Höchste Zeit für die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa
2025 hat gezeigt, dass für Europa die besten Zeiten unter der Schutzmacht USA vorbei sind. Die EU-Staaten müssen den nächsten großen Schritt zur Integration wagen
Zum Jahreswechsel prägen der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Verhandlungen in den USA die Schlagzeilen. Je nach Nähe zum Kampfgeschehen wird mehr oder weniger heftig darüber gestritten, was zu tun wäre. Den vom Papst beschworenen Frieden gab es nur unter Christbäumen. Wladimir Putin hält davon wenig: Er lässt das Land unentwegt bombardieren, zuletzt Odessa. Sein Ziel: das Land vom Meerzugang abschneiden.
Dann käme wohl Moldawien dran. Was tun die Europäer dagegen, was können sie tun? Und was wollen die USA? US-Präsident Donald Trump hat 2025 gezeigt, dass ihm das Schicksal der Menschen in der Ukraine relativ egal ist. Sein Wahlkampfschlager, den Krieg binnen 24 Stunden beenden zu können, klingt nur mehr lachhaft. Zu welchem Preis? Putin führt ihn vor. Das Land ist Spielmaterial für Trumps globale Machtfantasien und Geschäftsinteressen. So wie Grönland. Wie Südamerika. So wie die ganze EU.
EU-Skeptiker hofieren Putin
Kein Wunder also, wenn vor allem die Osteuropäer, die sich als Nachbarn direkt bedroht sehen, alarmiert sind. Verlässliche Nato-Partner wie Dänemark oder Polen schauen fassungslos nach Washington. Die Europäische Union präsentiert sich zum Jahreswechsel gespalten. In Zentraleuropa gewinnt die EU-Skepsis Zulauf, gepaart mit blinder Trump-Gefolgschaft und Verharmlosung Putins.
www.derstandard.at
2025 hat gezeigt, dass für Europa die besten Zeiten unter der Schutzmacht USA vorbei sind. Die EU-Staaten müssen den nächsten großen Schritt zur Integration wagen
Zum Jahreswechsel prägen der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Verhandlungen in den USA die Schlagzeilen. Je nach Nähe zum Kampfgeschehen wird mehr oder weniger heftig darüber gestritten, was zu tun wäre. Den vom Papst beschworenen Frieden gab es nur unter Christbäumen. Wladimir Putin hält davon wenig: Er lässt das Land unentwegt bombardieren, zuletzt Odessa. Sein Ziel: das Land vom Meerzugang abschneiden.
Dann käme wohl Moldawien dran. Was tun die Europäer dagegen, was können sie tun? Und was wollen die USA? US-Präsident Donald Trump hat 2025 gezeigt, dass ihm das Schicksal der Menschen in der Ukraine relativ egal ist. Sein Wahlkampfschlager, den Krieg binnen 24 Stunden beenden zu können, klingt nur mehr lachhaft. Zu welchem Preis? Putin führt ihn vor. Das Land ist Spielmaterial für Trumps globale Machtfantasien und Geschäftsinteressen. So wie Grönland. Wie Südamerika. So wie die ganze EU.
EU-Skeptiker hofieren Putin
Kein Wunder also, wenn vor allem die Osteuropäer, die sich als Nachbarn direkt bedroht sehen, alarmiert sind. Verlässliche Nato-Partner wie Dänemark oder Polen schauen fassungslos nach Washington. Die Europäische Union präsentiert sich zum Jahreswechsel gespalten. In Zentraleuropa gewinnt die EU-Skepsis Zulauf, gepaart mit blinder Trump-Gefolgschaft und Verharmlosung Putins.
Höchste Zeit für die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa
2025 hat gezeigt, dass für Europa die besten Zeiten unter der Schutzmacht USA vorbei sind. Die EU-Staaten müssen den nächsten großen Schritt zur Integration wagen