Wer steckt wirklich hinter dem Anschlag von Berlin?
In Teilen Berlins ist nach einem Anschlag tagelang der Strom ausgefallen. Verantwortlich soll eine linke „Vulkangruppe“ sein. Tatsächlich spricht auch sehr viel für eine russische False-Flag-Aktion.
Scheinbar liegen die Fakten auf dem Tisch. Bisher unbekannte Täter:innen verübten am 03.01. einen Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin, danach fiel für tausende Haushalte der Strom aus – und damit in vielen Fällen auch die Heizung. Anfänglich waren laut Stromnetz Berlin rund 45.000 Haushalte betroffen. Es sind großteils wohlhabende reiche Gegenden im Südwesten der Stadt mit zahlreichen Villen. Doch in der Gegend gibt es auch Viertel, wo viele ärmere Menschen leben, etwa den Plattenbau „Thermometersiedlung“ in Lichterfelde
Im Nachgang wurde auf der Plattform Indymedia ein Bekenner:innenschreiben veröffentlicht. Es soll von einer linken Gruppe namens Vulkangruppe stammen. Das Schreiben im Original findet ihr hier. Doch zuerst müssen wir verstehen, wie Indymedia funktioniert: Jede Person kann dort jederzeit jeden Text hochladen. Das allein besagt oder beweist also gar nichts.
Doch: Das Bekenner:innenschreiben enthält offenbar Täter:innenwissen zum technischen Ablauf des Anschlags. Es ist also höchst wahrscheinlich, dass es von dem oder den tatsächlichen Täter:innen hochgeladen wurde. Nur: Damit wissen wir klarerweise noch immer nicht, wer diese Person oder Personen sind.
Wer ist die „Vulkangruppe“?
Der oder die mutmaßlichen Täter:innen nennen sich „Vulkangruppe“ und beziehen sich in der Anschlagserklärung vor allem auf die Klimakrise. Daher sei die „Sabotage des Gaskraftwerks“ durchgeführt worden. Unter dem Namen „Vulkangruppe“ wurden in Berlin und Brandenburg bereits seit 2011 Anschläge auf Kabelschächte und Stromleitungen durchgeführt.
Wer hinter der vermeintlichen Gruppe steht? Unbekannt. Ebenso unbekannt ist, ob es überhaupt eine Gruppe gibt – oder ob verschiedene Personen oder Gruppen einfach den Namen nützen. Im Untergrund gibt es kein Copyright. Nun wäre es an sich nicht ungewöhnlich, wenn gerade aus der Klimabewegung Aktionen gesetzt werden, die viele Menschen betreffen; Stichwort: Klimakleber:innen.
Eine sehr seltsame Aktionsform
Doch es ist offensichtlich ein Unterschied, ob Autofahrer:innen im Stau stehen, die in vielen Fällen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnten. Oder ob Menschen tagelang bei Minusgraden keine Heizung haben.
In Teilen Berlins ist nach einem Anschlag tagelang der Strom ausgefallen. Verantwortlich soll eine linke "Vulkangruppe" sein. Tatsächlich spricht auch sehr viel für eine russische False-Flag-Aktion.
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