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Klimawandel + Umweltschutz

Ich finde es immer wieder interessant, mir in den unterschiedlichen Jahreszeiten den Energiemix der europäischen Länder anzuschauen. Polens Kohlefokus ist hierbei erschreckend. Aber auch von Deutschland würde man sich doch Besseres erhoffen. Zypern ist während der Sommermonate auch besonders peinlich. Ich weiß nicht, warum ein Land mit so viel Sonne nicht auf Solarstrom setzen sollte:

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Ich finde es immer wieder interessant, mir in den unterschiedlichen Jahreszeiten den Energiemix der europäischen Länder anzuschauen. Polens Kohlefokus ist hierbei erschreckend. Aber auch von Deutschland würde man sich doch Besseres erhoffen. Zypern ist während der Sommermonate auch besonders peinlich. Ich weiß nicht, warum ein Land mit so viel Sonne nicht auf Solarstrom setzen sollte:

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Wobei man fairerweise hinzufügen muss, dass Frankreich und einige andere Staaten durch Atomkraftwerke besser dastehen.
 
Ja, bis die Stände verschwinden.
Fast jeder zweite Strand könnte bis 2100 verschwinden – Forscher warnen vor Küstenkollaps
Steigender Meeresspiegel und Küstenausbau beschleunigen weltweit die Stranderosion – bis 2100 könnten fast 50 Prozent verschwinden.

Was auf Karten wie ein schmaler Sandstreifen aussieht, ist in Wirklichkeit ein komplexes System: Der Strand beginnt nicht erst dort, wo Handtücher liegen, und endet nicht an der Düne. Er reicht vom Meeresboden bis weit ins Landesinnere, wo Wind und Pflanzen den Sand zu Hügeln auftürmen. Dieses Zusammenspiel aus Wellen, Strömungen und Dünen wirkt wie ein natürlicher Schutzschild – es nimmt die Wucht der Brandung auf und verteilt ihre Energie, bevor sie Häuser oder Straßen erreicht.

 
Enttäuschung nach „Minimalkompromiss“
Die UNO-Klimakonferenz in Brasilien ist am Samstag nach harten Verhandlungen samt Verlängerung mit eher schwachen Kompromissen zu Ende gegangen. So fehlte im Abschlusstext etwa ein verbindliches Bekenntnis zu einer Abkehr von Öl, Kohle und Gas, das die EU zuvor vehement gefordert hatte. Dementsprechend enttäuscht und kritisch fallen die Stimmen jener aus, die sich einen beherzteren Kampf gegen die Klimakrise wünschen.

Bis zur endgültigen Annahme der Beschlüsse sorgte zudem noch ein Einspruch von Kolumbien für eine längere Unterbrechung. Erst dann konnte COP-Präsident Andre Correa do Lago endlich verkünden, dass der finale Entwurf angenommen wurde. Als Erfolg dieser Beschlüsse könnte die Einigung gesehen werden, dass reiche Staaten ihre Klimahilfen an ärmere Länder zur Anpassung an den Klimawandel erhöhen.

Konkret ist von einer Verdreifachung bis 2035 die Rede. Ebenso sieht der Text Maßnahmen für beschleunigte Klimaschutzmaßnahmen vor und die Überprüfung von Handelsbarrieren – ein Punkt, der wohl nicht im Sinne der EU ist.

Ungewissheit durch Veto von Kolumbien
Auf dem Konferenzgelände herrschte nach dem Einspruch von Kolumbien zunächst Ungewissheit, nachdem das Land in einem nachträglichen Veto auf die Abkehr von fossilen Energieträgern im Abschlusstext gepocht hatte. Zuvor hieß es aber bereits, dass sich die Delegierten nach schwierigen Verhandlungen auf einen finalen Text geeinigt hätten.

 
Weg von fossilen Energien ist ein Muss, keine Option
Bei der UN-Klimakonferenz gab es Rückschritte in Bezug auf die Abkehr von fossilen Energieträgern. Das ist eine Gefahr für uns alle

Der Verzicht auf ein klares Bekenntnis zum Ausstieg aus fossilen Energien im Abschlussdokument der UN-Klimakonferenz ist mehr als ein technisches Versäumnis – er ist ein Skandal. Als mehrere lateinamerikanische Staaten im Plenum kritisierten, dass das Wort "fossil" nicht einmal erwähnt wird, stand das gesamte Treffen kurz vor dem Scheitern. Dass sie am Ende doch einlenkten, lag allein an der Zusage, das Thema in kommenden Verhandlungen erneut aufzugreifen. Doch das ersetzt keinen Fortschritt.

Ernst der Lage nicht angemessen
Der Ernst der Lage spiegelt sich im Text nicht wider. Öl- und gasreiche Staaten haben ihre Interessen erfolgreich durchgesetzt. Das wirft die Frage auf, ob allen Delegationen wirklich bewusst ist, wie existenziell der Moment ist. Ja, Kompromisse und Enttäuschungen gehören zu solchen multilateralen Prozessen, die Einstimmigkeit verlangen. Alle Interessen zusammenzubringen, ist schwer. Aber reicht ein Minimalkompromiss wirklich, wenn die Folgen so gravierend sind?

 
Wobei man fairerweise hinzufügen muss, dass Frankreich und einige andere Staaten durch Atomkraftwerke besser dastehen.
Genau, und so lange man sie hat, kann man sie nutzen. Ich weiß, dass der Bau eines Atomkraftwerks teurer ist als der Ausbau erneuerbarer Energien, aber für das dringende Problem des Klimawandels wäre es förderlicher, die Kohlekraftwerke abzuschalten, statt die Atomkraftwerke.
 
Wetterbilanz Österreich
Herbst der großen Gegensätze
Nach neun zu warmen Jahreszeiten in Folge waren die Temperaturen im Herbst 2025 „nur“ durchschnittlich, das ist inzwischen eine Seltenheit. Auch beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer waren die Abweichungen vom langjährigen Mittel gering. Das bedeutet jedoch nicht, dass die letzten Wochen wettertechnisch langweilig gewesen wären, im Gegenteil. Es gab große Schwankungen, eine Berg- und Talfahrt der Temperaturen vom Hochsommer Mitte September bis zum Wintereinbruch in der zweiten November-Hälfte.
In der Statistik werden große Unterschiede durch die Bildung des Mittelwertes oft ausgeglichen, und genau das ist im heurigen Herbst passiert. Obwohl zwischen der höchsten und tiefsten in Tallagen gemessenen Temperatur mehr als 50 Grad liegen – eine enorme Spanne –, entspricht das Flächenmittel der letzten drei Monate mit einem Plus von 0,1 Grad fast exakt dem Durchschnitt von 1991 bis 2020.

Im Vergleich zur „Klimanormalperiode“ 1961 bis 1990 war es im Tiefland um 0,8 Grad, auf den Bergen um 0,5 Grad zu mild. „Damit liegt der Herbst 2025 in den Niederungen auf Platz 43 in der Reihe der wärmsten Herbste der 259-jährigen Messgeschichte und auf den Bergen auf Platz 39 in der 175-jährigen Gebirgsmessreihe“, sagte Alexander Orlik von der GeoSphere Austria.


Seit ich eine Wärmepumpe habe und eine PV-Anlage, "normalisiert" sich das Wetter wieder :mrgreen:
 
Selbst ohne fixes Datum für das Verbrenner-Aus werden E-Autos gewinnen
Das Ausstiegsdatum für Verbrenner ist inzwischen irrelevant geworden. Wichtig wäre, die Etappenziele für die Reduktion der Emissionen nicht aufzuweichen

Der Kampf um eines der wichtigsten klimapolitischen Ziele in der EU ist wieder eröffnet. Ab dem Jahr 2035 sollen Neuwagenflotten in der Union kein CO₂ mehr ausstoßen dürfen. Eine Ausnahmeregel für E-Fuels ist bereits verankert, die schwarz-rote Regierung in Deutschland drängt auf weitere, etwa für Biokraftstoffe. Umweltorganisationen sind aufgeschreckt.

Dabei ist das Gerangel ein symbolischer Kampf, der sich kaum auszahlt. Die Zukunft der Autoindustrie ist elektrisch, das stellen weder Verkehrsexperten noch führende Autobauer infrage. Weil Batterien immer günstiger werden, können E-Autos mit Verbrennern preislich mithalten, sie sind im Betrieb etwas günstiger und der Fahrspaß ist größer. Der Verkauf rein batterieelektrischer Autos liegt heuer europaweit um 30 Prozent höher als 2024. China, der wichtigste Automarkt, elektrisiert rasant. Biokraftstoffe und E-Fuels sind in der Menge, die der Verkehrssektor benötigt, nicht vorhanden; das sind Nischenprodukte.

 
Abkehr von Öl und Gas: Norwegen richtet Kommission ein
Die norwegische Regierung hat die Einrichtung einer Kommission angekündigt, die Szenarien für eine mögliche Abkehr des Landes von klima- und umweltschädlichem Öl und Gas untersuchen soll.

Die Kommission solle verschiedene Maßnahmen „zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit der norwegischen Wirtschaft prüfen, insbesondere wie Arbeitskräfte und natürliche Ressourcen effektiver genutzt werden können“, teilte die Regierung heute mit.

Die Zustimmung zur Einrichtung der Kommission hatten die norwegischen Grünen der sozialdemokratischen Minderheitsregierung in harten Verhandlungen abgetrotzt – im Gegenzug für ihre Zustimmung zum Budgetentwurf der Regierung für das kommende Jahr.

Im Wahlprogramm der Grünen für die Parlamentswahl hatte sich die Partei für einen schrittweisen Abschied von fossilen Energieträgern bis 2040 ausgesprochen.

 
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