Selenskyj hält Europa den Spiegel vor
Wolodymyr Selenskyj hat in Davos ungewöhnlich scharf mit Europas Führung abgerechnet. Statt selbst Verantwortung zu übernehmen und Freiheit zu verteidigen, wirke Europa orientierungslos. Während sich der Fokus der USA verlagere, versuche man vor allem, den US-Präsidenten umzustimmen. Doch Selenskyj machte klar, dass dieser Kurs ins Leere läuft. Er werde sich nicht ändern. Europas Zögern, so der Vorwurf, ersetze keine eigene Haltung. Führung entstehe nicht durch Bitten, sondern durch Handeln. In einer Phase wachsender Unsicherheit fehle es an Entschlossenheit. Der ukrainische Präsident formulierte damit weniger eine Kritik an Washington als eine an Brüssel. Wer Freiheit sichern wolle, müsse sie selbst tragen. Andernfalls werde Europa zum Zuschauer seiner eigenen Schwäche.
Wolodymyr Selenskyj hat in Davos ungewöhnlich scharf mit Europas Führung abgerechnet. Statt selbst Verantwortung zu übernehmen und Freiheit zu verteidigen, wirke Europa orientierungslos. Während sich der Fokus der USA verlagere, versuche man vor allem, den US-Präsidenten umzustimmen. Doch Selenskyj machte klar, dass dieser Kurs ins Leere läuft. Er werde sich nicht ändern. Europas Zögern, so der Vorwurf, ersetze keine eigene Haltung. Führung entstehe nicht durch Bitten, sondern durch Handeln. In einer Phase wachsender Unsicherheit fehle es an Entschlossenheit. Der ukrainische Präsident formulierte damit weniger eine Kritik an Washington als eine an Brüssel. Wer Freiheit sichern wolle, müsse sie selbst tragen. Andernfalls werde Europa zum Zuschauer seiner eigenen Schwäche.