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Faktencheck Jeffrey Epstein: Verbindungen zu Spitzenpolitik, CIA, Mossad, Menschenhandel, Okkultismus, Erpressung und Eugenik

Ein Sofa, zwei Frauen, ein Foto – und der Schatten, der bleibt

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Die jüngste Veröffentlichung aus dem Bestand der US-Justizbehörden bringt eine Konstellation ans Licht, die weniger durch neue Vorwürfe auffällt als durch ihre Schlichtheit. Ein Sofa, zwei junge Frauen, daneben Jeffrey Epstein – und am rechten Rand Brett Ratner, Regisseur des jüngst veröffentlichten Films über Melania Trump. Die Fotos stammen aus dem aktuellen Aktenpaket des Department of Justice. Die Gesichter der beiden Frauen sind geschwärzt, ihre Identitäten unklar. Ratner sitzt entspannt, die Arme um eine der Frauen gelegt, lächelt. Epstein sitzt daneben. Auch in einer weiteren Aufnahme lächeln beide in die Kamera.

Der Kontext dieser Bilder ist bekannt, aber nie neutral. Die Justiz veröffentlicht sie als Teil eines umfangreichen, aber unvollständigen, Aktenbestands, der das soziale Umfeld Epsteins dokumentiert. Es sind keine Anklagen, keine Urteile, keine Beweise für konkrete Taten. Dafür werden zu viele Informationen zurückgehalten, der Kontext ist gleich null. Es sind Momentaufnahmen. Genau darin liegt ihre Sprengkraft. Denn sie verankern Namen, Karrieren und Macht in einem Raum, der rückblickend nicht mehr unschuldig betrachtet werden kann. Für Ratner ist das Auftauchen der Fotos mehr als ein kleines Ereignis. Der Regisseur, der mit Blockbustern berühmt wurde, hat mit „Melania“ sein erstes großes Projekt seit den Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens aus dem Jahr 2017 vorgelegt. Mehrere Frauen hatten ihn damals beschuldigt. Ratner wies die Vorwürfe zurück, zog sich jedoch über Jahre aus der Branche zurück. Der Film über die First Lady markierte seine Rückkehr – finanziell erfolgreich, kritisch verrissen. Für die weltweiten Lizenzrechte zahlte Amazon einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, hinzu kam ein massiver Marketingeinsatz.

 

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Epstein-Affäre: Britischer Ex-Botschafter in USA verlässt Labour
In der Affäre um den verurteilten amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat der britische Politiker und ehemalige Botschafter in den USA, Peter Mandelson, seine Mitgliedschaft in der Labour-Partei gekündigt. Nach neuen Behauptungen über seine Verbindung zu Epstein wolle er der britischen Regierungspartei „weitere Peinlichkeiten“ ersparen, schrieb der Politiker laut einem Bericht der Nachrichtenagentur PA in einem Brief an die Partei.

Mandelson war bereits zuvor wegen seiner Verbindungen zu Epstein von seinem Botschafter-Posten in den USA abberufen worden. Der Politiker war mit Epstein, der über Jahre einen Missbrauchsring betrieben hatte, auch nach Bekanntwerden der Vorwürfe verbunden geblieben. Im Zuge der jüngsten Veröffentlichung von Dokumenten im Fall Epstein durch das US-Justizministerium waren weitere Verstrickungen Mandelsons ans Licht gekommen. So soll britischen Medienberichten zufolge aus den Akten hervorgehen, dass Epstein in der Vergangenheit Geld an Mandelson überwiesen habe.

Mandelson: Kann mich nicht an Zahlungen erinnern
In seinem Brief schrieb Mandelson nun laut PA, er sei an diesem Wochenende erneut mit der Aufregung um Epstein in Verbindung gebracht worden, und „bedauere dies zutiefst“. „Die meiner Meinung nach falschen Behauptungen, er habe mir vor 20 Jahren Geld gezahlt, von denen ich keine Aufzeichnungen habe und an die ich mich nicht erinnern kann, müssen von mir untersucht werden“, hieß es demnach weiter. Daher trete er aus der Labour-Partei aus.

 
Bannon, Epstein und die neue Nähe zum Weißen Haus!
Zwischen Steve Bannon und Jeffrey Epstein zirkulierten Nachrichten, die einen beiläufigen, zugleich entlarvenden Ton tragen. Thema war eine neue Vertraute von Donald Trump, die frisch ins engere Umfeld gerückt war. Madeleine Westerhout wird dabei nicht als politische Figur beschrieben, sondern als Objekt interner Spottlust. Bannon bezeichnet sie abfällig, Epstein setzt noch einen drauf und versieht sie mit sexualisierenden Zuschreibungen. Beides sind keine Randbemerkungen, sondern Einblicke in eine Gesprächskultur, in der Macht und Geringschätzung Hand in Hand gehen. Die Wortwahl ist nicht zufällig, sie markiert Besitzansprüche und Rollenbilder. Dass solche Formulierungen in privaten Nachrichten fallen, sagt viel über das Selbstverständnis der Absender. Es geht nicht um Politik, sondern um Nähe, Einfluss und Abwertung. Die Kommunikation wirkt routiniert, fast beiläufig. Genau darin liegt ihre Aussagekraft. Sie zeigt, wie normal solche Töne im inneren Zirkel waren. Und sie legt offen, wie wenig Distanz zwischen politischem Betrieb und persönlicher Verachtung existierte.

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„Im Wohnsitz in Unterwäsche“ – eine beiläufige Grenzüberschreitung
In derselben Nachrichtenfolge kippt der Ton weiter ins Intime. Epstein beschreibt Trump als ruhiger, fügt aber eine Szene aus der Präsidentenresidenz hinzu, die bewusst irritiert. Der Anblick des Präsidenten in Unterwäsche sei schwer vorstellbar, Details wolle er persönlich nachreichen. Das ist kein politischer Befund, sondern ein Moment der Entgrenzung. Private Bilder werden zur Währung des Vertrauens zwischen Männern, die sich ihrer Nähe sicher fühlen. Der Satz ist so formuliert, dass er Nähe behauptet, ohne sie auszuformulieren. Er arbeitet mit Andeutung und Exklusivität. Genau das macht ihn brisant. Es entsteht der Eindruck eines Zugangs, der über das Öffentliche hinausgeht. Die Grenze zwischen Beobachtung und Prahlerei verschwimmt. Dass solche Schilderungen überhaupt geteilt werden, spricht für ein Klima fehlender Zurückhaltung. Es ist die Normalität des Grenzübertritts, die auffällt. Nicht der Inhalt allein, sondern der Umstand, dass er geteilt wird. Die Nachricht fügt sich nahtlos in ein Bild aus Vertraulichkeit, Macht und Respektlosigkeit. Und sie zeigt, wie schnell Privates politisch aufgeladen wird, wenn es aus solchen Kreisen stammt.
 

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Trump in den Epstein-Akten – viel Nähe, wenig Aufklärung
„Mir wurde von einigen sehr wichtigen Leuten gesagt, dass mich das nicht nur entlastet, sondern genau das Gegenteil von dem ist, was sich manche erhofft hatten – Sie wissen schon, die radikale Linke.“

Mit der jüngsten Freigabe von Millionen Seiten aus den Ermittlungsakten zu Jeffrey Epstein rückt auch Donald Trump erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. In aktuell 5.300 Dokumenten taucht sein Name auf, mal direkt, mal über Orte, Kontakte oder beiläufige Hinweise. Die Akten zeigen keine abgeschlossenen Beweise für strafbares Verhalten, wohl aber ein dichtes Netz aus Verbindungen, Beobachtungen und offenen Fragen. Das Justizministerium erklärte, man habe frühere Vorwürfe geprüft und keine Grundlage für weitere Ermittlungen gesehen. Diese Aussage steht neben einer Materialfülle, die vor allem eines dokumentiert: Nähe. Trump und Epstein bewegten sich über Jahre in denselben Kreisen, teilten Orte, Kontakte und soziale Routinen.

Zeugenaussagen von Opfern beschreiben Begegnungen, die zwar keine konkrete Schuld belegen, aber auch keine Distanz erkennen lassen. Interne Notizen, alte Fotos, E-Mails, unbelegte Behauptungen und Hinweise aus der Umgebung Epsteins zeichnen das Bild eines Mannes, der Trumps Aufstieg aufmerksam verfolgte und ihn für eigene Zwecke im Blick behielt. Besonders auffällig ist, wie oft alte Berichte, bekannte Zitate und längst veröffentlichte Details erneut auftauchen, ohne eingeordnet oder vollständig aufgeklärt zu werden. Der Präsident erklärt sich für entlastet, verweist auf fehlende Beweise und auf das Ende der Freundschaft. Gleichzeitig zeigen die Akten, wie sensibel mit seinem Namen umgegangen wurde, bis hin zu geschwärzten Bildern und zurückgezogenen Veröffentlichungen. Was bleibt, ist kein abschließendes Urteil, sondern ein Befund der Unvollständigkeit. Die Dokumente liefern Fragmente, keine Antworten. Sie entkräften nicht alle Zweifel, sie bestätigen sie aber auch nicht eindeutig. Gerade diese Schwebe macht den politischen Schaden aus. Die Akten erzählen weniger von Schuld als von Nähe, weniger von Klarheit als von Auslassungen. Und sie zeigen, wie sehr die Aufarbeitung dieses Komplexes noch immer an Grenzen stößt, die nicht juristisch, sondern politisch gezogen werden.

 
Winter: „Wut und Ekel“ über Epstein-Enthüllungen (Videobericht im Link)
Neue Akten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sorgen in Großbritannien für erneute Aufregung. Innerhalb der Bevölkerung herrschen „Wut und Ekel über die Mächtigen und Reichen“, wie ORF-Korrespondent Jörg Winter berichtet.

 
Der Vize-Justizminister ( Trumps früherer privater Anwalt) sagt: es wurden 3 Millionen von 6 Millionen Dokumenten veröffentlicht. Die übrigen 3 Millionen bleiben geheim. Und es wird auch keine Anklagen geben. Gegen niemanden.

Interessant, dass in denUnterlagen nicht nur mächtige Leute aus der Vergangenheit auftauchen wie Bill Clinton und Bill Gates. Sondern neben Trump (der über 5000 mal vorkommt) auch sein jetziger Handelsminister und der kommende Zentralbankchef. Dazu die Trump Großspender Elon Musk und Peter Thiel, die beide Milliardenaufträge der Regierung haben. Und MAGA Chefideologe Steve Bannon.

Aber es wird wie gesagt niemand angeklagt werden. Also Thema geschlossen. Missbrauch von Minderjährigen ist nach Meinung der US Regierung jetzt nicht so schlimm, dass es es lohnt, sich damit zu beschäftigen. Oder wie Trump unter Zeugen zu seiner ehemaligen Anhängerin Marjorie Taylor Greene sagte: er möchte nicht, dass seine Freunde Ärger bekommen.
https://people.com/trump-yelled-my-friends-will-get-hurt-epstein-investigation-11876878

Damit kann der Thread hier auch geschlossen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ganze Sauerei wird nur die bestärken, die der Meinung sind das sich Reiche und Mächtige alles erlauben können und schlussendlich straffrei davon kommen.
 
Als US-Vizepräsident Vance sich noch darüber beklagte, dass niemand über Epstein spricht. Wie schnell doch die Zeit vergeht


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