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US-News

War zwar ohnehin klar, dass sich das mit den angekündigten Strafzöllen in erster Linie gegen die Chinesen richtet. Jetzt ist es aber offensichtlich. Die Europäer sollen Ausnahmeregelungen erhalten, weil man da offensichtlich Konfliktstoff vermeiden will.

Bin nur trotzdem gespannt. Die Chinesen haben schon angekündigt, dass das nicht ohne Reaktion bleiben wird. Das könnte sich zu einem kleinen Handelskrieg hochschaukeln. Und ich bin nicht sicher, ob nicht die USA da auch wenigstens mit sehr blauen Augen davon kommen würden. Die Chinesen sind eine andere Hausnummer als wir.

Handelskonflikt: EU vorläufig von US-Strafzöllen ausgenommen | tagesschau.de

Vor allen Dingen werden bei Strafzöllen gegen die VR ja auch alle Billigprdukte (Walmart etc.) teurer, und das trifft besonders die Unterschichten, also die Trump-Wähler - von seinen Krawatten und den "Erzeugnissen" seiner Tochter mal ganz abgesehen...:emir:
Außerdem halten die Chinesen ca. 8% der Staatschulden der USA, und was da alles passieren kann, weiss man nicht...

Aber Drumpff hat jetzt noch andere Probleme:

Gerichtsentscheid zu Trump
Plötzlich angreifbar

Stand: 22.03.2018 02:26 Uhr

Eine Frau, die Trump sexuelle Belästigung vorwirft, hat vor Gericht einen ersten Erfolg erzielt: Ihre Verleumdungsklage kann weiterverfolgt werden. Nun könnten noch mehr Fälle folgen.
Von Kai Clement, ARD-Studio New York

"Neuer juristischer Ärger für den Präsidenten." So meldet es zumindest der Trump-kritische Nachrichtensender CNN, den der US-Präsident regelmäßig als "Fake Media" bezeichnet.

Der Grund für die CNN-Zeile: "No one is above the law", sagt Jennifer Schecter. Niemand stehe über dem Gesetz - und das gelte ausdrücklich auch für den Präsidenten der USA. Zumindest dann, wenn es um "vollständig private Taten" gehe, wie die Richterin am Obersten Gericht des Bundesstaates New York in ihrer Urteilsbegründung erklärte.
...
Gerichtsentscheid zu Trump: Plötzlich angreifbar | tagesschau.de
 
Man kommt wegen des Chaos in Weißen Haus überhaupt nicht mehr hinterher:


22. März 2018, 17:52 Uhr
FBI-Ermittlungen

Chef-Anwalt in Russlandaffäre wirft hin



  • John Dowd vertrat den US-Präsidenten in den Sonderermittlungen des FBI zu möglichen Russlandkontakten des Trumpschen Wahlkampfteams.
  • Das Anwaltsteam geriet in den vergangenen Tagen in Unruhe, Trump erwog einen Rauswurf und heuerte einen zusätzlichen Juristen an.

Die Turbulenzen um die Russlandermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump reißen nicht ab: Jetzt hat Trumps Anwalt John Dowd seinen Rückzug angekündigt. Dowd leitete seit 2017 jenes Anwaltsteam, das Trump in den Russlandermittlungen vertritt.

Die New York Times berichtet, Dowd habe in den vergangenen Monaten bereits mehrmals mit dem Gedanken gespielt, dieses Team zu verlassen. Nach Informationen der Zeitung war Dowd der Ansicht, dass Trump seine Ratschläge zunehmend ignoriert habe. In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP schrieb Dowd, er "liebe den Präsidenten" und wünsche ihm alles Gute.
...
Trump-Anwalt in Russlandaffäre wirft hin - Politik - Süddeutsche.de



Eilmeldung
US-Präsident Trump entlässt Sicherheitsberater McMaster
Stand: 22.03.2018 23:34 Uhr

US-Präsident Donald Trump trennt sich von seinem nationalen Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster. Er werde durch den früheren US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, ersetzt, gab der Präsident via Twitter bekannt.

Personal im Weißen Haus: US-Präsident Trump entlässt Sicherheitsberater McMaster | tagesschau.de

In nicht einmal 14 Monaten Amtszeit ist der zweite verbraucht - und natürlich per Twitter...
 
John Bolton ist der nächste, der auf einen Krieg drängt. Sieht wohl ganz so aus als möchte Trump versuchen seine schlechten approval ratings vor der Kongresswahl mit einem Krieg aufzuhübschen.
 
John Bolton ist der nächste, der auf einen Krieg drängt. Sieht wohl ganz so aus als möchte Trump versuchen seine schlechten approval ratings vor der Kongresswahl mit einem Krieg aufzuhübschen.

Das traue ich diesem Chaoten durchaus zu, ist eben ein Egomane, dem alles andere als sein "Image" völlig am fetten Arsch vorbeigeht...
 
Ein Handelskrieg war voraus zu sehen. Ehrlich gesagt, bin ich nicht mal so sehr dagegen die chinesischen Agitationen zu unterbinden. Die klauen sich durch und setzen Wissenstransfers voraus, wohin das Schritt für Schritt führt ist klar.
 
John Bolton ist der nächste, der auf einen Krieg drängt. Sieht wohl ganz so aus als möchte Trump versuchen seine schlechten approval ratings vor der Kongresswahl mit einem Krieg aufzuhübschen.

Wir müssen uns wohl sehr warm anziehen, und die Iraner und Koreaner sollten sich schon mal auf Krieg vorbereiten:

23. März 2018, 06:07 Uhr
John Bolton

Der nationale Eskalationsberater



  • John Bolton wird neuer Nationaler Sicherheitsberater unter Präsident Trump.
  • Er ist wegen seiner kontroversen Meinungen und seiner außenpolitischen Hardliner-Positionen umstritten.
  • Der Einsatz von Gewalt ist für ihn immer eine Option.
...
Harte Haltung gegen alles und jeden. Das ist Boltons Kernbotschaft. Iran spurt nicht? Bomben helfen. Nordkorea will nicht? Krieg anfangen. Bolton hat den Iran-Atom-Deal noch nie für eine gute Idee gehalten. Und Verhandlungen mit Nordkorea sind ihm ein Dorn im Auge.

Es gibt keine Hinweise, dass Bolton sich geändert hätte


Nach seinem Wahlsieg war Trump noch nicht so begeistert. Die Washington Post berichtete damals, Trump habe der Schnurrbart von Bolton nicht gefallen. Sonst hätte er vielleicht Außenminister werden können. Der Schnurrbart stört Trump offenbar nicht mehr. Und wohl auch nicht, dass Bolton mit den Thesen der "Konter-Dschihadisten" sympathisiert hat, einer Gruppe extremer Islam-Gegner. Sie gehen davon aus, dass die US-Regierung von Islamisten unterwandert ist. Und dass das islamische Recht langsam, aber sicher das US-Rechtssystem vereinnahmt. Auch Barack Obama wurde von Bolton als Muslim bezeichnet.

Es gibt keine Hinweise, dass sich an der Haltung von Bolton bis heute irgendetwas geändert hätte. Seit Anfang 2018 hat er mehr als 20 Mal auf Fox News wildeste Thesen verbreitet.

Wenn er so weitermacht, dann dürfte es schwer für ihn werden, Drähte ins Außenministerium zu spannen. Vielleicht will er das auch gar nicht. Ihm wird nachgesagt, er hasse das Außenministerium. Normalerweise ist das nicht gerade eine Trumpfkarte für eine Bewerbung um den Posten des Nationalen Sicherheitsberaters. Aber was ist schon normal unter Donald J. Trump?

John Bolton, Trumps nationaler Eskalationsberater - Politik - Süddeutsche.de

Das ist einfach nur furchterregend! Als Nächstes dürften die Generäle Mattis (Verteidigungsminister) und Kelly (Stabschef im WH) dran sein, und dann hilft nur noch beten, zu wem auch immer...
 
Bedeutet Putin bekommt doch noch seinen Willen, und die USA stürzen sich ins nächste Schlamassel. Naja was soll's, ein schwaches Amerika bedeutet ein starkes Europa.
 
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