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Nachrichten aus Zypern

Die Verhandlungen sind ins Stocken geraten und wird wie immer am Ende scheitern.



Zypern: Bislang keine Einigung über Aufteilung der Insel | ZEIT ONLINE


Fairerweise solltest Du aber auch die Titelunterschrift zitieren:

Bislang keine Einigung über Aufteilung der Insel

Die Verhandlungen über eine mögliche Wiedervereinigung Zyperns sind unterbrochen worden. Beide Seiten sprechen aber von Fortschritten.


Also siehts doch gar nicht sooo schlecht aus...
 
Fairerweise solltest Du aber auch die Titelunterschrift zitieren:

Bislang keine Einigung über Aufteilung der Insel

Die Verhandlungen über eine mögliche Wiedervereinigung Zyperns sind unterbrochen worden. Beide Seiten sprechen aber von Fortschritten.


Also siehts doch gar nicht sooo schlecht aus...

Ich habe schon aufgehört zu zählen, wie oft man bei den Verhandlungen in der Vergangenheit kurz vor dem Durchbruch stand. Das fing unter Vermittlung mit dem verstorbenen UN-Generalsekretär Boutros Ghali an und zog sich hin bis Kofi Annan. Jedes Scheitern der Verhandlungen vertieft die Gräben nur noch mehr.

Irgendwann muss man den Tatsachen ins Gesicht schauen und akzeptieren, daß die Wiedervereinigung unter Gebietsabtretung eine Utopie bleiben wird.

Ich spreche Dinge ohne Umschweife einfach offen an. Das ist mein langjähriger Eindruck der für die Zukunft nicht zuversichtlich ist.
 
Ich habe schon aufgehört zu zählen, wie oft man bei den Verhandlungen in der Vergangenheit kurz vor dem Durchbruch stand. Das fing unter Vermittlung mit dem verstorbenen UN-Generalsekretär Boutros Ghali an und zog sich hin bis Kofi Annan. Jedes Scheitern der Verhandlungen vertieft die Gräben nur noch mehr.

Irgendwann muss man den Tatsachen ins Gesicht schauen und akzeptieren, daß die Wiedervereinigung unter Gebietsabtretung eine Utopie bleiben wird.

Ich spreche Dinge ohne Umschweife einfach offen an. Das ist mein langjähriger Eindruck der für die Zukunft nicht zuversichtlich ist.

Dies sind die letzten Verhandlungen, weitere wird es nicht mehr geben.
 
Eine Insel in einem Bundesstaat zu verwandeln bei einer Bevölkerung von 90% autochtone Griechen und 10% autochtonen Türken ist sowieso mehr als lächerlich. Die zypriotische Regierung sitzt am längeren Hebel. Wenn die Türken meinen weiterhin rumzubocken, dann sollen diese weiterhin isoliert bleiben. Auch haben die Anatolier nichts auf der Insel zu suchen und sollten verschwinden, ebenso wie das türkische Militär. Die Türken sollen das kriegen was auf der ganzen Welt gang und gebe ist, weitreichende Minderheitsrechte und die Möglichkeit überall was zu machen in der Politik etc

Alles andere ist unfair und nützt nur den Türken was


Edit: Ich drücke es mal anders aus, es ist ok wenn Anatolier, Helladiten (Festland Griechen) etc sich niederlassen auf Zypern. Was gar nicht geht, ist das man die Demographie durch die Anatolier zu Gunsten der Türken verädert. Das geht gar nicht.
 
Eine Insel in einem Bundesstaat zu verwandeln bei einer Bevölkerung von 90% autochtone Griechen und 10% autochtonen Türken ist sowieso mehr als lächerlich. Die zypriotische Regierung sitzt am längeren Hebel. Wenn die Türken meinen weiterhin rumzubocken, dann sollen diese weiterhin isoliert bleiben. Auch haben die Anatolier nichts auf der Insel zu suchen und sollten verschwinden, ebenso wie das türkische Militär. Die Türken sollen das kriegen was auf der ganzen Welt gang und gebe ist, weitreichende Minderheitsrechte und die Möglichkeit überall was zu machen in der Politik etc

Alles andere ist unfair und nützt nur den Türken was

Ich hoffe, dass ihr Griechen nein sagt und wir Türken ja sagen, denn dann geht es los mit der internationalen Anerkennung.
 
Nicht auf der ganzen Welt. So etwas gibt es in Griechenland und in der Türkei zum Beispiel nicht. :)

In Albanien auch nicht. Da werden gerade gezielt die Häuser der Griechen abgerissen aber darum gehts hier nicht

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Ich hoffe, dass ihr Griechen nein sagt und wir Türken ja sagen, denn dann geht es los mit der internationalen Anerkennung.

Es wird keine internationale Anerkennung geben da die Insel durch eine militärische Intervention geteilt wurde. Aber gut, schauen wir was die Zukunft bringt
 
Ja, die Frage der Armee hat für die beiden Seiten eine sehr starke symbolische Kraft. Für die griechischen Zyprioten ist es von großer Wichtigkeit, dass es an einem Punkt einen kompletten Abzug gibt - der Zeitraum ist aber diskutabel. Wie flexibel da die turkisch-zypriotische Seite sein kann, weiß ich nicht.

Trotzdem, wenn es Einigung im Vermögen- und Territorialfrage gibt, kann ich mich nicht vorstellen, dass das Ganze an der Armee- und der Garantiefrage scheitert.

Die Türkei wird mMn darauf bestehen, dass die türkische Armee dort stationiert bleibt. Allein deswegen wird es keine Wiedervereinigung geben können, denn dann würden die gr Zyprioten bei einem Referendum mit Nein stimmen.


Falls es zu einer Wiedervereinigung kommen sollte, wird es eine türkische oder eine griechische Nationalhymne geben? :-k
 
Es wird keine internationale Anerkennung geben da die Insel durch eine militärische Intervention geteilt wurde. Aber gut, schauen wir was die Zukunft bringt
Die militärische Intervention war vor 43 Jahren, da wird die internationale Gemeinschaft weggucken. Denn wenn die Griechen nein sagen, wird man als Türken sagen, dass man alles gemacht hat, aber die Griechen es nicht wollten.
Danach folgen Anerkennungen durch Turkstaaten.

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Die Türkei wird mMn darauf bestehen, dass die türkische Armee dort stationiert bleibt. Allein deswegen wird es keine Wiedervereinigung geben können, denn dann würden die gr Zyprioten bei einem Referendum mit Nein stimmen.


Falls es zu einer Wiedervereinigung kommen sollte, wird es eine türkische oder eine griechische Nationalhymne geben? :-k

Eine Nationalhymne ohne Text.
 
Danach folgen Anerkennungen durch Turkstaaten.

Die hätten Zypern schon anerkannt, wenn sie gewollt hätten. Allen voran Azerbaidschan. Das ist nie passiert. Der Internationale Druck ist zu groß. Zudem abseits davon man wenn überhaupt nur noch nach Azerbaidschan mit Kasachstan und Kirgisistan rechnen kann. Wie es mit Turkmenistan ausschaut, die sich von der Welt abschotten ist fraglich. Gleiches auch in Usbekistan, dessen Beziehungen mit der Türkei bei 0 liegen.
 
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