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Iran News....

Zwischen Blockade und Botschaften – Wie Krieg das Leben verschiebt und Araghchi in Islamabad
Während in Washington entschieden wird, was nicht mehr erlaubt ist, und in Islamabad darüber gesprochen wird, ob überhaupt gesprochen wird, verändert sich an anderen Orten das Leben ohne Ankündigung. Ein Visum läuft ab, ein Konto bleibt leer, eine Verbindung reißt ab. Das ist kein Schicksal. Das ist die Handschrift derer, die entscheiden, ohne die Konsequenzen zu tragen. Als Abbas Araghchi in Pakistan landet, ist der Empfang eindeutig. Ishaq Dar und Asim Munir stehen bereit. Gespräche sollen stattfinden. Doch fast im selben Moment stellt Teheran klar, dass es keine direkten Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten geben wird. Botschaften werden übermittelt, nicht ausgetauscht. Pakistan vermittelt, weil die Seiten sich nicht gegenübersitzen.

Während Teheran betont, dass es keine direkten Gespräche geben wird, bewegt sich Washington in die entgegengesetzte Richtung. Karoline Leavitt erklärt, dass Steve Witkoff und Jared Kushner nach Pakistan unterwegs sind, um mit Araghchi zu sprechen. Ziel sei es, die iranische Position anzuhören und Bewegung in Richtung einer Vereinbarung zu bringen. Von Fortschritten ist die Rede, Details werden nicht genannt. Gleichzeitig bleibt JD Vance in den Vereinigten Staaten, soll aber bereitstehen, kurzfristig nach Pakistan zu reisen, falls es als notwendig erachtet wird. Auch Marco Rubio und das nationale Sicherheitsteam bleiben in Bereitschaft.

Was entsteht, ist eine Szene, das sich nicht auflösen lässt. Auf der einen Seite wird erklärt, dass es keine Gespräche geben wird. Auf der anderen Seite werden genau diese Gespräche vorbereitet. Kommunikation findet statt, aber nicht dort, wo sie sichtbar wird. Parallel dazu wird festgelegt, was wirtschaftlich noch möglich ist. Scott Bessent macht deutlich, dass es keine Verlängerung von Ausnahmen geben wird. Weder für iranisches Öl noch für russische Lieferungen. Die Blockade steht. Öl soll nicht mehr fließen. Das ist kein Statement, sondern eine Entscheidung.

 
Iran dementiert Berichte über direkte Verhandlungen mit USA
Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs zeichnen sich schwierige diplomatische Gespräche in Pakistan ab. Das Weiße Haus kündigte eine Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Verhandlungen nach Islamabad an.

Der iranische Außenminister Abbas Araktschi traf bereits gestern in der pakistanischen Hauptstadt ein. Sein Ministeriumssprecher Ismail Baghaei betonte jedoch, es sei kein Treffen mit der US-Seite geplant – nur mit den Pakistanis werde gesprochen.

Unklarheit über direkte Verhandlungen
Zuvor hatte bereits die der iranischen Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim Berichte über Verhandlungen zurückgewiesen. Auch eine angebliche Bitte des Iran um ein persönliches Treffen, von der US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sprach, bezeichnete Tasnim als falsch. Unklar bleibt damit, ob die Konfliktparteien direkt verhandeln oder lediglich Botschaften über pakistanische Vermittler austauschen.

Außenminister Araktschi betonte auf der Plattform X, er wolle sich lediglich mit den pakistanischen Partnern abstimmen. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete, der iranische Chefdiplomat plane, einen Gegenvorschlag für die Verhandlungen mit den USA zu erörtern. Laut Tasnim will der Außenminister die Standpunkte des Iran für ein Kriegsende darlegen.

 
Weitere Hinrichtung im Iran nach Protesten
Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad und Gewalt bei landesweiten Protesten hingerichtet worden. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim meldete, der Iraner Erfan Kiani sei heute Früh gehängt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof das Todesurteil bestätigt habe.

Kiani wurde den Angaben zufolge vorgeworfen, als „angeheuerter Schläger des Mossad“ in der zentraliranischen Stadt Isfahan öffentliches und privates Eigentum zerstört und in Brand gesetzt zu haben.

Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen wurden im Iran immer wieder Menschen unter ähnlichen Vorwürfen exekutiert.

 
Weitere Hinrichtung im Iran nach Protesten
Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad und Gewalt bei landesweiten Protesten hingerichtet worden. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim meldete, der Iraner Erfan Kiani sei heute Früh gehängt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof das Todesurteil bestätigt habe.

Kiani wurde den Angaben zufolge vorgeworfen, als „angeheuerter Schläger des Mossad“ in der zentraliranischen Stadt Isfahan öffentliches und privates Eigentum zerstört und in Brand gesetzt zu haben.

Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen wurden im Iran immer wieder Menschen unter ähnlichen Vorwürfen exekutiert.

Die werden noch skrupelloser sein als vorher. Die werden jeden verdächtigen exekutieren. Keine guten Aussichten für die Menschen. Besonders den Kurden und volksmujahedin wird’s an den Kragen gehen.Aber mit großer Wahrscheinlichkeit viele die nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Also eigentlich unschuldig.
 
iran-usa 1:0 ,bei der propaganda in den sozialen medien.


:lol:

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Die werden noch skrupelloser sein als vorher. Die werden jeden verdächtigen exekutieren. Keine guten Aussichten für die Menschen. Besonders den Kurden und volksmujahedin wird’s an den Kragen gehen.Aber mit großer Wahrscheinlichkeit viele die nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Also eigentlich unschuldig.

Die Kurden haben sich (diesmal) nicht zu sehr gegen das Regime instrumentalisieren lassen.
 
Trump erklärte, nach der Absage des Besuchs der Unterhändler in Pakistan habe er ein neues Angebot aus dem Iran erhalten

„Der Iran hat viel geboten, aber nicht genug“, sagte Trump gegenüber Reportern zum Abzug der US-Verhandlungsdelegation aus Pakistan. Er behauptete, Teheran habe Washington im Rahmen des Abkommens ein Angebot unterbreitet, das er umgehend abgelehnt habe. Daraufhin sei ein zweites Angebot eingegangen, das Trump ebenfalls als unzureichend empfunden habe.

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Hinter den Gesprächen eskaliert der Streit in Teheran
Die Gespräche laufen, aber sie kommen nicht voran. Während Washington auf Bewegung drängt, zerfällt in Teheran das, was noch vor wenigen Wochen wie Geschlossenheit wirkte. Im Krieg funktionierte die Kontrolle, die Botschaften waren abgestimmt, die Führung geschlossen. Jetzt, wo es um Zugeständnisse geht, bricht diese Ordnung auf. In der ersten Gesprächsrunde Anfang April wurde das sichtbar. Iranische Vertreter blieben unkonkret, sobald es um Details ging. Dinge, die zuvor als verhandelbar galten, wurden nicht ausgeführt. Für die Vermittler war schnell klar, dass nicht nur mit den USA verhandelt wird, sondern gleichzeitig ein Konflikt im eigenen System läuft.

Im Zentrum steht ein offener Machtkampf. Auf der einen Seite Kräfte rund um die Revolutionsgarden, die jede Form von Nachgeben ablehnen. Auf der anderen Seite Politiker, die wissen, dass die wirtschaftliche Lage kaum noch Spielraum lässt. Der Druck kommt von außen und gleichzeitig von innen. Genau das macht jede Verhandlung unberechenbar. Wer am Tisch sitzt, spricht nicht für eine geschlossene Linie.

 
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