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Armenien - Aserbaidschan Konflikt

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 28870
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Es ist nur allzu natürlich, dass das Machtvakuum, das Russland durch seine Fehler hinterlässt, durch die Türkei gefüllt wird aber nicht durch eine Politik der Dominanz, sondern durch Fairness und Vertrauen.
Mit Erdogan gibt es kein Vertrauen und schon gar nicht, wenn man den Völkermord an den Armeniern durch die Türkei nicht anerkennt.
 
Ich denke es ist Zeit dass die Türkei sich um den Kaukasus kümmert und ein regionales Bündnis aus Azerbajdzan, Armenien und Georgien anführt gegen imperiale Ansprüche des gefährlichen Nachbarn aus dem Norden.
Armenien wendet sich Europa zu und eher nicht der Türkei ;)
Armenien: Prowestliche Regierungspartei bei Wahl in Führung
Bei der als Richtungswahl geltenden Abstimmung in der Südkaukasusrepublik Armenien liegt ersten Hochrechnungen das prowestliche Regierungslager von Nikol Paschinjan vorn. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission von gestern stimmten nach den ersten Zahlen 57 Prozent der Armenier für die Partei Zivilvertrag des Regierungschefs. Stärkste oppositionelle Kraft wurde die prorussische Partei Starkes Armenien mit rund 22 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag mit knapp 59 Prozent deutlich höher als bei der vorangegangenen Parlamentswahl 2021. Ausgezählt wurden bisher Stimmzettel in 7,4 Prozent der etwa 2.000 Wahllokale.

Die Abstimmung war von großen Spannungen mit Russland geprägt. Moskau hatte wegen der von Eriwan betriebenen Annäherung an die EU vor der Wahl Einfuhrverbote für armenische Produkte verhängt und mit der Kündigung eines günstigen Gasliefervertrags gedroht.

Wahltag turbulent
Der Wahltag selbst verlief teilweise turbulent. Die prorussische Opposition klagte über die Festnahme von mehr als 100 ihrer Anhänger. Die Behörden begründeten ihr Vorgehen gegen die Anhänger von Starkes Armenien um Milliardär Samwel Karapetjan mit dem Verdacht des versuchten Stimmenkaufs.

Es ist Armeniens erste Parlamentswahl seit der militärischen Niederlage gegen Aserbaidschan im Jahr 2023. Sie gilt als Test für Paschinjans Bestreben, die Beziehungen zum Westen zu vertiefen und nach Jahren des Konflikts und politischer Turbulenzen ein Friedensabkommen mit Aserbaidschan zu schließen.

 
Die EU bleibt das normative und strategische Ziel: Die Regierung Paschinjan sucht finanzielle, sicherheitspolitische und demokratische Unterstützung im Westen, nicht in Ankara.
Erst kürzlich im Mai 2026 gaben in Umfragen 75 % der Armenier an, einen EU-Beitritt zu befürworten. Die EU-Annäherung ist der ideologische Kompass, während die Türkei-Politik eine geografische Notwendigkeit ist.
 
Eine echte „Zuwendung“ im Sinne eines strategischen Bündnisses mit der Türkei ist für Armenien völlig ausgeschlossen:
Der ungelöste Genozid: Die Türkei weigert sich bis heute strikt, den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 anzuerkennen. Diese historische Wunde ist tief im armenischen Nationalbewusstsein verankert.Die Achse Ankara–Baku: Die Türkei steht militärisch und politisch bedingungslos an der Seite Aserbaidschans, dem Erzfeind Armeniens. Eine Annäherung Armeniens an die Türkei erfolgt daher nur in dem Maße, wie es für einen dauerhaften Friedensvertrag mit Aserbaidschan zwingend nötig ist.


 
Eine echte „Zuwendung“ im Sinne eines strategischen Bündnisses mit der Türkei ist für Armenien völlig ausgeschlossen:
Der ungelöste Genozid: Die Türkei weigert sich bis heute strikt, den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 anzuerkennen. Diese historische Wunde ist tief im armenischen Nationalbewusstsein verankert.Die Achse Ankara–Baku: Die Türkei steht militärisch und politisch bedingungslos an der Seite Aserbaidschans, dem Erzfeind Armeniens. Eine Annäherung Armeniens an die Türkei erfolgt daher nur in dem Maße, wie es für einen dauerhaften Friedensvertrag mit Aserbaidschan zwingend nötig ist.


Man muss auch keine Brüder werden. Man treibt Handel und fertig. Solange man die andere Seite nicht bescheißen versucht und auf der Vergangenheit herumreitet, kann man Handel treiben und in Frieden leben und das ist wohl auch das, was die Armenier wollen.
 
Man muss auch keine Brüder werden. Man treibt Handel und fertig. Solange man die andere Seite nicht bescheißen versucht und auf der Vergangenheit herumreitet, kann man Handel treiben und in Frieden leben und das ist wohl auch das, was die Armenier wollen.
Naja, Erdogan versucht ja schon zu bescheiße und mit der Anerkennung des Völkermordes würde man nicht auf der Vergangenheit rumreiten. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass Kroatien als ganzees den Völkermord an Serben anerkennen sollte, nicht nur, dass es die Ustascha waren.
 
Naja, Erdogan versucht ja schon zu bescheiße und mit der Anerkennung des Völkermordes würde man nicht auf der Vergangenheit rumreiten. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass Kroatien als ganzees den Völkermord an Serben anerkennen sollte, nicht nur, dass es die Ustascha waren.
Na ja, anscheinend sind die Armenier anderer Ansicht, zumindest die Mehrheit.
 
Na ja, anscheinend sind die Armenier anderer Ansicht, zumindest die Mehrheit.
Im Gegenteil:
Laut internationalen Berichten erwarten Armenier seit Jahrzehnten die Anerkennung des Genozids durch die Türkei. Für die armenische Bevölkerung und die Diaspora ist diese Anerkennung ein zentraler Bestandteil ihrer historischen Identität. Es gibt keine repräsentative Umfrage, die zeigt, dass Armenier die Anerkennung ablehnen oder anderer Ansicht wären.
Gut, vielleicht hast du Quellen die was anderes besagen, her damit.

P.S.: Bitte keine Erdogan Fake-News, das sind keine Quellen, sondern feuchte Träume ;)
 
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