Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Europa

Umweltminister wollen sich auf EU-Klimaziel 2040 einigen
Die 27 EU-Umweltminister und -ministerinnen, darunter Österreichs Minister Norbert Totschnig (ÖVP), entscheiden heute über das EU-Klimaziel für 2040. Ob sie dabei tatsächlich der Vorgabe der EU-Kommission folgen, die den Treibhausgasausstoß bis 2040 um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 senken möchte, war zu Sitzungsbeginn offen.

Lars Aagaard als Vertreter des dänischen Ratsvorsitzes zeigte sich überzeugt, ein annehmbares Kompromisspapier auf den Tisch gelegt zu haben. „Wir werden sehen, ob der Wille zum Kompromiss vorhanden ist“, sagte Aagaard.

Österreichs Ja hängt an Rahmenbedingungen
Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) will dem auf dem Tisch liegenden EU-Klimaziel nur dann zustimmen, „wenn die Rahmenbedingungen für uns passen“. Bezüglich der Rahmenbedingungen nannte Totschnig etwa eine Verlängerung der Frist für Gratiszertifikate im Rahmen des Emissionshandels, Flexibilität beim Carbon Management und auch einen „verpflichtenden Netto-null-Pfad für alle Mitgliedsländer“.

Es gehe bei der Thematik nicht nur um das Klima, sondern auch um den Wirtschaftsstandort, die Erhaltung des Wohlstands, die Sicherung von Arbeitsplätzen und um Ernährungssicherheit.

Einigung braucht qualifizierte Mehrheit
Für eine Einigung heute ist eine qualifizierte Mehrheit notwendig. Dass voraussichtlich nicht alle Mitgliedsländer mit dem Vorschlag mitgehen werden, war schon vor Sitzungsbeginn klar. So haben sich etwa Tschechien und Ungarn im Vorfeld klar negativ geäußert.

 
Der muss da rein. Bin über diesen Artikel gestolpert, Taser-Harry :lol27:
“Veggie-Burger”: Vilimsky wettert gegen EU-Entscheidung, die er selbst mitbeschlossen hat.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Harald Vilimsky empörte sich auf Facebook über eine geplante Umbenennung von Veggie-Burgern. Stunden zuvor hatte der FPÖ-Abgeordnete im EU-Parlament selbst für den entsprechenden Beschluss gestimmt.

Wenn es um Kritik an einer “EU-Bürokratie” geht, ist Harald Vilimsky immer ganz vorne. Der FPÖ-Delegationsleiter, der seit über elf Jahren selbst in Brüssel sitzt, kritisierte vor wenigen Wochen einmal mehr eine von ihm vermutete “Regulierungswut”. Konkret empörte sich Vilimsky über ein Vorhaben auf EU-Ebene, wonach Veggie-Burger künftig umbenannt werden sollen, weil sie kein Fleisch enthalten.

Was Vilimsky seinen über 250.000 Followern verschwieg: Nur Stunden zuvor hatte der FPÖ-Abgeordnete im EU-Parlament selbst für jenen Beschluss gestimmt, der sich für eine Umbenennung von Veggie-Burgern ausspricht.


 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Mal abgesehen davon, dass wir einen GB-Thread haben, kommst du schon wieder mit Fake-News. Und weder nur Hetze von dir.
Messerangriff in Huntingdon. Kein Terroranschlag laut Polizei
Entgegen kursierenden Tweets und Schlagzeilen wird der Messerangriff vom 1. November 2025 in einem Zug bei Huntingdon nicht als Terroranschlag eingestuft.
Zwar wurde kurzzeitig das Einsatzprotokoll „Plato“ aktiviert (für mögliche Terrorlagen), dies wurde aber schnell wieder aufgehoben.
Die Counter Terrorism Police unterstützt die Ermittlungen, das ist bei schweren Gewalttaten üblich, bedeutet aber nicht automatisch, dass es sich um Terrorismus handelt.


Messerattacke: Britische Polizei schließt Terror aus
Nach der Messerattacke in einem Abendzug Richtung London geht die Polizei nicht von einem Terroranschlag aus, sondern von einer Einzeltat. Mehrere Passagiere wurden schwer verletzt, zwei von ihnen schweben weiterhin in Lebensgefahr. Die beiden mutmaßlichen Täter konnten festgenommen werden.

Komisch, denn, ganz England redet von einem Terroranschlag und eben davon, dass diese Tat eine terroristische Attacke auf Leib und Leben von Zivilisten war. Was solls denn sonst gewesen sein?
Ein Treffen beim Kegelverein?
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Vielleicht schafft man es doch irgendwie die ganzen Zionisten in der Republikanischen Partei zu vergraulen?Das wäre zumindest ein erster wichtiger Schritt.
 
Komisch, denn, ganz England redet von einem Terroranschlag und eben davon, dass diese Tat eine terroristische Attacke auf Leib und Leben von Zivilisten war. Was solls denn sonst gewesen sein?
Ein Treffen beim Kegelverein?
Nein, nur die Nazis sprechen von einem Terroranschlag und Hetzer wie Paprika. Hast du den Polizeibericht nicht gelesen? In deinem Hass auf Muslime und Schwatze bist du schon sehr weit rechts abgedriftet.
Und ja, du hast recht, es war vermutlich kein Treffen beim Kegelverein. Aber vielleicht auch kein Kalifat auf Rädern. Manchmal ist Gewalt einfach Gewalt, ohne dass man gleich eine Weltanschauung drüberstülpen muss wie einen Aluhut. Aber danke für deinen Beitrag zur Völkerverständigung, die Queen wäre stolz.
Die British Transport Police hat den Vorfall als "schwerwiegenden Vorfall" eingestuft, aber ausdrücklich erklärt, dass es sich nicht um einen Terroranschlag handelt. Die Anti-Terror-Einheit wurde zwar hinzugezogen, unterstützt jedoch lediglich die Ermittlungen – ein terroristisches Motiv wurde ausgeschlossen. Quelle: British Transport Police, November 2025
 
Das leere Land – Schottlands einsame Suche nach Menschen. Deutschlands Zukunft, wenn der Kurs bleibt
Kyle of Lochalsh – Spät am Abend stehen fünf Männer in der Halle von Scot West Seafoods. Das Licht ist hart, die Luft riecht nach Salz und Metall. Sie sortieren lebende Langustinen, schieben sie in weiße Boxen aus Styropor, kleben Etiketten darauf: Lyon, Genua, Barcelona. Draußen weht Wind vom Atlantik herein, die Möwen kreisen über dem Kai, und der Betriebsleiter, Xohan Dios, sagt mit einem stillen Lächeln: „Das Einzige, was wir brauchen, sind Menschen.“ Menschen – sie sind der neue Rohstoff der Highlands. Während in London populistische Parteien mit Deportationsplänen punkten, während Premierminister Keir Starmer die Einwanderung deckeln will, fehlen im Nordwesten Arbeiter, Pfleger, Lehrer, Handwerker. Die Werkshalle in Kyle of Lochalsh, unweit der Brücke zur Isle of Skye, könnte doppelt so viele Beschäftigte haben, sagt Dios. Doch das Unternehmen musste die Verarbeitung von Garnelen einstellen, überlegt, das Verpacken ganz nach Glasgow zu verlegen – vier Stunden südlich, dorthin, wo es noch Menschen gibt.

In ganz Großbritannien, wie in vielen westlichen Ländern, wächst die Abwehr gegen Zuwanderung. Nigel Farages Reform U.K. überholt in Umfragen die Labour-Partei und verspricht, 600.000 Migranten zu deportieren. Aus Angst vor dem rechten Aufstand verschärft Starmer selbst die Rhetorik – und verschließt damit die Tür, die Orte wie Kyle of Lochalsh dringend offenhalten müssten. Denn während das Land insgesamt wächst, bluten die Ränder aus. Dörfer entleeren sich, Schulen schließen, Pflegeheime suchen Personal wie nach einer verlorenen Generation. Schottlands Regierungschef John Swinney sprach schon im Frühjahr von einer „signifikanten Bedrohung für den Wohlstand des Landes“. Die alternde Bevölkerung, sagte er, könne ohne Zuwanderung nicht versorgt werden. Torcuil Crichton, Labour-Abgeordneter für die westlichen Inseln, forderte sogar spezielle Arbeitsvisa für entlegene Regionen. Sein Satz klingt wie ein stiller Protest gegen Westminster: „Das ganze ländliche Schottland steht vor einer Entvölkerungskrise.“

 
Zurück
Oben