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US-News

"Finanzielle Probleme? Was reden Sie da? Ich hole mir ein paar große Hummerschwänze." Das passiert, wenn Rechts regiert.

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Investigative Recherche: Wie Trump die Piraten zurückholte, ohne einen einzigen zu treffen
Es gibt einen Satz von Donald Trump, der besser über seine Amtszeit erzählt als jede Analyse. Anfang Mai, als amerikanische Soldaten in der Straße von Hormus einen iranischen Tanker aufbrachten, freute sich der Präsident vor Reportern wie ein Kind: „Wer hätte gedacht, dass wir so etwas tun können? Wir sind praktisch wie Piraten.“

Er wusste nicht, wie recht er hatte, und er wusste nicht, wie doppelt der Satz war. Denn die iranischen Behörden nannten die Vereinigten Staaten nach diesem und ähnlichen Vorfällen nicht „praktisch wie Piraten“, sondern echte Seeräuber, die unter Bruch aller Normen fremde Schiffe kapern und ihre Ladung an sich reißen. Die Iraner selbst, die Schiffe nahe ihrer Hoheitsgewässer terrorisieren, tragen denselben Vorwurf. Für beide Staaten ist das Aufbringen fremder Schiffe eine Nebenoption ihrer Kriegführung, ein Zusatz zum eigentlichen Waffengang. Doch dieser Krieg hat die wirklichen Piraten geweckt, jene, die buchstäblich von nichts anderem leben als vom Raub auf See. Am Horn von Afrika, tausend Seemeilen von Trumps Kriegsschiffen entfernt, hoben Männer wieder die Köpfe, die man längst besiegt geglaubt hatte. Es ist eine Kette von Ursache und Wirkung, in der Trump am Anfang steht, ohne je einen Piraten gesehen zu haben.

 
Der Präsident, der seinen eigenen Sturm säte, um die Trümmer aufzukaufen
Es beginnt mit einem Wort, das Donald Trump zur Feier erhob. Am zweiten April rief er den „Tag der Befreiung“ aus, die Befreiung Amerikas von der „unfairen Ausbeutung“ durch seine Verbündeten und Handelspartner, und verhängte an eben diesem Tag wechselseitige Zölle gegen alle Länder der Welt. Die Feier hatte einen Preis, und andere zahlten ihn. Die Aktien der größten Technologiekonzerne stürzten ab, jener Unternehmen, die man in den vergangenen Jahren für die Rekordhöhen der Börsen verantwortlich gemacht hatte. Apple, Alphabet, Amazon, Microsoft, Nvidia, die fünf Namen aus der sogenannten glorreichen Sieben, sie alle verloren in wenigen Tagen massiv an Wert. Der Mann, der die Zölle verhängt hatte, hatte den Einbruch selbst geschaffen.

Aus dem inzwischen veröffentlichten Jahresfinanzbericht des Präsidenten und Recherchen geht hervor: Am achten April tätigte Trump insgesamt 327 Wertpapiergeschäfte. Unter den Käufen fanden sich Aktien von Apple, Alphabet, Amazon, Microsoft und Nvidia, ausgerechnet jener fünf Konzerne, die seine eigene Zollpolitik in die Tiefe gerissen hatte. An diesem achten April war die Apple-Aktie um fünf Prozent gefallen, den vierten Tag in Folge. Es war der Tiefpunkt. Es war der Augenblick des Einkaufs.

Wer die Lage geschaffen hat, kennt auch den Moment, in dem sie sich wendet, denn er wird ihn selbst herbeiführen. Schon am folgenden Tag, dem neunten April, verkündete Trump die Aussetzung der geplanten Zollerhöhungen für die meisten Staaten, für neunzig Tage. Für die Märkte kam diese Kehrtwende überraschend, für den, der tags zuvor gekauft hatte, kam sie wie bestellt. Die Kurse drehten augenblicklich nach oben. Die Apple-Aktie, am Vortag noch im vierten Tag ihres Sturzes, sprang um mehr als fünfzehn Prozent, der beste Handelstag des iPhone-Herstellers seit 1998.

 
Happy 4th of July
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US-Unabhängigkeit
Naserümpfen und Neugier in Wien
Die „Unanimous Declaration of the thirteen united States of America“ vom 4. Juli 1776 hat für die Weltgeschichte enorme Auswirkungen gehabt, doch in der Habsburger-Monarchie wurde sie zunächst wenig wahrgenommen. Nachrichten verbreiteten sich langsam. Für die etablierten Herrscher auf dem alten Kontinent war die neue Macht in Übersee ohnehin nur ein Werk von Abtrünnigen und Rebellen. Doch gab es auch am Wiener Hof Neugier gegenüber den revolutionären Umtrieben, so der Historiker Jonathan Singerton zu ORF.at.

„Wir haben Nachricht aus Amerika, welche melden, daß der Generalkongreß … sich endlich mit einer kleinen Mehrheit von Stimmen für die Unabhängigkeit erklärt habe“, schrieb das „Wienerische Diarium“ am 17. August 1776 etwas verharmlosend. Die Mehrheit war gar nicht klein, zwölf der 13 Kolonien hatten beim bereits Zweiten Kontinentalkongress die Loslösung von der britischen Krone per Resolution auf Schiene gebracht, nur New York hatte sich enthalten.

Die Vorgängerin der „Wiener Zeitung“, das wichtigste Medium der Monarchie, aber wollte die Bedeutung der Entwicklungen wohl herunterspielen. Die Revolutionäre informierten die europäischen Höfe über die Unabhängigkeitserklärung und schickten das Dokument in zahlreicher Ausfertigung über den Ozean. Den Gründervätern war es auch ein Anliegen, den Kampf gegen das britische Königshaus zu rechtfertigen.

 
Du kriegst die Tür nicht zu - TACO: „Wir sind ein unglaubliches, gutes und freundliches Volk – immer bereit, einem Freund oder einem Nachbarn in Not zu helfen. Niemand hat jemals mehr für wohltätige Zwecke gespendet, mehr Hunger bekämpft, mehr Krankheiten geheilt oder mehr dafür getan, die Menschheit voranzubringen, als die Amerikaner.“ (04. Juli 2026)

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Wenn Geschichte umgeschrieben wird
Donald Trump darf die Geschichte der Sklaverei am ehemaligen Wohnhaus von George Washington in Philadelphia vorerst neu schreiben lassen. Ausgerechnet das 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia, dessen Gerichtsgebäude nur wenige Meter vom historischen Präsidentenhaus entfernt steht, entschied, dass die Regierung neue Informationstafeln wieder aufstellen darf. Die Entscheidung trafen die Richter Thomas M. Hardiman, Peter J. Phipps und Luis Felipe Restrepo.

Man muss dieser Regierung vorwerfen, Washingtons Rolle als Sklavenhalter zu verharmlosen und einen der dunkelsten Teile der amerikanischen Geschichte zu entschärfen. Die bisherigen Tafeln schilderten ausführlich das Leben der neun versklavten Menschen, die im Haushalt von George und Martha Washington lebten. Die neuen Tafeln erwähnen die Sklaverei zwar weiterhin, streichen jedoch unter anderem eine Karte der Sklavenhandelsrouten, eine Zeitleiste zur Geschichte der Sklaverei und Überschriften wie „Das schmutzige Geschäft der Sklaverei“. Grundlage dafür ist Trumps Erlass, wonach staatliche Gedenkstätten keine Inhalte mehr zeigen sollen, die Amerikaner der Vergangenheit „herabsetzen“, sondern vor allem die Größe der Vereinigten Staaten hervorheben. Philadelphia kämpft weiter vor Gericht gegen die neuen Tafeln und warnt davor, dass ausgerechnet an einem der bedeutendsten historischen Orte des Landes Geschichte politisch umgeschrieben wird.

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Wir sind ein unglaubliches, gutes und freundliches Volk – immer bereit, einem Freund oder einem Nachbarn in Not zu helfen.
Bis auf das was aber selektive Wahrnehmung ist oder halt plumper Patriotismus.
Ist das:
Niemand hat jemals mehr für wohltätige Zwecke gespendet, mehr Hunger bekämpft, mehr Krankheiten geheilt oder mehr dafür getan, die Menschheit voranzubringen, als die Amerikaner.
Wahr und belegbar.

/edit bevor mir was vorgeworfen wird:
Die AMERIKANER nicht TRUMP!
 
Hegseths gescheiterter Plan – Wie Trump seinen eigenen Verteidigungsminister zurückpfiff
Pete Hegseth wollte in Brüssel einen Satz aussprechen, der das transatlantische Bündnis erschüttert hätte. Der amerikanische Verteidigungsminister plante, den NATO-Generalstabschefs weitere Kürzungen der US-Truppen in Europa anzukündigen. Es wäre weit mehr gewesen als die bereits gestoppte Verlegung einer Panzerbrigade nach Polen oder der zuvor eingeleitete Abzug einer Infanteriebrigade aus Rumänien. Die Vereinigten Staaten sollten ihre militärische Präsenz auf dem Kontinent noch deutlicher zurückfahren. Doch dazu kam es nicht. Noch bevor Hegseth vor die Verbündeten trat, landete sein Vorschlag auf den Schreibtischen von Marco Rubio, der inzwischen auch Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist, sowie weiterer Spitzenvertreter der Regierung. Dort wurde der Plan gestoppt.

Als Hegseth schließlich vor die NATO trat, war von einem Truppenabbau keine Rede mehr. Stattdessen kündigte er lediglich eine Überprüfung der amerikanischen Streitkräfte in Europa an. Diese Prüfung könne bis zu sechs Monate dauern, erklärte er. Nach außen wirkte das wie eine routinemäßige Ankündigung. Tatsächlich war es das Eingeständnis, dass sich die Regierung selbst nicht einig ist, wie weit sie beim Rückzug aus Europa gehen will. Donald Trump macht seit Jahren keinen Hehl daraus, dass er die europäischen NATO-Staaten für Trittbrettfahrer hält. Immer wieder wirft er ihnen vor, zu wenig für ihre eigene Verteidigung auszugeben und sich auf amerikanischen Schutz zu verlassen. Nach dem Krieg gegen den Iran verschärfte sich dieser Ton noch einmal. Trump kritisierte mehrere europäische Staaten öffentlich und stellte sogar den amerikanischen Truppenstandort in Deutschland infrage. Seine Regierung verfolgt seit Januar offiziell das Ziel, den militärischen Schwerpunkt der Vereinigten Staaten stärker in den westlichen Pazifik und auf die westliche Hemisphäre zu verlagern. Europa soll langfristig selbst die Hauptverantwortung für seine konventionelle Verteidigung übernehmen.

Vor allem Pete Hegseth und Staatssekretär Elbridge Colby treiben diese Linie mit Nachdruck voran. Colby gilt seit Jahren als Verfechter einer Strategie, die amerikanische Kräfte aus Europa und anderen Weltregionen abziehen will, um mehr Ressourcen für einen möglichen Konflikt mit China bereitzustellen. Für beide bot der Krieg gegen den Iran eine neue Gelegenheit, die weltweite Stationierung amerikanischer Soldaten grundsätzlich zu überdenken. Während Großbritannien seine Luftwaffenstützpunkte für die Angriffe auf den Iran öffnete, verweigerte Spanien die Nutzung seiner Einrichtungen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz geriet nach seiner Kritik an Trumps Iran-Kurs ins Visier des Präsidenten.

Schon im Mai hatte Hegseth ohne Vorwarnung die geplante neunmonatige Verlegung einer amerikanischen Panzerbrigade aus Fort Hood nach Polen gestrichen. Die Entscheidung sorgte nicht nur in Warschau für erheblichen Ärger. Selbst republikanische Abgeordnete kritisierten den Schritt scharf. Nach Angaben aus Washington war auch Trump über die Art des Vorgehens verärgert. Er soll Hegseth persönlich gefragt haben, warum ein enger Verbündeter derart behandelt werde. Kurz darauf kündigte der Präsident öffentlich an, fünftausend amerikanische Soldaten nach Polen entsenden zu wollen. Bis heute ist diese Verstärkung allerdings nicht erfolgt.

Auch im Kongress wächst der Widerstand gegen weitere Truppenkürzungen. Republikaner und Demokraten haben bereits Bestimmungen in den Entwurf des neuen Verteidigungshaushalts aufgenommen. Danach dürfte das Pentagon die Zahl der amerikanischen Soldaten in Europa nicht unter 76.000 senken, solange der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa und der Vorsitzende der Vereinigten Generalstabschefs die Risiken nicht geprüft haben und Pete Hegseth diese Bewertung offiziell bestätigt.

Nächste Woche wird Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara mit den Staats- und Regierungschefs des Bündnisses zusammentreffen. Eigentlich wollten die Verbündeten dort Geschlossenheit zeigen und ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigen. Stattdessen steht erneut die Frage im Raum, ob die Vereinigten Staaten selbst zum größten Unsicherheitsfaktor innerhalb der NATO geworden sind. Hegseth wollte den Rückzug bereits verkünden. Trump bremste ihn aus. Das zeigt vor allem eines: Nicht einmal im Weißen Haus weiß derzeit jemand mit Sicherheit, wie viele amerikanische Soldaten Europa künftig noch schützen sollen.
 
Wahr und belegbar.
Ich habe KI dazu befragt:

Nein, diese Aussage von Donald Trump ist faktisch nicht korrekt, da es sich um eine rhetorische Übertreibung handelt, die sich durch globale Daten und Statistiken eindeutig widerlegen lässt. Er hat dieses Zitat während seiner Rede am Mount Rushmore zur „America 250“-Feier am 4. Juli 2026 geäußert. [1, 2]


Die Behauptungen lassen sich in den einzelnen Bereichen wie folgt einordnen:

Wohltätige Spenden
Zwar sind die USA beim Gesamtvolumen privater Spenden (Philanthropie) weltweit führend, was vor allem an der schieren Wirtschaftskraft und steuerlichen Anreizen liegt. Prozentual am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemessen oder im Pro-Kopf-Vergleich liegen beim weltweiten Spendenindex (World Giving Index) jedoch regelmäßig Länder wie Indonesien oder Kenia auf den Spitzenplätzen. Zudem fließen private US-Spenden zu einem sehr großen Teil in nationale religiöse Gemeinschaften und lokale Bildungseinrichtungen statt in die weltweite humanitäre Hilfe. [1, 2]

Hungerbekämpfung und humanitäre Hilfe
Historisch und aktuell leisten viele Staaten immense Beiträge. [1]
  • Die USA als Staat: Die US-Entwicklungsbehörde USAID ist weltweit einer der größten Geber finanzieller Mittel. Allerdings hat die Trump-Administration die Gelder für die USAID im Jahr 2025 massiv um 83 Prozent gekürzt, was zu einem dramatischen Rückgang der US-Hilfen führte. [1, 2]
  • Internationale Organisationen: Die operative Bekämpfung von Hunger wird maßgeblich von den Vereinten Nationen – wie dem World Food Programme (WFP) – getragen, das von einer globalen Staatengemeinschaft und nicht rein von den USA finanziert wird. [1]

Krankheiten heilen
Die größten medizinischen Durchbrüche der Menschheitsgeschichte sind ein globales Gemeinschaftsprodukt:
  • Die Heilung und Ausrottung der Pocken – einer der größten Erfolge der Medizingeschichte – wurde maßgeblich durch ein globales Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter Federführung sowjetischer und US-amerikanischer Wissenschaftler sowie Teams weltweit erreicht.
  • Meilensteine wie die Entdeckung des Penicillins (Alexander Fleming, Schottland), der erste Polio-Impfstoff (Jonas Salk, USA) oder die moderne mRNA-Technologie (entwickelt u.a. in Deutschland und Ungarn) zeigen, dass medizinischer Fortschritt nicht exklusiv einer Nation zugeschrieben werden kann.
Fazit: Trumps Aussage dient dem politischen Pathos am US-Unabhängigkeitstag. Sie unterschlägt die historischen und aktuellen Leistungen anderer Nationen, globaler Organisationen und internationaler Wissenschaftsteams. [1, 2]
 
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