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Nachrichten aus der Türkei

Türkei plant Test einer Interkontinentalrakete​

Mit einer Reichweite von 6000 Kilometern würde die neue türkische Rakete weit über die Region hinausreichen. Ankara verbindet das Programm mit dem Anspruch auf militärische Abschreckung.
Istanbul. Die Türkei treibt ihre Raketenprogramme offenbar schneller voran als bislang bekannt. Nach Informationen von Bloomberg will das Land noch in diesem Jahr erstmals eine Interkontinentalrakete testen. Die Rakete mit dem Namen Yildirimhan soll eine Reichweite von 6000 Kilometern haben und könnte damit weite Teile Europas und des Nahen Ostens erreichen. Geplant sei ein Test von Somalia aus, wo die Türkei bereits ihren größten Auslandsstützpunkt betreibt.
Mit dem Schritt würde die Türkei in den kleinen Kreis von Staaten vorstoßen, die über solche Waffensysteme verfügen. Die Regierung in Ankara präsentierte die Rakete in dieser Woche auf einer Rüstungsmesse in Istanbul. Verteidigungsminister Yasar Güler bezeichnete das System als Abschreckungsinstrument und machte zugleich deutlich, dass die Türkei im Ernstfall bereit wäre, es einzusetzen.


Gleichzeitig baut die Türkei ihr Arsenal massiv aus. Die Produktion der ballistischen Rakete Tayfun-1 mit einer Reichweite von mindestens 560 Kilometern wurde zuletzt hochgefahren. Zudem ist ein Test der Tayfun-4 geplant, die mehr als 2000 Kilometer weit fliegen soll. Hinzu kommt das Raketenmodell Cenk mit einer Reichweite von 3000 Kilometern.

Ankara setzt auf strategische Autonomie

https://www.handelsblatt.com/politi...t-einer-interkontinentalrakete/100223168.html

Ich habe mal KI gefragt:
1. Die technologische Hürde (Papier vs. Realität)
Eine Interkontinentalrakete (ICBM) zu bauen, ist eine der schwierigsten ingenieurstechnischen Aufgaben überhaupt.
Der Wiedereintritt: Es ist eine Sache, eine Rakete hochzuschießen, aber eine ganz andere, den Sprengkopf so zu bauen, dass er beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre (bei ca. Mach 20–25) nicht verglüht. Dafür ist extrem fortschrittliche Materialforschung nötig, die bisher nur wenige Staaten meistern.
Präzision: Je weiter die Strecke, desto schwieriger die Steuerung. Ohne ein eigenes, hochpräzises Satellitennavigationssystem (wie GPS oder Galileo) ist eine Rakete auf 6.000 km Distanz oft nur eine „sehr teure, unpräzise Flugbombe“.

2. Die strategische Sinnhaftigkeit (Kosten vs. Nutzen)
Man kann fragen: „Wozu braucht man das eigentlich?“
Konventionell nutzlos: Eine ICBM mit einem herkömmlichen Sprengkopf zu bestücken, ist militärisch und wirtschaftlich unsinnig. Die Kosten pro Schuss stehen in keinem Verhältnis zur Zerstörungskraft.
Die nukleare Frage: Weltweit dienen ICBMs fast ausschließlich als Trägersysteme für Atomwaffen. Da die Türkei offiziell keine Nuklearwaffen besitzt (und der Nichtverbreitungsvertrag dies verbietet), wirkt das Programm wie ein „Auto ohne Motor“. Der Jubel feiert also ein Werkzeug, das ohne die entsprechende (geächtete) Ladung kaum strategischen Wert hat.

3. Die politische Isolation
Anstatt Stärke zu demonstrieren, könnte das Programm nach hinten losgehen:
Sanktions-Magnet: Ein ICBM-Test könnte weitere westliche Sanktionen nach sich ziehen. Anstatt autonomer zu werden, könnte die Türkei technologisch noch stärker isoliert werden (z. B. bei Triebwerksteilen oder Mikrochips).
Wettrüsten in der Region: Solche Tests provozieren Nachbarn wie Griechenland, Israel oder Ägypten ebenfalls aufzurüsten. Das erhöht nicht die Sicherheit, sondern das Risiko für alle.

Zusammengefasst: Größe ist nicht gleich Stärke. Ein teures Statussymbol nützt wenig, wenn es die Wirtschaft belastet und das Land international weiter isoliert, ohne einen realen Verteidigungsvorteil gegenüber modernen Abwehrsystemen zu bieten.
 
Ich habe mal KI gefragt:
1. Die technologische Hürde (Papier vs. Realität)
Eine Interkontinentalrakete (ICBM) zu bauen, ist eine der schwierigsten ingenieurstechnischen Aufgaben überhaupt.
Der Wiedereintritt: Es ist eine Sache, eine Rakete hochzuschießen, aber eine ganz andere, den Sprengkopf so zu bauen, dass er beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre (bei ca. Mach 20–25) nicht verglüht. Dafür ist extrem fortschrittliche Materialforschung nötig, die bisher nur wenige Staaten meistern.
Präzision: Je weiter die Strecke, desto schwieriger die Steuerung. Ohne ein eigenes, hochpräzises Satellitennavigationssystem (wie GPS oder Galileo) ist eine Rakete auf 6.000 km Distanz oft nur eine „sehr teure, unpräzise Flugbombe“.

2. Die strategische Sinnhaftigkeit (Kosten vs. Nutzen)
Man kann fragen: „Wozu braucht man das eigentlich?“
Konventionell nutzlos: Eine ICBM mit einem herkömmlichen Sprengkopf zu bestücken, ist militärisch und wirtschaftlich unsinnig. Die Kosten pro Schuss stehen in keinem Verhältnis zur Zerstörungskraft.
Die nukleare Frage: Weltweit dienen ICBMs fast ausschließlich als Trägersysteme für Atomwaffen. Da die Türkei offiziell keine Nuklearwaffen besitzt (und der Nichtverbreitungsvertrag dies verbietet), wirkt das Programm wie ein „Auto ohne Motor“. Der Jubel feiert also ein Werkzeug, das ohne die entsprechende (geächtete) Ladung kaum strategischen Wert hat.

3. Die politische Isolation
Anstatt Stärke zu demonstrieren, könnte das Programm nach hinten losgehen:
Sanktions-Magnet: Ein ICBM-Test könnte weitere westliche Sanktionen nach sich ziehen. Anstatt autonomer zu werden, könnte die Türkei technologisch noch stärker isoliert werden (z. B. bei Triebwerksteilen oder Mikrochips).
Wettrüsten in der Region: Solche Tests provozieren Nachbarn wie Griechenland, Israel oder Ägypten ebenfalls aufzurüsten. Das erhöht nicht die Sicherheit, sondern das Risiko für alle.

Zusammengefasst: Größe ist nicht gleich Stärke. Ein teures Statussymbol nützt wenig, wenn es die Wirtschaft belastet und das Land international weiter isoliert, ohne einen realen Verteidigungsvorteil gegenüber modernen Abwehrsystemen zu bieten.

Ivo, diese Interkontinentalrakete existiert nicht mal, sie ist nur Propaganda von Erdogan, mehr nicht, in erster Linie für die dümmlichen Wähler zuhause in Anatolien :lol:, aber auch um Eindruck zu schinden im Ausland. Und natürlich ist es völliger Unsinn, eine Interkontinentalrakete zu bauen, um einen normalen Sprengkopf drauf zu installieren und keinen Atomaren haha.
 
Ivo, diese Interkontinentalrakete existiert nicht mal, sie ist nur Propaganda von Erdogan, mehr nicht, in erster Linie für die dümmlichen Wähler zuhause in Anatolien :lol:, aber auch um Eindruck zu schinden im Ausland. Und natürlich ist es völliger Unsinn, eine Interkontinentalrakete zu bauen, um einen normalen Sprengkopf drauf zu installieren und keinen Atomaren haha.
Tayfun hatte am Anfang auch nicht existiert, aber jetzt kreist sie über euren Schwulenköpfen
 
Tayfun hatte am Anfang auch nicht existiert, aber jetzt kreist sie über euren Schwulenköpfen
Große Worte für ein Land, dessen Luftabwehr löchriger ist als ein Schweizer Käse. Ihr könnt ja nicht mal eine besoffene Russendrohne über Istanbul abwehren, geschweige denn ballistische Geschosse. Dort braucht ihr Spanien/die Hilfe der NATO.:lol:
 
@Tigerfish Arbeitet mal lieber an eurer nicht vorhanden Luftabwehr, anstatt Propaganda-Träume zu schieben über interkontinentale Raketen ohne Atomsprengkopf. Wen wollt ihr denn damit treffen? Erzähl mal in 6.000 km. Und was soll das nützen ohne Automarke und Feuerkraft? Erzähl mal ? :lol:
 
Ich habe mal KI gefragt:
1. Die technologische Hürde (Papier vs. Realität)
Eine Interkontinentalrakete (ICBM) zu bauen, ist eine der schwierigsten ingenieurstechnischen Aufgaben überhaupt.
Der Wiedereintritt: Es ist eine Sache, eine Rakete hochzuschießen, aber eine ganz andere, den Sprengkopf so zu bauen, dass er beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre (bei ca. Mach 20–25) nicht verglüht. Dafür ist extrem fortschrittliche Materialforschung nötig, die bisher nur wenige Staaten meistern.
Präzision: Je weiter die Strecke, desto schwieriger die Steuerung. Ohne ein eigenes, hochpräzises Satellitennavigationssystem (wie GPS oder Galileo) ist eine Rakete auf 6.000 km Distanz oft nur eine „sehr teure, unpräzise Flugbombe“.

2. Die strategische Sinnhaftigkeit (Kosten vs. Nutzen)
Man kann fragen: „Wozu braucht man das eigentlich?“
Konventionell nutzlos: Eine ICBM mit einem herkömmlichen Sprengkopf zu bestücken, ist militärisch und wirtschaftlich unsinnig. Die Kosten pro Schuss stehen in keinem Verhältnis zur Zerstörungskraft.
Die nukleare Frage: Weltweit dienen ICBMs fast ausschließlich als Trägersysteme für Atomwaffen. Da die Türkei offiziell keine Nuklearwaffen besitzt (und der Nichtverbreitungsvertrag dies verbietet), wirkt das Programm wie ein „Auto ohne Motor“. Der Jubel feiert also ein Werkzeug, das ohne die entsprechende (geächtete) Ladung kaum strategischen Wert hat.

3. Die politische Isolation
Anstatt Stärke zu demonstrieren, könnte das Programm nach hinten losgehen:
Sanktions-Magnet: Ein ICBM-Test könnte weitere westliche Sanktionen nach sich ziehen. Anstatt autonomer zu werden, könnte die Türkei technologisch noch stärker isoliert werden (z. B. bei Triebwerksteilen oder Mikrochips).
Wettrüsten in der Region: Solche Tests provozieren Nachbarn wie Griechenland, Israel oder Ägypten ebenfalls aufzurüsten. Das erhöht nicht die Sicherheit, sondern das Risiko für alle.

Zusammengefasst: Größe ist nicht gleich Stärke. Ein teures Statussymbol nützt wenig, wenn es die Wirtschaft belastet und das Land international weiter isoliert, ohne einen realen Verteidigungsvorteil gegenüber modernen Abwehrsystemen zu bi

wird interessant zu sehen,wie die türkei ihre icbm nutzt. nur um satelliten zu befördern oder auch mit nuklearsprengköpfen. im prinzip geht beides.
 
wird interessant zu sehen,wie die türkei ihre icbm nutzt. nur um satelliten zu befördern oder auch mit nuklearsprengköpfen. im prinzip geht beides.
Mal abgesehen davon, dass ein 6.000-km-System strategisch nur mit nuklearen Massenvernichtungswaffen vollkommen Sinn macht, um globale Großmächte abzuschrecken. Die Türkei besitzt jedoch keine Nuklearwaffen. Das System wird von der Türkei als "technologischer Hebel“ und Machtdemonstration genutzt. Es dient als technologische Basis für das Weltraumprogramm und gleichzeitig als extrem Drohpotenzial mit konventionellen Hyperschall-Sprengköpfen, um im Nahen Osten und gegenüber Europa als militärische Supermacht auf Augenhöhe aufzutreten. Der Schritt zur echten Atommacht ist damit aber noch lange nicht vollzogen. Dich plagen anscheinend Erdogans Alpträume :lol27:
 
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