Elon Musk und die schwulen Krieger
Die Heilige Schar war eine Elitetruppe aus dem antiken Theben. Sie bestand angeblich aus 300 homosexuellen Kriegern. Sogar die als unbesiegbar geltenden Spartaner sollen die 150 männlichen Liebespaare geschlagen haben. Wiederentdeckte Grabungsnotizen aus dem 19. Jahrhundert geben nun neue Aufschlüsse über die legendäre Militäreinheit.
Elon Musk liebt die Antike. Der Tech-Milliardär hat über seine Stiftung drei Millionen Dollar für Forschungsprojekte zum antiken Rom gespendet. Das sind zwar nur rund 0,0004 Prozent seines auf rund 800 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens, für die Forschenden der traditionell eher gering dotierten Altertumskunde ist es jedoch ein willkommener Geldsegen.
Sein Interesse an der Klassischen Antike verlautbart Musk am liebsten auf seiner eigenen Plattform X (vormals Twitter). Dort antwortet er auf andere Tweets mit lateinischen Phrasen. Für seine Sicht auf die Gegenwart zitiert er gerne den Untergang des Römischen Reiches, und zeigt Sympathie für Sulla, einen als besonders grausam verschrienen Diktator des Spätrepublikanischen Rom. „Alles etwas eigenwillig“, so der höfliche Befund der bekannten britischen Althistorikerin Mary Beard.
Thebens Aufstieg
Im Jahr 2025 überlegte Musk öffentlich, eine eigene Partei zu gründen. Die Übermacht von Republikanern und Demokraten würde seine geplante „America Party“ mit der gleichen Taktik, wie sie der griechische Feldherr Epaminondas bei der Schlacht von Leuktra eingesetzt hatte, besiegen, so der Milliardär. Eine Aussage die bei Elon Musk, der für homophobe Aussagen bekannt ist, verwunderte. Denn kriegsentscheidend bei dieser Schlacht war nicht zuletzt die „Heilige Schar“, eine Elitetruppe aus 300 schwulen Kriegern.
Die Heilige Schar war eine Elitetruppe aus dem antiken Theben. Sie bestand angeblich aus 300 homosexuellen Kriegern. Sogar die als unbesiegbar geltenden Spartaner sollen die 150 männlichen Liebespaare geschlagen haben. Wiederentdeckte Grabungsnotizen aus dem 19. Jahrhundert geben nun neue...
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