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Entfernung der Barrikaden im Norden der Republik Kosova

Die Barrikaden wurden immer noch nicht entfernt. Gestern Nacht sagte noch die Präsidentin Vjosa Osmani, dass es sich nur noch um Stunden handeln würde, bis die Barrikaden weg sind, ansonsten würde man diese gewaltsam räumen. Osmani und Kurti sollten jetzt sowas von still sein. Denen glaub so schnell jetzt niemand mehr was. Gestern Nacht hieß es außerdem von Vucic, dass die Barrikaden morgens freiwillig geräumt werden. Man muss sich damit abfinden, dass die K-for niemals eingreifen wird, egal was passiert und Kosovo jetzt erpressbar ist von ein paar halbstarken Kriminellen.

 
Die Barrikaden wurden immer noch nicht entfernt. Gestern Nacht sagte noch die Präsidentin Vjosa Osmani, dass es sich nur noch um Stunden handeln würde, bis die Barrikaden weg sind, ansonsten würde man diese gewaltsam räumen. Osmani und Kurti sollten jetzt sowas von still sein. Denen glaub so schnell jetzt niemand mehr was. Gestern Nacht hieß es außerdem von Vucic, dass die Barrikaden morgens freiwillig geräumt werden. Man muss sich damit abfinden, dass die K-for niemals eingreifen wird, egal was passiert und Kosovo jetzt erpressbar ist von ein paar halbstarken Kriminellen.


Vielleicht möchte dein Gegenüber genau dass, das die Situation eskaliert um ein Grund zum intervenieren zu haben
Einfach locker bleiben
Die Situation wird sich dann von ganz alleine beruhigen
 
Vielleicht möchte dein Gegenüber genau dass, das die Situation eskaliert um ein Grund zum intervenieren zu haben
Einfach locker bleiben
Die Situation wird sich dann von ganz alleine beruhigen

Serbien wird niemals einmarschieren, das ist alles nur show. Mehrmals schon so einen scheiss abgezogen, vollkommen lächerlich und nicht mehr ernst zu nehmen. Ich bin auch gegen eine Eskalation, aber man darf sich nicht erpressen lassen und jeder hat sich an Gesetz und Ordnung zu halten.
 
Serbien wird niemals einmarschieren, das ist alles nur show. Mehrmals schon so einen scheiss abgezogen, vollkommen lächerlich und nicht mehr ernst zu nehmen. Ich bin auch gegen eine Eskalation, aber man darf sich nicht erpressen lassen und jeder hat sich an Gesetz und Ordnung zu halten.

Genau so sieht’s aus
Soweit ich weiß ist aktuell auch im Kosova Winter, lasst Sie doch einfach noch ne Weile das Wetter genießen :lol:
 
Die Barrikaden wurden immer noch nicht entfernt. Gestern Nacht sagte noch die Präsidentin Vjosa Osmani, dass es sich nur noch um Stunden handeln würde, bis die Barrikaden weg sind, ansonsten würde man diese gewaltsam räumen. Osmani und Kurti sollten jetzt sowas von still sein. Denen glaub so schnell jetzt niemand mehr was. Gestern Nacht hieß es außerdem von Vucic, dass die Barrikaden morgens freiwillig geräumt werden. Man muss sich damit abfinden, dass die K-for niemals eingreifen wird, egal was passiert und Kosovo jetzt erpressbar ist von ein paar halbstarken Kriminellen.



Ich denke, man versucht auf serbischer Seite auf letzter Strecke nochmal alles raus zu holen und noch eine Eskalation durch die Verzögerungen herbeizuführen. Die nächste Verhandlungsrunde in Brüssel steht kurz bevor und da möchte man mit Sicherheit die Albaner als Gewaltbereit und die Serben als bedroht im Kosovo darstellen und so die eigene Verhandlungsposition verbessern. Wenn wir bis jetzt nicht drauf rein gefallen sind und uns nicht haben provozieren lassen, dann dürfen wir das auch im letzten Moment nicht erlauben.

Ich weiß, dass es scheiße gelaufen ist für uns aber jetzt heißt es nach vorne schauen und den nächsten kleinen Sieg im Blick behalten. Und den holen wir jetzt nicht mehr in Mitrovica sondern in Brüssel. Und da gilt es Belgrad darzustellen als was es ist: ein autokratisches, kriegstreibendes und für den Frieden brandgefährliches Regime, dessen Einfluss auf die Nachbarländer mit jedem Mittel eingedämmt werden muss.

Ich denke, die nächsten 48 Stunden werden die Barrikaden mindestens noch stehen. Das konnte man der Aussage des Bierkastenträgers von Sheshel entnehmen, der gestern Abend verlauten ließ, dass es 24-48 braucht um die Barrikaden zu räumen und kurze Zeit später dann sagte, dass es an den Serben im norden Kosovos liegt, dieses zu entfernen. So hat er sich seiner Verantwortung entledigt und kann trotzdem noch ein paar Tage zündeln bis er dann nach Brüssel zitiert wird und Fakten auf den Tisch legen muss.

Mitte Januar sollen die Sonderbeauftragten von Scholz und Macron sowie der US Sonderbeauftragte für den Westbalkan im Kosovo mit ihren zusätzlichen schriftlichen Erläuterungen zu gewissen Punkten zu dem Deutsch-Französischen Plan kommen, die die kosovarische Seite verlangt hat. Falls kein weiterer Klärungsbedarf besteht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die kosovarische Seite diesem Plan zustimmen, inklusive der sogenannten Assoziation der serbischen Kommunen, die jedoch strikt nach kosovarischer Verfassung gegründet wird und keine Exekutivbefugnisse haben wird und keine politische Zwischenebene zwischen Kommunaler und Zentraler Exekutivebene darstellen darf. Laut Präsidentin Osmani wurde das bereits bei einem Treffen mit Secretary Blinken im Weißen Haus geklärt, wonach die Amerikaner völlig hinter dem Kosovo stehen, wonach die sogenannte Assoziation der serbischen Gemeinden nicht außerhalb des Kosovarischen Verfassungsrahmens gegründet werden muss und soll.

Heißt also, dass die sogenannte Assoziation nicht mehr oder weniger als einer NGO entsprechen wird. Die gibt es nämlich nach der Kosovarischen Verfassung, die laut Artikel 123 und Artikel 124 die nach der Europäischen Karta zur Lokalen Selbstverwaltung die Assoziation der Kommunen vorsieht und erlaubt. Eine solche gibt es auch schon im Kosovo, die AKK - Asociacioni i Komunave te Kosoves: https://komunat-ks.net/?lang=sq

Im Endeffekt heißt das, dass Belgrad einem solchen Plan zustimmen müsste. Dann müsste man aber auch den Serben beibringen, dass die sogenannte Assoziation der serbischen Gemeinden leider keine Exekutivbefugnisse haben wird. Und ab da wird es dann schwierig für Vuçko. Und all diese Barrikaden und diese Drohgebärden muss man im Lichte dieser Entwicklungen sehen. Daher behaupte ich, dass Vuçko sich noch ein paar Tage aufplustern wird bevor er dann seine Flügel einklappen und in die Realität zurückkehren wird und sich mit dem Deutsch-Französischen Plan auseinander setzen muss.
 
Medienbericht: Serben im Nordkosovo verlassen Barrikaden
Die militanten Serben im Norden des Kosovo haben damit begonnen, die von ihnen errichteten Barrikaden zu verlassen. An der Blockade nahe der Ortschaft Rudare stand niemand mehr Wache, die Zelte der Aktivisten waren verwaist, berichtete das serbischsprachige Nachrichtenportal Kossev.info. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hatte in der Nacht zuvor angekündigt, dass die Barrikaden in den nächsten 48 Stunden abgebaut würden.

Militante Serben hatten in den vergangenen drei Wochen an einem Dutzend Stellen im Norden des Kosovo Barrikaden errichtet, die unter anderem die Zufahrtswege zu zwei Grenzübergängen nach Serbien versperrten.

 
Barrikaden abgebaut
Vucic hob heute die erhöhte Alarmbereitschaft für Militär und Polizei auf. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug unter Berufung auf die Präsidentschaftskanzlei. Vucic hatte die Verhängung der erhöhten Bereitschaft vor drei Tagen mit den jüngsten Spannungen im Kosovo begründet.

Die Barrikade auf der serbischen Seite des Grenzübergangs Merdare wurde indes abgebaut. Am Vortag hatten quergestellte Lastwagen die Zufahrt zum wichtigsten Grenzübergang zwischen Serbien und dem Kosovo blockiert. Die Behörden im Kosovo hatten daraufhin den Grenzübergang auf ihrer Seite geschlossen.

Der heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Kosovo hatte früher zu Serbien gehört und ist seit 2008 unabhängig. Serbien findet sich bis heute damit nicht ab und beansprucht das Territorium des Landes für sich. Das Gebiet nördlich der geteilten Stadt Mitrovica ist fast ausschließlich von Serben bewohnt.


 
Ich denke, man versucht auf serbischer Seite auf letzter Strecke nochmal alles raus zu holen und noch eine Eskalation durch die Verzögerungen herbeizuführen. Die nächste Verhandlungsrunde in Brüssel steht kurz bevor und da möchte man mit Sicherheit die Albaner als Gewaltbereit und die Serben als bedroht im Kosovo darstellen und so die eigene Verhandlungsposition verbessern. Wenn wir bis jetzt nicht drauf rein gefallen sind und uns nicht haben provozieren lassen, dann dürfen wir das auch im letzten Moment nicht erlauben.

Ich weiß, dass es scheiße gelaufen ist für uns aber jetzt heißt es nach vorne schauen und den nächsten kleinen Sieg im Blick behalten. Und den holen wir jetzt nicht mehr in Mitrovica sondern in Brüssel. Und da gilt es Belgrad darzustellen als was es ist: ein autokratisches, kriegstreibendes und für den Frieden brandgefährliches Regime, dessen Einfluss auf die Nachbarländer mit jedem Mittel eingedämmt werden muss.

Ich denke, die nächsten 48 Stunden werden die Barrikaden mindestens noch stehen. Das konnte man der Aussage des Bierkastenträgers von Sheshel entnehmen, der gestern Abend verlauten ließ, dass es 24-48 braucht um die Barrikaden zu räumen und kurze Zeit später dann sagte, dass es an den Serben im norden Kosovos liegt, dieses zu entfernen. So hat er sich seiner Verantwortung entledigt und kann trotzdem noch ein paar Tage zündeln bis er dann nach Brüssel zitiert wird und Fakten auf den Tisch legen muss.

Mitte Januar sollen die Sonderbeauftragten von Scholz und Macron sowie der US Sonderbeauftragte für den Westbalkan im Kosovo mit ihren zusätzlichen schriftlichen Erläuterungen zu gewissen Punkten zu dem Deutsch-Französischen Plan kommen, die die kosovarische Seite verlangt hat. Falls kein weiterer Klärungsbedarf besteht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die kosovarische Seite diesem Plan zustimmen, inklusive der sogenannten Assoziation der serbischen Kommunen, die jedoch strikt nach kosovarischer Verfassung gegründet wird und keine Exekutivbefugnisse haben wird und keine politische Zwischenebene zwischen Kommunaler und Zentraler Exekutivebene darstellen darf. Laut Präsidentin Osmani wurde das bereits bei einem Treffen mit Secretary Blinken im Weißen Haus geklärt, wonach die Amerikaner völlig hinter dem Kosovo stehen, wonach die sogenannte Assoziation der serbischen Gemeinden nicht außerhalb des Kosovarischen Verfassungsrahmens gegründet werden muss und soll.

Heißt also, dass die sogenannte Assoziation nicht mehr oder weniger als einer NGO entsprechen wird. Die gibt es nämlich nach der Kosovarischen Verfassung, die laut Artikel 123 und Artikel 124 die nach der Europäischen Karta zur Lokalen Selbstverwaltung die Assoziation der Kommunen vorsieht und erlaubt. Eine solche gibt es auch schon im Kosovo, die AKK - Asociacioni i Komunave te Kosoves: https://komunat-ks.net/?lang=sq

Im Endeffekt heißt das, dass Belgrad einem solchen Plan zustimmen müsste. Dann müsste man aber auch den Serben beibringen, dass die sogenannte Assoziation der serbischen Gemeinden leider keine Exekutivbefugnisse haben wird. Und ab da wird es dann schwierig für Vuçko. Und all diese Barrikaden und diese Drohgebärden muss man im Lichte dieser Entwicklungen sehen. Daher behaupte ich, dass Vuçko sich noch ein paar Tage aufplustern wird bevor er dann seine Flügel einklappen und in die Realität zurückkehren wird und sich mit dem Deutsch-Französischen Plan auseinander setzen muss.

Ich sehe das anders. Ich kann aus dieser Situation absolut nichts positives sehen. Permanent kamen die Meldungen, dass diese Radikalen Spinner von Vucic gesteuert werden und kriminelle sind, dazu noch zum serbischen Geheimdienst gehören. Ausserdem lies Vucic das Militär auffahren und drohte. Auch in naher Zukunft wird nach Vucics Pfeife getanzt, warum auch immer. Man hat großes Interesse Serbien für sich gewinnen. Selbst die Amis lassen uns hängen. Ich hoffe, dass ich total falsch liege, aber das ist das was ich im Moment denke und fühle.
 
Ich denke, man versucht auf serbischer Seite auf letzter Strecke nochmal alles raus zu holen und noch eine Eskalation durch die Verzögerungen herbeizuführen. Die nächste Verhandlungsrunde in Brüssel steht kurz bevor und da möchte man mit Sicherheit die Albaner als Gewaltbereit und die Serben als bedroht im Kosovo darstellen und so die eigene Verhandlungsposition verbessern. Wenn wir bis jetzt nicht drauf rein gefallen sind und uns nicht haben provozieren lassen, dann dürfen wir das auch im letzten Moment nicht erlauben.

Ich weiß, dass es scheiße gelaufen ist für uns aber jetzt heißt es nach vorne schauen und den nächsten kleinen Sieg im Blick behalten. Und den holen wir jetzt nicht mehr in Mitrovica sondern in Brüssel. Und da gilt es Belgrad darzustellen als was es ist: ein autokratisches, kriegstreibendes und für den Frieden brandgefährliches Regime, dessen Einfluss auf die Nachbarländer mit jedem Mittel eingedämmt werden muss.

Ich denke, die nächsten 48 Stunden werden die Barrikaden mindestens noch stehen. Das konnte man der Aussage des Bierkastenträgers von Sheshel entnehmen, der gestern Abend verlauten ließ, dass es 24-48 braucht um die Barrikaden zu räumen und kurze Zeit später dann sagte, dass es an den Serben im norden Kosovos liegt, dieses zu entfernen. So hat er sich seiner Verantwortung entledigt und kann trotzdem noch ein paar Tage zündeln bis er dann nach Brüssel zitiert wird und Fakten auf den Tisch legen muss.

Mitte Januar sollen die Sonderbeauftragten von Scholz und Macron sowie der US Sonderbeauftragte für den Westbalkan im Kosovo mit ihren zusätzlichen schriftlichen Erläuterungen zu gewissen Punkten zu dem Deutsch-Französischen Plan kommen, die die kosovarische Seite verlangt hat. Falls kein weiterer Klärungsbedarf besteht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die kosovarische Seite diesem Plan zustimmen, inklusive der sogenannten Assoziation der serbischen Kommunen, die jedoch strikt nach kosovarischer Verfassung gegründet wird und keine Exekutivbefugnisse haben wird und keine politische Zwischenebene zwischen Kommunaler und Zentraler Exekutivebene darstellen darf. Laut Präsidentin Osmani wurde das bereits bei einem Treffen mit Secretary Blinken im Weißen Haus geklärt, wonach die Amerikaner völlig hinter dem Kosovo stehen, wonach die sogenannte Assoziation der serbischen Gemeinden nicht außerhalb des Kosovarischen Verfassungsrahmens gegründet werden muss und soll.

Heißt also, dass die sogenannte Assoziation nicht mehr oder weniger als einer NGO entsprechen wird. Die gibt es nämlich nach der Kosovarischen Verfassung, die laut Artikel 123 und Artikel 124 die nach der Europäischen Karta zur Lokalen Selbstverwaltung die Assoziation der Kommunen vorsieht und erlaubt. Eine solche gibt es auch schon im Kosovo, die AKK - Asociacioni i Komunave te Kosoves: https://komunat-ks.net/?lang=sq

Im Endeffekt heißt das, dass Belgrad einem solchen Plan zustimmen müsste. Dann müsste man aber auch den Serben beibringen, dass die sogenannte Assoziation der serbischen Gemeinden leider keine Exekutivbefugnisse haben wird. Und ab da wird es dann schwierig für Vuçko. Und all diese Barrikaden und diese Drohgebärden muss man im Lichte dieser Entwicklungen sehen. Daher behaupte ich, dass Vuçko sich noch ein paar Tage aufplustern wird bevor er dann seine Flügel einklappen und in die Realität zurückkehren wird und sich mit dem Deutsch-Französischen Plan auseinander setzen muss.
Halo Albin, vielen Dank dafür, dass du über deinen Sprecher Flokrass die Botschaft verbreitest :lol:

24-48 Stunden wurde direkt angesagt, was soll man hier rausholen, diese LKWs lassen sich nicht mal soeben entfernen.

Ihr Albaner versucht die Serben die ganze Zeit als gewaltbereit Russlands Proxy, Chinas Proxy, antieuropäisch etc. darzustellen, jedoch ist nun bald ein jahr später klar, dass Serbien weder Putins Politik auf dem Balkan vertritt, wie Escobar sagte in vielen Bereichen absolut dacor mit den USA ist, wie Hill sagte, kaum Abweichungen zu den US-Positionen hat.

Ja es liegt an den Serben im Norden, ich denke nach der gestrigen PK ist sehr klar, dass die Initiative von den Serben aus dem KS ausging und ich denke, dass diese sich nur teilweise aus Serbien steuern lassen. Mit restriktiven Maßnahmen (Geldkürzungen etc.) hätte man sicher die Serben im Norden gefügig machen können, aber wozu? Warum sollte man seine eigenen Landsleute prügeln um die Positionen des irren Terroristen aus Pristina zu unterstützen.

Die Verhandlungsposition Serbiens hat sich nicht geändert, es gibt erst die ZSO und anschließend den europäischen Vorschlag.

Wie die ZSO ausgestaltet werden wird ist noch nicht klar, basierend auf den Abkommen aus 2013 und 2015 wird es voraussichtlich zusätzlich zur bereits bestehenden eigenen Polizeidirektion Sever, eigenen Vertretern im Justizsystem, einen eigenen Energiesystem auch eine weitreichende Autonomie im Bereich der urbanen Planung, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Bildung geben. Die USA vertreten auch die Position, dass der gesamte Norden eine freie Handelszone werden soll, ich denke daher, dass dies kommen könnte.

Im ks. Rechtssystem wird die ZSO sein, das Verfassungsgericht hat hier bereits geurteilt, dass die ZSO gebildet werden wird, das Parlament hat ratifiziert. Gesetze dazu werden dann wie üblich im Prozess verfasst, sollte es die Notwendigkeit geben die Verfassung anzupassen, wird dies voraussichtlich passieren.

Dir muss man nun beibringen, dass deine Aussagen nichts mit der Realität zu tun haben, sondern mit den Wünschen Kurts, die selten so kommen, wie du das hier so schreibst und dass du politische Ziele als solche Kennzeichnest.

Die Stimmung in Serbien zum deutsch-französischen Plan ist übrigens größtenteils positiv, hier wird man, so wie Kurt es auch tut, sicherlich im Detail verhandeln, aber ausschlagen wird man den Vorschlag nicht.
 
Ich sehe das anders. Ich kann aus dieser Situation absolut nichts positives sehen. Permanent kamen die Meldungen, dass diese Radikalen Spinner von Vucic gesteuert werden und kriminelle sind, dazu noch zum serbischen Geheimdienst gehören. Ausserdem lies Vucic das Militär auffahren und drohte. Auch in naher Zukunft wird nach Vucics Pfeife getanzt, warum auch immer. Man hat großes Interesse Serbien für sich gewinnen. Selbst die Amis lassen uns hängen. Ich hoffe, dass ich total falsch liege, aber das ist das was ich im Moment denke und fühle.
Das Auffahren des Militärs ist nicht besonders relevant, denn ein Angriff wird nur unter der Bedingung stattfinden, dass die Albaner sowas wie eine Oluja starten bzw. 2004 wiederholen. beides ist absolut unrealistisch.

Wer die PK gestern verfolgt hat wird verstehen, dass Vucic nur bedingt die Serben im Norden kontrolliert, seine Aussagen deuten auch darauf hin, dass er die Alleingänge bezüglich Barrikaden in Zukunft nicht unterstützen wird.

Ich finde du solltest dich insgesamt von schwarz-weiß-Denken der letzten Tage verabschieden, das Ziel der EU und USA ist es mit diesem Thema abzuschließen, auf den Aufwand den Kuri produziert hat man so langsam wenig Lust, wenn es eigentlich gilt die Zeit in die Ukrainekriese zu stecken. Serbien ist nach US-Definition ein zentraler Spieler auf dem Balkan, der einäugige Kurzsichtige unter den Blinden. Eine Ausgrenzung, wie sich diese die VV wünscht, wird es niemals geben, damit sollte sich jeder Albaner abfinden.
 
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