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Hamed Abdel-Samad auf Provokations- und Selbsttherapie-Tour

  • Ersteller Ersteller Nik
  • Erstellt am Erstellt am
Ich habe ja schon mehrfach gesagt, dass er gute Ansätze hat und auch wichtig ist für den Diskurs. Allerdings finde ich den Faschismusvergleich einfach irreführend. UNd wie du schon sagst, haben die Religionen eine aggressive Grundhaltung, trotzdem ist es aber möglich mit dem Christentum/Judentum etc. Friedlich zu leben, auch die Hinduspinner sind ja recht friedlich. Nur leider bedient er die Ängste vor Islamisierung etc. Ich bin hier eben der Meinung, dass dem Rechtstaat und Gesellschaft die Religion nicht gefährlich werden kann, also nicht im Sinne einer Islamisierung etc. Die Religion muss einfach entschärft werden und in das Private verdrängt.

Das Problem ist hier auch, dass man kaum etwas dagegen sagen kann, ohne gleich in die Verteidigerecke gedrängt zu werden. Fakt ist, dass Provokation im Diskurs wichtig ist, daher auch mein Beispiel mit Nietzsche, der da auch nicht besonders konstruktiv, sondern rein provokant und reißerisch war. Das sollte man auch einfach mal benennen können ohne gleich in die Mentalburka gesteckt zu werden. Auch Ein Lüders, Todenhofer oder Jebsen sagen hier und da mal etwas Wahres, trotzdem muss man ihnen nicht gleich dem Stempel der Seriösität verpassen, den übrigens Abdel-Samad eher verdient.

Aber wie gesagt, das GEspräch mit Khorchide ist wirklich sehenswert, so bekommt man ein recht gutes Bild.

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Es geht um den hamed hier und ihn kann man dann schonmal mit Nietze vergleichen, gibt schlimmeres. Klar gibts Spinner, die immer ablenken wollen, aber dann eben die gleichen Heulsusen auf der anderen seite, die Spiel mitspielen. Nicht mein Bier

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Verstehe nicht, was du mir damit sagen willst, ich bezog mich auf meinen Beitrag oder den von Afro. Zu Altenmarkter und seinem Deschnervergleich habe ich schon etwas gesagt, den habe ich übrigens, genau wie Abdel-Samad auch gelesen. Und ich werde mir auch nicht Vergleiche mit anderen Religionskritikern verkneifen, nur damit ich hier nicht anecke, genausowenig hafte ich für irgendwelche Deppen hier

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dann bin ich halt muslim und bla bla. Du wirst mir nicht zeigen können, wo ich auf Christen ablenke, ohne dabei nicht härter die islamische Gesellschaft zu kritisieren
Ich habe alle buchreligionen kritisiert falls du auch das gelesene kapierst mein muslimischer Freund und klar kann ich dir das nachweisen....wie auch andere hier bemerkt haben.....das du immer noch versuchst, außerhalb deiner Weinstube, die Kurve zu kratzen ist mir schleierhaft......kann doch jeder nachlesen in deinen Beiträgen hier in diesem Thread, dass du dem golim und altenmarkler und deren bauernmasche in nichts nachstehst....Möchtegernschlaumeier
 
Hab mir das nicht angeschaut.. Trotzdem meine Frage.. Was sollte man am Islam reformieren?
Es gäbe da meines Erachtens eine Reihe von Dingen, die man unbedingt und so schnell wie möglich reformieren, also der Zeit und Gesellschaft anpassen, sollte. Im Zeitalter der Globalisierung kann es nicht sein, dass Nicht-Muslime in muslimischen Ländern nach islamischem Recht diskriminiert werden, nur weil die Mehrheit (die Muslime) davon ausgeht, dass nur sie die absolute Wahrheit besitzen und alle anderen bloss falsch liegen.

Grundsätzlich sollte dem Koran die absolute Unverfälschtheit des Wortes Gottes abgesprochen werden. Man kann die Botschaft, die er im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Sinn bringt, nicht eins zu eins im Jahr 2017 realisieren. Das ist unmöglich.

Ich war ein wenig hart zu Abdel-Samad mit dem Thread-Titel, aber ich glaube, dass es Leute wie ihn braucht, die auf die Punkte bzw. Wunden drücken, wo es so richtig wehtut. Solche Punkte sollten aber auch von Vertretern anderer Religionen in ihren Religionen gedrückt werden. Es kann beispielsweise nicht sein, dass die Vergewaltigung von Knaben in der katholischen Kirche und unter Katholiken immer noch sehr oft tabuisiert wird. Auch kann es nicht sein, dass die orthodoxen Juden denken, sie wären das auserwählte Volk Gottes. Das sind sie nämlich mit Sicherheit nicht.

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In Detail nicht, aber eine ungefähre Idee kann man durch seine Interviews oder Artikel schon haben: deswegen gibt es sie doch. Ohne ihn 100% beurteilen zu können, man sieht was für Diskussion hier in BF durch seine Person angefacht wird, und dass sie in etwas Nützliches nicht entwickeln kann. Deswegen bin ich zur Hilfe gekommen, und Gudrun Krämer in die Diskussion gebracht, für etwas mehr Sachlichkeit :). Mehr dazu am Nachmittag.
Meistens wird das in diesem Forum und auch sonst in sozialen Netzwerken als Arroganz abgetan und wird nicht wirklich von der Mehrheit ernst genommen. Mit Balkanern – vor allem Diaspora-Balkanern – muss man fast immer über die Gefühlsebene kommunizieren. Dann funktioniert es irgendwie. Aber so sicher nicht.

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Genau das passiert aber zur Zeit nicht.
Was schreibst du denn da, Liberitas? Siehst du denn nicht all die Muslime, welche ihren Glauben bzw. ihre Religion mit einer aufgeklärten, humanen und menschenrechtlichen Philosophie in Einklang bringen können? Wieso ignorierst du das? Der Islam ist keine Person, er ist so vielschichtig, du kannst dir das wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Ich würde auch sagen, er ist vielfältiger als das Christentum. Der Islam kennt keine religiöse Institution, die ihn «reguliert». Deshalb hat er auch so viele Gesichter. Reist man von Marokko über Mali, Tunesien und Somalia nach Palästina, Saudi-Arabien, den Iran, Albanien, Kasachstan, Indien und Singapur wirst du wahrscheinlich in jedem Land einem anderen Islam begegnen. Was heisst das also konkret? Der Islam hat sich sehr wohl angepasst. Nur haben sich diese «Islamen» noch nicht wirklich an diese eingangs von mir erwähnten Philosophie «des Westens» anpassen können, auch wenn dies in einigen Weltgegenden – wie in Albanien und Bosnien-Herzegowina, und stellenweise in der Türkei, in Tunesien und im Libanon – jedoch bereits seit langem passiert ist. Ich bin optimistisch. In höchstens 50 Jahren werden auch Saudi-Arabien und der Iran keine erzkonservativen Theokratien mehr sein. Entsprechende Entwicklungen zeigen nämlich in Richtung Pluralismus, Republikanismus und Menschenrechten.

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Papst ist so was von ein faschist....reist rum und will das man sich für andersgläubige Asylanten mehr kümmert.....

und noch was.....macht doch ein eigenes Thema auf für christen....ist doch schon hier gefordert worden.....hier gehts doch um einen islamkritiker? Oder nicht?
Holzmichl hat aber Recht. Und dass der Franz jetzt einen auf Almosenspender macht, ändert nichts an der Tatsache, dass die römisch-katholische Kirche immer noch korrupt ist. Heute vor allem in Südamerika, Afrika und Asien.

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Ich glaube eher ihr realisiert nicht, dass auf dem Balkan ein Islam light praktiziert wird. Der "richtige" Islam, der sich so langsam auch auf dem Balkan und Europa breit macht, ist so faschistisch, wie Faschismus überhaupt nur sein kann. Das ist ja auch nicht verwunderlich, denn der Gott der abrahamitischen Religionen ist quasi der Prototyp des allmächtigen Diktators, dem alle irdischen Diktatoren nacheifern.
Daran mag etwas Wahres dran sein, aber du kannst nicht behaupten, dass der Islam auf dem Balkan der unwahre und derjenige in Saudi-Arabien der wahre Islam seien. Worauf stützt du dich da? Auf den Koran? Mit dieser Methode bist du im Grunde den muslimischen Extremisten gleich, die ihren Glaubensgeschwistern vorwerfen, sie seien keine wahren Muslime. Woher nehmt ihr euch denn das Recht, so etwas zu sagen? Hajde, der Extremist scheisst auf Religionsfreiheit, aber du?
 
Doch. Aber darum geht es nicht. Glauben ist das eine, handeln ist das andere.

Wer soll denn bitteschön handeln.. Es ist ein Witz, dass außenstehende immer Versuchen sich in fremde Angelegenheiten einzumischen.. Es geht hier um Bayt ul Islam das Hause Islams.. Keine Ahnung wieso sich dann andere da einmischen wollen, oder mische ich mich in die Angelegenheiten meines Nachbars ein.. ?? Die Islamische Welt hatte und hat bis Heute noch zahlreiche großartige Gelehrte deren Wissen so groß, dass sie hier alle Kritiker blass aussehen lassen würden und genau solche sind gefragt wenn es um irgendwas Internes geht und nicht irgendwelche selbsternannten Experten
 
Ich habe alle buchreligionen kritisiert falls du auch das gelesene kapierst mein muslimischer Freund und klar kann ich dir das nachweisen....wie auch andere hier bemerkt haben.....das du immer noch versuchst, außerhalb deiner Weinstube, die Kurve zu kratzen ist mir schleierhaft......kann doch jeder nachlesen in deinen Beiträgen hier in diesem Thread, dass du dem golim und altenmarkler und deren bauernmasche in nichts nachstehst....Möchtegernschlaumeier

Deinen Komapost habe ich sicher nicht gelesen. Zu wirr, sorry. Ich bezog mich auf den Geschwafel mit dem Papst also auf deine Reaktion auf meinen Beitrag. Deine Meinung ist mir auch egal, solange es für dich schon verkehrt ist, Türkisch zu können oder gleich zum Muslim erklärt wird.
 
:D

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Ich geh kappott!

:haha:
 
Wer soll denn bitteschön handeln.. Es ist ein Witz, dass außenstehende immer Versuchen sich in fremde Angelegenheiten einzumischen.. Es geht hier um Bayt ul Islam das Hause Islams.. Keine Ahnung wieso sich dann andere da einmischen wollen, oder mische ich mich in die Angelegenheiten meines Nachbars ein.. ?? Die Islamische Welt hatte und hat bis Heute noch zahlreiche großartige Gelehrte deren Wissen so groß, dass sie hier alle Kritiker blass aussehen lassen würden und genau solche sind gefragt wenn es um irgendwas Internes geht und nicht irgendwelche selbsternannten Experten
Nein, ich meinte, dass man glauben kann, woran man will, aber sobald der Glauben ausgeübt wird, Praktiken ausgeführt werden und das Leben real beeinflusst wird, dann kann es kritisch kommen, vor allem, wenn jene Handlungen gegen die Menschenrechte sind.

Hier geht es in erster Linie um Muslime in Europa. Das Hause des Islams gibt es politisch gesehen nicht. Jeder islamische Staat hat seine eigenen Vorstellung von diesem «Haus», also kann man da auch nicht diesen schwammigen Begriff benutzen. Was zählt, sind die internationalen festgelegten Grenzen und nicht mittelalterliche Vorstellungen und Unterscheidungen von Menschen.

Klar hat es islamische Gelehrte zuhauf gehabt. Doch die Menschen, welche diese abscheuliche Form des Islams in die Welt setzen und unterstützen, akzeptieren keinen einzigen von ihnen.

Ein Bekannter von mir erzählte gestern, wie er von bärtigen Super-Moslems angeschaut wurde, als er in die Moschee-Bibliothek zwei Bänder von Al-Ghazali brachte. Al-Ghazali ist einer der bedeutendsten islamischen Gelehrten gewesen und schaffte es in seiner Zeit, die Sufis als Muslime anerkennen zu lassen. Die Power-Moslems rümpften nur die Nase, das sei «Shirk», was Al-Ghazali getan hätte.
 
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