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Iran News....

IAEA warnt nach Angriffen auf AKW Buschehr
Nach einem weiteren Angriff gestern auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vor einer „sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit“ gewarnt.

Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches AKW „könnten einen schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus“ verursachen, erklärte IAEA-Chef Rafael Grossi gestern im Onlinedienst X.

Einschlag nicht weit von Reaktorkomplex entfernt
Laut iranischen Angaben gab es direkt an der Atomanlage keine Schäden. Es habe allerdings einen Einschlag nur 75 Meter von dem AKW-Gelände entfernt gegeben, so Grossi basierend auf einer IAEA-Auswertung von Satellitenbildern. „Eine Nuklearanlage und ihre Umgebung sollten niemals angegriffen werden“, warnte er.

 
Drohne tötet zwei Menschen in irakischem Kurdengebiet
In der Kurdenregion im Nordirak sind laut Mitteilung der Behörden beim Einschlag einer aus dem Iran stammenden Drohne zwei Menschen getötet worden.

Das Paar sei getötet worden, „als eine mit Sprengstoff beladene Drohne aus dem Iran in ein Wohnhaus im Unterbezirk Dara Schakran in der Provinz Erbil einschlug“, erklärte der Anti-Terror-Dienst der autonomen Region heute.

Einschläge nahe Flughafen
Auch nahe dem Flughafen von Erbil soll es Detonationen gegeben haben. Wenige Stunden zuvor hatten Luftabwehrsysteme laut Sicherheitsbehörden vier Raketen im Anflug auf den US-Konsulatskomplex in Erbil abgeschossen. Auf dem Flughafen der Stadt sind Soldaten der von den USA geführten Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.

 
Irans Angebot, Trumps Frist und ein Krieg ohne Ausweg!
Der Druck steigt, die Frist steht, und mitten in dieser Lage legt der Iran ein Angebot auf den Tisch, das ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber noch lange keine Lösung. Realistisch: Nein. Zehn Punkte umfasst der Vorschlag, übermittelt nicht direkt, sondern über Pakistan, das sich erneut als stiller Vermittler in einem Konflikt positioniert, der längst über die Region hinaus wirkt. Der Iran fordert ein Ende aller Angriffe, die Aufhebung sämtlicher Sanktionen und eine Garantie, nicht erneut Ziel militärischer Operationen zu werden. Gleichzeitig verlangt Teheran, dass Israel seine Angriffe gegen die Hisbollah einstellt. Im Gegenzug würde der Iran die faktische Blockade der Straße von Hormus aufheben, jene Lebensader für Öl und Gas, die derzeit den globalen Markt unter Druck hält. Geplant ist zudem eine Gebühr von rund zwei Millionen Dollar pro Schiff, die gemeinsam mit Oman erhoben und für den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur genutzt werden soll. Washington reagiert kühl, erkennt zwar einen Schritt, weist das Angebot aber als unzureichend zurück.

Parallel verschärft sich der Ton. Die Drohung, gezielt zivile Infrastruktur wie Brücken oder Kraftwerke anzugreifen, steht weiterhin im Raum. Ein Szenario, das nicht nur Millionen Menschen direkt treffen würde, sondern auch rechtlich hoch brisant ist. Währenddessen zeigt sich Teheran selbstbewusst. Die eigene Position wird als gestärkt dargestellt, gestützt durch die Kontrolle über die Straße von Hormus und militärische Erfolge, die intern als Beweis für Handlungsfähigkeit gewertet werden. Gleichzeitig bleibt vieles offen. Das vollständige Angebot wurde nicht veröffentlicht, Details bleiben unter Verschluss, ebenso wie zentrale Fragen, die über Krieg oder Verhandlungen entscheiden. Auf amerikanischer Seite wird der Druck weiter erhöht, mit klar gesetzter Frist und der Aussicht auf neue massive Luftangriffe. Es ist ein Moment, in dem beide Seiten sprechen, aber nicht wirklich aufeinander zugehen. Und genau darin liegt die eigentliche Gefahr, denn ein Angebot, das zu spät kommt oder nicht weit genug geht, verändert nichts. Es verlängert nur die Zeit bis zur nächsten Eskalation.
 
Die Nutznießer des Irankriegs
China und Russland profitieren, die Ukraine droht zu verlieren

US-Präsident Donald Trump hat in seiner Ansprache an die Nation angekündigt, er werde seine Gegner im Iran "zurück in die Steinzeit bombardieren, wo sie hingehören". Er zitierte Luftwaffengeneral Curtis LeMay, der 1967 Nordvietnam ebenfalls "zurück in die Steinzeit bombardieren" wollte. Damals wie jetzt irrte man sich, dass ein Land allein mit militärischer Überlegenheit aus der Luft in die Knie gezwungen werden könnte. Obwohl das US-Militär bisher 12.300 Ziele in Iran getroffen hat, scheint nichts auf eine Kapitulation Irans hinzudeuten. Weniger laut spricht man von der unbestrittenen Tatsache, dass dieser Krieg auch den Interessen Russlands und Chinas dient.

Gestiegene Kosten
Die Steigerung des Ölpreises und die Aufhebung der US-Sanktionen gegen russische Ölausfuhren haben zu einer Verdoppelung der Einkünfte Russlands aus dem Ölhandel in den ersten drei Wochen des Kriegs geführt. Eine ernste Budgetkrise infolge der Belastung durch den Aggressionskrieg gegen die Ukraine konnte vermieden werden. Finanzexperten der Bruegel-Denkfabrik in Brüssel rechnen – je nach Dauer des Konfliktes – mit der Erhöhung der russischen Budgeteingänge um 45 bis 151 Milliarden US-Dollar. Nach der optimistischen Version eines sechswöchigen Kriegs würde Russland die Exporteinkünfte um 84 Milliarden und die Budgeteingänge um 45 Milliarden US-Dollar steigern können. Sollte der Krieg drei Monate dauern, würden die Extraeingänge aus den Ölexporten 161 Milliarden und die zusätzlichen Budgetmittel 97 Milliarden betragen. Im Falle eines sechs Monate langen Kriegs wäre im Jahr 2026 sogar ein Budgetüberschuss möglich und Russland könnte für mehrere Jahre die gestiegenen Kosten des Ukrainekrieges finanzieren.

Die Konzentration der Trump-Regierung auf den Irankrieg verursacht eine Ablenkung von der Ukraine. Die Angriffe auf den Iran erschöpfen die US-Rüstungsreserven und führen zur Einschränkung der militärischen Hilfe für die Ukraine. Die trilateralen Verhandlungen mit der Ukraine und Russland "pausieren" für eine unbestimmte Periode. All das stärkt die russische Position. Bei der Verurteilung der US-amerikanischen Aktionen sorgt der russische Präsident Wladimir Putin dafür, dass die Person Donald Trumps stets ausgeklammert wird. Putin glaubt anscheinend noch immer, dass Trump ihm letztlich helfen wird seine Ziele im Ukrainekrieg zu erreichen.

Strategischer Gewinner
Obwohl China durch die Sperre der Straße von Hormus als Empfänger von 5,4 Millionen Barrel Rohöl täglich von den Golfstaaten betroffen ist, wird es als strategischer Gewinner betrachtet. Durch direkte Kontakte mit Teheran dürfen Schiffe mit chinesischer Fahne iranisches Öl durch Hormus transportieren. Außerdem hat die chinesische Führung die Ölreserven durch den gesteigerten Ankauf billigen russischen Öls so massiv erhöht, dass sie derzeit der Importmenge von vier Monaten entsprechen. Die chinesischen Produkte bleiben auf den internationalen Märkten kostengünstiger als die der Rivalen. Darüber hinaus ist, im Hinblick auf die Planung für eine militärische Besatzung Taiwans, auch China ein strategischer Gewinner der US-amerikanischen Verstrickung in einen Konflikt mit völlig ungewissem Ausgang. (Paul Lendvai, 6.4.2026)

 
Stimmt, absolut genial! Warum hat Obama eigentlich nicht einfach beim Irak angefragt? Das Land war nach acht Jahren US-Besatzung ja praktisch ein blühendes Wellness-Resort für Diplomatie und Stabilität. Wer braucht schon mühsame Atomabkommen mit dem Iran, wenn man stattdessen einfach mit dem Irak Besties werden kann, das hat ja historisch gesehen schon immer so reibungslos und völlig ohne Nebenwirkungen funktioniert.
Trump behauptet regelmäßig, Obama habe den Iran gegenüber Israel bevorzugt und ihm mit dem Atomabkommen den Weg zur Bombe geebnet.
Die Realität: Faktenchecks weisen darauf hin, dass das Geld, das unter Obama an den Iran floss, eingefrorene eigene Vermögenswerte des Irans aus der Zeit vor 1979 waren und kein Geschenk der USA. Einfach nur peinlich, das weltgrößte A....loch mit seinen ständigen Lügen. Er will damit nur seine überragende Dummheit kaschieren. Die Empfehlung, sich eher mit dem Irak anzufreunden, wird von Kritikern als besonders ironisch angesehen, da die US-Intervention im Irak maßgeblich dazu beitrug, den regionalen Einfluss des Irans überhaupt erst zu stärken.

SemperFi samt Trump eigentlich keine Ahnung, oder SemperFi folgt den Lügen des weltgrößten Arschlochs.

Die Situation ist sehr komplex und nicht leicht zu erklären.
Ich habe schon mal gesagt dass man nicht auf Trumps Worte achten sollte, sondern letztlich auf die Taten.

Die USA haben strategische Fehler im Irak begangen, das ist ein Fakt
 

Trumps Ultimatum an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus läuft heute Abend ab. Sollte dies nicht geschehen, droht Trump mit der Zerstörung der iranischen Infrastruktur. Irans Öl muss unter amerikanische Kontrolle gebracht und die iranische Bedrohung für Israel beseitigt werden – dafür wurde dieser Krieg begonnen. Doch keines dieser Ziele wurde erreicht, und um sie zu verwirklichen, könnten die USA und Israel durchaus zu Atomwaffen greifen, da für beide zu viel auf dem Spiel steht
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann natürlich sein, aber es ist nicht sicher, dass die Iraner die Insel mit Raketen beschiessen würden. Ich schätze sie gehen davon aus, dass sie sie früher oder später sowieso zurück bekommen, und dann werden sie ihre Anlagen auf der Insel vielleicht lieber intakt lassen, wenn die für den Verkauf ihres Öls so wichtig sind.
Das ist glaube ich eher westliches Gedankengut. Für die Mullahs wird es viel wichtiger sein, so viele Johnnys wie möglich kalt zu machen. Die werden sicher nicht warten bis die Amis Deckung gefunden haben.
 
Die Situation ist sehr komplex und nicht leicht zu erklären.
Ich habe schon mal gesagt dass man nicht auf Trumps Worte achten sollte, sondern letztlich auf die Taten.

Die USA haben strategische Fehler im Irak begangen, das ist ein Fakt
Ich habe auf die Taten geachtet, beschissener, unfähiger und krimineller geht nicht. Einfach das weltgrößte A....loch und der größte Lügner ever.
 
Der Verrückte aus dem Oval Office lässt die Insel Kharg angegreifen – die Insel ist von zentraler Bedeutung für die iranische Ölindustrie. Wir werden in den nächsten 60 Minuten versuchen zu berichten, auch Stand Teheran - Nach der Einstellung des Flugverkehrs im Iran bringen Züge, Busse und Taxis Tausende Menschen in Richtung türkische Grenze, um sich vorübergehend ins Ausland in Sicherheit zu bringen. Züge sind ausgebucht, viele weichen auf lange Taxi-Fahrten aus. Gleichzeitig warnte das israelische Militär Iraner davor, aus Sicherheitsgründen Züge zu nutzen. Es ist das absolute Chaos ausgebrochen ...

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. Doch keines dieser Ziele wurde erreicht, und um sie zu verwirklichen, könnten die USA und Israel durchaus zu Atomwaffen greifen, da für beide zu viel auf dem Spiel steht
Weder Israel noch die USA kämpfen gerade mit letzten Kräften um ihr überleben. Wenn Trump im Wahn einen Atomwaffeneinsatz befiehlt, würde er vermutlich vorher mit dem 25th amendment entmachtet werden von Vance und dem Kabinett.

Das stand hinter den Kulissen angeblich schon bei der Debatte um eine militärische Übernahme von Grönland im Raum. Und auch jetzt gibt es die Diskussion über Parteigrenzen hinweg, Trump hat sich sogar schon mal zu den Gerüchten geäußert .

Der Einsatz von Atomwaffen würde dir Welt radikal verändern und sie würde danach auch für die USA viel gefährlicher werden.
 
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