatzung zu sehen aber mittlerweile weiß wohl jeder dass diese Regierung kein Existenzrecht hat und einfach nur der verlängerte Arm des Iran's ist. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen dass die USA auf die Bitten Abadi's eingeht.
 
In den Medien aufjedenfall.. Militärisch weiß ich nicht wie man das messen soll, aber wenn es nach der Anzahl an gelieferten TOW's geht hat sie zugenommen.. Wenn es nach dem Interesse geht syrische Oppo Kämpfer auszubilden hat es abgenommen

Die Waffenlieferung der USA waren vom Umfang her nicht größer, als die Kroatiens.
 
Das glaube ich weniger, die Ausbildung der Rebellen findet auf türkischen und saudischen Boden statt und da sind überall die Amerikaner vertreten. Ebenso hatten sie vergangene Woche angekündigt 200 Navy Seals in den Irak zu schicken, zwar hat die irakische Zentralregierung gedroht diese Aktion als Besatzung zu sehen aber mittlerweile weiß wohl jeder dass diese Regierung kein Existenzrecht hat und einfach nur der verlängerte Arm des Iran's ist. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen dass die USA auf die Bitten Abadi's eingeht.

Naja...

The Pentagon has abandoned its failed $500 million program to train "moderate" Syrian rebels in favor of ramping up support for established and proven forces — including Kurdish fighters — a decision that comes on the heels of the White House's admission that building a force from scratch to combat the Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL) was "a more difficult endeavor than we assumed."

Friday's announcement comes more than a week into a bold Russian intervention on behalf of Bashar al-Assad's regime, which has been on the defensive in several key battlegrounds. Since Moscow started strikes against Syria's rebels — including some reportedly backed by a separate, covert CIA program — President Barack Obama has been under pressure to respond more forcefully. But he isn't willing to commit U.S. troops to Syria and, analysts say, increasingly sees minimal strategic gain in toppling Assad, which could expand the power vacuum that allowed a greater threat, ISIL, to metastasize.

The new strategy, which focuses exclusively on combating ISIL, follows a series of very public embarrassments that befell Obama's first batch of trained rebels. The $500 million program was intended to train more than 5,000 rebel fighters, who administration officials hoped would counter both ISIL and, to a lesser degree, Assad.


US to Abandon Failed Syria Train and Equip Program | Al Jazeera America
 
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