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Wirtschaft Deutschlands.

500 Millionen Euro für Ladepunkte: Bund fördert Wallboxen und mehr in Wohnanlagen
Berlin/München – Weit über 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern, knapp neun Millionen Stellplätze – und bislang kaum eine Wallbox in Sicht: Die Bundesregierung will diese Lücke in Deutschland mit einem 500-Millionen-Euro-Programm schließen und Ladepunkte in der privaten Wohnungswirtschaft ausbauen. „Gerade hierzulande lebt ein Großteil der Menschen in Mehrparteienhäusern – doch die zugehörigen Stellplätze sind bislang nur unzureichend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet“, wird Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) in einer entsprechenden Mitteilung zitiert.

Ab 15. April können Wohnungseigentümergemeinschaften, Vermieter sowie kleine und mittlere Betriebe Förderanträge für den Aufbau von Ladepunkten stellen. Das Programm gehört zu der im vergangenen November beschlossenen Maßnahme 3 („Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern“) aus dem „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“.

Staatliche Förderung für Ladepunkte: So viel Geld gibt es vom Staat
Im Mittelpunkt des Programms stehen Stellplätze in Garagen und Innenhöfen von Wohnhäusern mit mehreren Parteien. Laut Verkehrsministerium erhalten Antragsteller pro Stellplatz 1300 Euro, wenn dort nur die elektrische Grundausstattung ohne Wallbox eingebaut wird, und 1500 Euro, wenn eine Wallbox dazukommt. Wer einen Ladepunkt mit bidirektionaler Funktion installiert – also einen, der Strom nicht nur lädt, sondern auch ins Netz zurückspeisen kann –, kann bis zu 2000 Euro bekommen.

 
Förderung = eigentlich nicht Wirtschaftlich, trägt sich nicht, Steuerverschwendung da viel Geld in der Verwaltung versickert. Primär profitieren dann auch noch Gutverdiener. Mit dem Geld das Deutschlandticket lieber supporten. Aber vermutlich sind da wieder irgendwelche Seilschaften der Afd nahen Partei im Spiel (CDU, CSU)
 
Förderung = eigentlich nicht Wirtschaftlich, trägt sich nicht, Steuerverschwendung da viel Geld in der Verwaltung versickert. Primär profitieren dann auch noch Gutverdiener. Mit dem Geld das Deutschlandticket lieber supporten. Aber vermutlich sind da wieder irgendwelche Seilschaften der Afd nahen Partei im Spiel (CDU, CSU)
Das du keine Ahung von Wirtschaft hast, hast du viele Male hier dokumentiert. Förderungen sind nicht automatisch Steuerverschwendung. Manche sind schlecht konstruiert, manche wirken extrem gut, das hängt vom Instrument ab, nicht vom Schlagwort eines daritus. Und bevor man CDU/CSU oder sonst wen als Seilschaften bezeichnet, sollte man konkrete Belege liefern.
Wenn du das Deutschlandticket stärken willst, ist das ein legitimer Vorschlag, aber bitte ohne pauschale Unterstellungen.
 
da sagt der Bund der Steuerzahler was anderes
Der Bund der Steuerzahler argumentiert:
  • Deutschland vergibt zu viele Subventionen
  • Viele Förderungen seien ineffizient oder überholt
  • Subventionen verzerren Wettbewerb und Markt
  • Staatliche Ausgaben würden dadurch unnötig aufgebläht
Der Bund der Steuerzahler kritisiert häufig:
🚗 Verkehr & Energie
  • Dieselprivileg
  • Dienstwagenprivileg
  • Pendlerpauschale
  • E-Auto-Subventionen
🌱 Landwirtschaft

  • Agrarsubventionen (EU + Deutschland)
  • Steuervergünstigungen für Landwirte
🏭 Industrie

  • Staatshilfen für einzelne Unternehmen
  • Strukturhilfen für Regionen
Beispiele:
  • Subventionen für Intel-Ansiedlung in Deutschland
  • Staatshilfen für TSMC-Projekt in Deutschland
Diese werden vom Bund der Steuerzahler oft als "Industriepolitik mit Steuergeld-Risiko" kritisiert.
 
da sagt der Bund der Steuerzahler was anderes
Der Bund der Steuerzahler argumentiert:
  • Deutschland vergibt zu viele Subventionen
  • Viele Förderungen seien ineffizient oder überholt
  • Subventionen verzerren Wettbewerb und Markt
  • Staatliche Ausgaben würden dadurch unnötig aufgebläht
Der Bund der Steuerzahler kritisiert häufig:
🚗 Verkehr & Energie
  • Dieselprivileg
  • Dienstwagenprivileg
  • Pendlerpauschale
  • E-Auto-Subventionen
🌱 Landwirtschaft

  • Agrarsubventionen (EU + Deutschland)
  • Steuervergünstigungen für Landwirte
🏭 Industrie

  • Staatshilfen für einzelne Unternehmen
  • Strukturhilfen für Regionen
Beispiele:
  • Subventionen für Intel-Ansiedlung in Deutschland
  • Staatshilfen für TSMC-Projekt in Deutschland
Diese werden vom Bund der Steuerzahler oft als "Industriepolitik mit Steuergeld-Risiko" kritisiert.
Danke, peinlich geht bei dir immer :lol27:
Der Bund der Steuerzahler kritisiert seit 50 Jahren fast jede Form von Subvention, das ist sein Geschäftsmodell. Wenn du ihn zitierst, musst du auch erwähnen, dass er gleichzeitig gegen Dieselprivileg, Pendlerpauschale, Agrarsubventionen, Dienstwagenprivileg und Industrieansiedlungen ist. Also entweder du übernimmst seine Linie komplett – oder du suchst dir nicht nur die Punkte raus, die gerade in dein Narrativ passen.
 
Bauen die Autohersteller künftig Panzer statt Autos?
Die Autoindustrie sieht im angestammten Bereich ihre Felle davonschwimmen. Autobauer und Zulieferer wollen ihr Geschäft deshalb breiter aufstellen und am Rüstungsboom mitnaschen

Rheinmetall winkt beim VW-Werk in Osnabrück ab. Der Standort in Niedersachsen hängt in der Luft. Derzeit laufen dort noch Porsche-Modelle und VW T-Roc Cabrios vom Band, Mitte 2027 ist damit Schluss. Das Werk und seine rund 2300 Beschäftigten bangen seit Monaten um die Zukunft und fürchten, dass die Produktion überhaupt geschlossen werden könnte. Die IG-Metall versucht zu mobilisieren, auf Betriebsversammlungen sind bislang eher tröstende Worte als zukunftssichere Pläne zu hören.

Lange hoffte man, dass der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall dort Radpanzer produzieren könnte. Dieser Tage kam die endgültige Absage. Derzeit würden keine weiteren Kapazitäten benötigt, teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters mit. Der Betriebsrat berichtet laut NDR von Gesprächen mit mehreren Unternehmen, darunter sollen auch Interessenten aus der Rüstungsindustrie sein. Volkswagen hatte erklärt, man prüfe, wie der Standort Osnabrück nach Auslaufen der T-Roc-Cabrio-Fertigung weitergenutzt werden kann. Jüngst hatte die Financial Times eine Variante ins Spiel gebracht: VW führe Gespräche mit dem israelischen Hersteller des "Iron Dome", um von der Automobilproduktion auf Raketenabwehr umzusteigen. Ein Plan mit Rafael Advanced Defence Systems sehe vor, das Werk für die Produktion von Teilen für die Luftabwehr zu nutzen.

 
Kurze Erholung vor dem nächsten Schlag – Deutschlands Industrie steht wieder unter Druck!
Die deutschen Auftragseingänge sind im Februar leicht gestiegen, doch die Bewegung wirkt wie ein kurzes Aufatmen vor dem nächsten Problem. Nach dem massiven Einbruch im Januar um 11,1 Prozent ging es nun um 0,9 Prozent nach oben. Getragen wurde das vor allem von der Autoindustrie sowie von Textil- und Metallbetrieben. Gleichzeitig bleiben Großaufträge über 50 Millionen Euro schwach, genau dort, wo Stabilität eigentlich herkommen müsste. Der Blick zurück zeigt, wie fragil die Lage ist. Ende 2025 gab es noch ein starkes Wachstum, mit einem Plus von 6,4 Prozent im Dezember. Staatliche Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur hatten die Nachfrage angekurbelt und die Industrie kurzfristig gestützt. Doch dieser Effekt trägt nicht dauerhaft. Die strukturellen Probleme sind geblieben, von wachsender Konkurrenz aus China bis zur schwierigen Umstellung auf Elektroautos.

Jetzt kommt der nächste Belastungsfaktor hinzu. Der Krieg rund um Iran und die zeitweise Schließung der Straße von Hormus treiben die Energiepreise wieder nach oben. Unternehmen wie BASF, Lanxess und Wacker Chemie reagieren bereits mit Preiserhöhungen, weil Rohstoffe teurer werden. Das trifft direkt die Produktion und indirekt die Nachfrage. Auch die Inflation zieht wieder an. Im März liegt sie bei 2,8 Prozent nach 2,0 Prozent im Februar. Damit wächst der Druck auf die Europäische Zentralbank, die Zinsen weiter zu erhöhen. An den Märkten wird inzwischen mit mehreren Zinsschritten gerechnet, was Investitionen zusätzlich ausbremst.

Unterm Strich bleibt ein Bild, das wenig Spielraum lässt. Die Industrie bewegt sich zwar, aber ohne klare Richtung. Die Unsicherheit durch den Krieg, steigende Kosten und zurückhaltende Kunden sorgen dafür, dass selbst kleine Erholungen kaum tragen.

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Deutschland baut um – Fabriken wechseln von Autos zu Waffen!
Deutschland verändert seine Industrie, nicht schrittweise, sondern unter Druck. Monat für Monat verschwinden rund 15.000 Arbeitsplätze in der Fertigung, besonders in der Autoindustrie, die über Jahrzehnte das Rückgrat der Wirtschaft war. Gewinne brechen ein, Konzerne wie Volkswagen und Mercedes verlieren massiv an Ertrag, gleichzeitig werden zehntausende Stellen gestrichen oder geplant abzubauen. Die Nachfrage schwächelt, Konkurrenz aus China wächst, und das bisherige Modell trägt nicht mehr. Berlin reagiert darauf nicht mit einem Versuch, den alten Zustand zu retten. Stattdessen werden Fabriken, Fachkräfte und Kapital gezielt in die Rüstungsproduktion gelenkt. Was früher Motoren, Getriebe und Fahrzeugteile waren, wird jetzt umgestellt auf Drohnentechnik, Systeme für Militärfahrzeuge und Komponenten für die Luftfahrt. Unternehmen wie Schaeffler oder Deutz bauen eigene Bereiche auf, die direkt auf militärische Produktion ausgerichtet sind. Ziel ist es, innerhalb weniger Jahre einen spürbaren Teil des Umsatzes aus diesem Bereich zu erzielen.

Der Staat treibt diese Entwicklung aktiv voran. Neue Regeln erleichtern den Zugang zu Finanzierung, große Aufträge sichern die Nachfrage, und insgesamt steht fast eine Billion Euro für Verteidigung zur Verfügung. Gleichzeitig werden bestehende Produktionsstätten umgebaut, um schneller liefern zu können. Eine Plattform bringt klassische Industriebetriebe mit der Rüstungsindustrie zusammen, damit bestehende Strukturen genutzt werden können, statt neue aufzubauen. Der Wandel ist auch eine Reaktion auf die geopolitische Lage. Europa will unabhängiger werden, die Nachfrage nach Waffen und militärischer Technik steigt, und Deutschland positioniert sich als zentraler Produzent. Selbst große Namen aus der Autoindustrie prüfen neue Kooperationen, etwa bei Komponenten für Luftabwehrsysteme. Parallel laufen zusätzliche Schichten in Fabriken, um Munition und Ausrüstung zu produzieren.

Für einige Unternehmen funktioniert das bereits. Deutz hat neue Geschäftsfelder aufgebaut und steigert den Umsatz, während andere noch mitten im Umbau stehen. Entscheidend ist die Geschwindigkeit. Während klassische Rüstungsfirmen Jahre brauchen, um Produktion hochzufahren, bringen Industriebetriebe aus dem Fahrzeugbau Erfahrung in schneller Skalierung mit. Das verschiebt die Kräfteverhältnisse innerhalb der Branche.

Deutschland baut damit nicht nur seine Industrie um, sondern auch seine wirtschaftliche Rolle. Die Zeit, in der Autos den Ton angaben, geht zu Ende. An ihre Stelle tritt ein Sektor, der wächst, weil die Welt unsicherer geworden ist. Ob das dauerhaft trägt, wird sich zeigen, aber der Kurs ist gesetzt und wird bereits umgesetzt.

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Ölkonzerne versprechen, Tankrabatt vollständig an ihre Aktionäre weiterzugeben
Berlin (dpo) - Der Bundestag hat heute grünes Licht für den Tankrabatt gegeben. Der Wirtschaftsverband der deutschen Mineralölkonzerne en2x hat jetzt öffentlich versichert, umsichtig mit der Steuersenkung umzugehen. Ein Sprecher beteuerte, jeder Cent werde selbstverständlich an die Aktionäre weitergegeben.

"Der Tankrabatt wird nicht sinnlos verpuffen, wie es jetzt viele befürchten", erklärte Sprecher Oliver Immenhoff. "Er wird - wie auch schon der Tankrabatt unter der Ampelregierung 2022 - vollumfänglich als Dividende an unsere Aktionäre ausgeschüttet."

Damit sollten alle Sorgen zerstreut sein, dass die Mineralölkonzerne die 17 Cent Tankrabatt als Gewinn verbuchen und sich die Taschen vollmachen könnten.

"Oft wird leider zu Unrecht ein kaltes Bild von uns gezeichnet", so Immenhoff. "Dabei haben auch wir eine soziale Verantwortung unseren Anlegern und Investoren gegenüber. Und der werden wir auch gerecht."

Nachdem heute der Tankrabatt im Bundestag beschlossen wurde, stiegen die Benzinpreise an den Tankstellen "aufgrund der weiterhin verschärften Lage in der Straße von Hormus" um 17 Cent .

 
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