Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren
  • Frohe orthodoxe Weihnachten! Einen ruhigen, gemütlichen Heiligen Abend und viel Wärme für die kommenden Tage.
    Euer Balkanforum-Team

Nachrichten aus Griechenland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 9433
  • Erstellt am Erstellt am
Wenn ich mich so winden müsste wie ihr, wäre mein Kreuz schon längs gebrochen.
Dein widersprüchliche Aussage hat zweifellos Unterhaltungswert.

Bitte um mehr davon :lol:

Du hättest dich wirklich vorher informieren müssen wer Xiros überhaupt ist einen linksterroristischen Mord mit einem ethnisch bedingten Mord zu vergleicht zeugt nicht gerade von Intelligenz. Bei almila ist das nicht so schlimm die kleine hat noch viel zu lernen aber bei dir schlägt das schon stärker zu buche.gruß Oliver
 
Trotzdem eine schlechte Idee ... Souda und Kreta selbst ist zu schön um dort eine Nato Militärbase zu machen. Stell dir vor was die Touristen dazu meinen würden ?
 
Trotzdem eine schlechte Idee ... Souda und Kreta selbst ist zu schön um dort eine Nato Militärbase zu machen. Stell dir vor was die Touristen dazu meinen würden ?
Die Touristen meinen zur Zeit, dass es besser ist in Griechenland neben ner Landebahn zu campieren als an einem ruhigen Ort in der Türkei.
 
Es geht in den folgenden Artikel zwar nicht explizit um Griechenland, sondern auch um die Türkei. Da der Thread aber auch um ersteres Land handeln tut, poste ich es einfach hier


Özgür und Deniz hätten sich in ihrer Heimat wahrscheinlich nie kennengelernt. Hier in Athen sind sie dicke Freunde geworden. Unabhängig voneinander haben sie die Türkei verlassen, denn sie wollen ein Leben in Freiheit und Sicherheit. Diese Beiden haben den Mut, mit uns über die Motive zu sprechen. Erdogans Politik führe die Türkei in den Abgrund, sagen sie.

Özgür kennt eine andere Türkei: "Erdogan und seine Leute sind nicht die wahre Türkei. Sie haben mit uns nichts zu tun. Wir lernten Freundschaft, zu teilen in der Familie, uns gegenseitig zu respektieren. Wir lernten Frieden zu Hause und in der Welt – von Mustafa Kemal Atatürk. So sind wir aufgewachsen, mit Liebe und Teilen."

Eine andere Türkei

Deniz schämt sich für sein Land: "In den letzten Jahren haben die Leute nur noch gesagt: 'Ihr tut uns leid! Schon wieder ein Bombenanschlag.' Ich hatte den Eindruck, alle denken, wir können nur noch Bombenanschläge und keinen Kebab mehr." Özgür ergänzt: "Als wäre es unser Nationalsport!"

Deniz und Özgür sind zwei von Tausenden, die ihre Heimat verlassen haben. Doch die meisten wagen es nicht, Politik öffentlich zu kritisieren, haben Angst um ihre Familien daheim. In Griechenland sind sie glücklich, die jungen, gut ausgebildeten, nicht religiösen.

"Wie in der DDR"

tuerkei-tassos-telloglou-100~_v-standard368_d29cfe.jpg
Tassos Telloglou


Der griechische Journalist und Türkeikenner Telloglou beobachtet eine wahre Fluchtbewegung, die Erdogan vielleicht sogar gefalle. Tassos Telloglou, Journalist beim Fernsehsender SKAI TV: "Es ist so wie bei der alten DDR: Man kriegt die frechen und diejenigen, die wahrscheinlich ein Problem für Erdogan sein werden, also sag ich mal, die städtischen gebildeten Schichten, die gegen ihn sind, die kriegt man weg."

tuerkei-griechenland-pilot-100~_v-standard368_ea6fe9.jpg
Einer der Piloten, die Asyl beantragt haben


Telloglou ist der erste Journalist, der mit den acht türkischen Piloten sprechen konnten, die in der Putsch-Nacht im Juli 2016 nach Griechenland flüchten, aus Angst um ihr Leben, wie sie sagen. Sie wohnen noch immer in einer Polizeistation, zur Sicherheit. Das oberste Gericht Athens entscheidet, sie nicht in die Türkei auszuliefern. Die Reaktion der dortigen Regierung kommt prompt. Tassos Telloglou, Journalist SKAI TV: "Alle Frauen haben ihren Job verloren. Alle Familien, alle Acht haben ihre Wohnungen verloren. Die Kinder wurden exmatrikuliert und die Diplome aller acht Piloten wurden aberkannt. Sie besitzen formal in der Türkei einen Schulabschluss von sechs Klassen. Das heißt, sie sind soweit sozial stigmatisiert, dass sie nur schwer in der Türkei eine Arbeit finden können."

Asyl in Griechenland

Die Zahlen sind eindeutig: Immer mehr Türken bitten um Asyl in Griechenland. Wer Geld hat, investiert am griechischen Immobilienmarkt. Kaum ein Makler will sich dazu vor unserer Kamera äußern. Vasilis Axarlis ist aber bereit, uns wenigstens eine Wohnung zu zeigen, wie er sie derzeit häufig an Türken verkauft: "Ich habe solche Wohnungen an einen Arzt und einen Rechtsanwalt verkauft. Im Augenblick verhandeln wir mit einem Unternehmer."

Eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt man in Griechenland, wenn man mindestens 250.000 Euro in eine Immobilie investiert. Die gilt dann für fünf Jahre und wenn die Wohnung nicht weiterverkauft wird, wird auch die Genehmigung erneuert.

Türken in Griechenland? Keine Selbstverständlichkeit

Wir treffen Deniz und Özgür nach der Arbeit. Die Gäste? Alles Türken, Neu-Athener. Tagsüber arbeiten sie zusammen, abends feiern sie hier. In Griechenland sind sie willkommen, obwohl das Verhältnis zwischen Griechen und Türken politisch stets angespannt war.

tuerkei-oezguer-100~_v-standard368_a630e1.jpg
Özgür


Özgur beschreibt das Klima: "Ich bin aufgewachsen mit Hassattacken gegen die Griechen: 'Sie bringen unsere schwangere Frauen um', sagte man uns. Und die Griechen waren genauso. Und dann komme ich hierher und: es ist das beste Land überhaupt. Super nette Leute. Sie sind alle so wie ich."

Dass in ihrer Heimat in einer Woche das Referendum abgehalten wird, ist hier nicht Hauptgesprächsthema. Deniz erklärt seine Situation: "Ich vermeide, hier über türkische Politik zu sprechen, wenn wir zusammen sitzen. Es hilft uns hier nicht. Es hilft denen nicht, die zurückgeblieben sind. Es setzt uns nur noch mehr unter Druck. Immer wieder die Frage: 'Was, wenn wir zurückgehen?'"

Deniz und Özgür machen Witze darüber, was sie tun werden, wenn sie für dieses Interview ins Gefängnis kommen. Galgenhumor. Sie spüren den Druck der türkischen Regierung selbst hier in Athen.

Autorin: Ellen Trapp, ARD Athen




Flucht nach Griechenland - Weltspiegel - ARD | Das Erste


Wenn man sich so manche Sachen durchließt, versteht man woher dieser rassistische Hass einiger BF Türken gegenüber Griechen kommt.
 
Naja die Türken haben uns immer prophezeit, dass sie eines tages kommen werden. Aber dass sie als Asylanten kommen, hätten sie selbst nie gedacht :haha:
 
Du hättest dich wirklich vorher informieren müssen wer Xiros überhaupt ist einen linksterroristischen Mord mit einem ethnisch bedingten Mord zu vergleicht zeugt nicht gerade von Intelligenz. Bei almila ist das nicht so schlimm die kleine hat noch viel zu lernen aber bei dir schlägt das schon stärker zu buche.gruß Oliver

Das der Mord vom 17.November verübt wurde weiß jeder im Fall von Sipahioglu.
Diese Morde nach Qualität zu unterscheiden hat schon seine zweifelhafte Sichtweise.
 
Das der Mord vom 17.November verübt wurde weiß jeder im Fall von Sipahioglu.
Diese Morde nach Qualität zu unterscheiden hat schon seine zweifelhafte Sichtweise.

Nicht wirklich amk:sly: du schriebst
Ist bei euch nicht anders.

Es ist durchaus anders. Die sogenannten "Dönermorde" waren ja auch was anderes als die der RAF (völlig anderes Motiv dahinter) aber wenn du dich besser fühlst kannst du weiterhin beides gleichstellen meinen segen hast du arkadasch. Bin ja kein Unmensch:lol:
 
Zurück
Oben