Die Trump-Fans hierzulande
Europa muss sich emanzipieren, das wollen nicht alle mitmachen
Donald Trump hat nicht viele Fans in Österreich und Europa, aber einen ganz großen Fanboy hat er doch: Der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz äußerte sich auf X geradezu begeistert über die Aktion gegen den Diktator von Venezuela: Das seien "great news" für die "gesamte freie Welt". Insgesamt, so resümiert Außenpolitik-Experte Sebastian Kurz, sei Trumps Politik "nicht erratisch oder isolationistisch, sondern folgt einer klaren Strategie, und ist nach eigenen Maßstäben ziemlich erfolgreich".
Ruft man sich noch in Erinnerung, dass Kurz für den Tech-Oligarchen und Apokalypse-Prediger Peter Thiel gearbeitet hat, der wiederum als Sponsor des ultrarechten US-Vizepräsidenten JD Vance gilt, muss man dankbar sein, dass Sebastian Kurz derzeit in österreichischer und europäischer Politik nichts zu sagen hat (auch wenn das wichtige Fans wie etwa die ÖVP-Landeshauptfrau von NÖ, Mikl-Leitner, bedauern).
Europa muss sich zu einem beträchtlichen Grad von den Trump-USA emanzipieren – so gut es eben geht. Das bedeutet zunächst, wie hier schon kürzlich ausgeführt, dass man den hiesigen Trump- und Putin-Möchtegerns größere kritische Aufmerksamkeit zukommen lässt. Herbert Kickl ist ja jetzt in irgendeinem Gletscher-Eisloch klettern. Aber wollen wir eine von einem Kanzler Kickl aufgestellte und aus "Identitären"-Burschen rekrutierte "Remigrations"-Truppe, die – wie in den USA die ICE – ausländisch aussehende Personen willkürlich zusammenfängt und/oder auf der Straße niederknallt? Niemand soll sich da Illusionen machen: Das wäre nur eine Konsequenz aus einer FPÖ-Machtübernahme.
www.derstandard.at
Europa muss sich emanzipieren, das wollen nicht alle mitmachen
Donald Trump hat nicht viele Fans in Österreich und Europa, aber einen ganz großen Fanboy hat er doch: Der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz äußerte sich auf X geradezu begeistert über die Aktion gegen den Diktator von Venezuela: Das seien "great news" für die "gesamte freie Welt". Insgesamt, so resümiert Außenpolitik-Experte Sebastian Kurz, sei Trumps Politik "nicht erratisch oder isolationistisch, sondern folgt einer klaren Strategie, und ist nach eigenen Maßstäben ziemlich erfolgreich".
Ruft man sich noch in Erinnerung, dass Kurz für den Tech-Oligarchen und Apokalypse-Prediger Peter Thiel gearbeitet hat, der wiederum als Sponsor des ultrarechten US-Vizepräsidenten JD Vance gilt, muss man dankbar sein, dass Sebastian Kurz derzeit in österreichischer und europäischer Politik nichts zu sagen hat (auch wenn das wichtige Fans wie etwa die ÖVP-Landeshauptfrau von NÖ, Mikl-Leitner, bedauern).
Europa muss sich zu einem beträchtlichen Grad von den Trump-USA emanzipieren – so gut es eben geht. Das bedeutet zunächst, wie hier schon kürzlich ausgeführt, dass man den hiesigen Trump- und Putin-Möchtegerns größere kritische Aufmerksamkeit zukommen lässt. Herbert Kickl ist ja jetzt in irgendeinem Gletscher-Eisloch klettern. Aber wollen wir eine von einem Kanzler Kickl aufgestellte und aus "Identitären"-Burschen rekrutierte "Remigrations"-Truppe, die – wie in den USA die ICE – ausländisch aussehende Personen willkürlich zusammenfängt und/oder auf der Straße niederknallt? Niemand soll sich da Illusionen machen: Das wäre nur eine Konsequenz aus einer FPÖ-Machtübernahme.
Die Trump-Fans hierzulande
Europa muss sich emanzipieren, das wollen nicht alle mitmachen