Mancini entschuldigt sich bei Italiens „Tifosi“Roberto Mancini wird wohl Trainer der Squadra Azzurra ....
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Mancini entschuldigt sich bei Italiens „Tifosi“
Die zweite Ära von Roberto Mancini als Teamchef der schwer gebeutelten italienischen Nationalmannschaft hat am Mittwoch offiziell mit einer Entschuldigung begonnen. Der 61-Jährige, der nach dem EM-Titel 2021 der „Squadra Azzurra“ den Rücken gekehrt und ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien angenommen hatte, zeigte gegenüber den Fans Reue: „Es tut mir sehr leid“, richtete Mancini den „Tifosi“ aus und bezeichnete den Wechsel in die Wüste als Fehler.
Nach tagelangem Tauziehen und der Absage von Wunschkandidaten wie Pep Guardiola und Andrea Pirlo kam am Dienstag das Comeback von Mancini auf die Bank des vierfachen Weltmeisters zustande. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt verglich der ehemalige Stürmer seinen Abschied nach Saudi-Arabien und dann nach Katar mit einem unüberlegten Schritt in eine neue Beziehung: „Es tut mir sehr leid. Das Trikot der Nationalmannschaft ist ein bisschen wie die Frau des Lebens: Wenn man es verliert, hat man etwas falsch gemacht.“
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Fußball: Mancini entschuldigt sich bei Italiens „Tifosi“
Die zweite Ära von Roberto Mancini als Teamchef der schwer gebeutelten italienischen Nationalmannschaft hat am Mittwoch offiziell mit einer Entschuldigung begonnen. Der 61-Jährige, der nach dem EM-Titel 2021 der „Squadra Azzurra“ den Rücken gekehrt und ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien...sport.orf.at
Es liegt an Europa, den endgültigen Ausverkauf des Fußballs zu verhindern
Kommt die Fifa mit ihren Plänen durch, könnten künftig Investoren die WM diktieren. Europas Verbände hätten die Macht, Infantinos Vorhaben zu stoppen
Es ist ja nicht so, als hätte die WM 2026 viel mit Fußballromantik zu tun gehabt – ganz im Gegenteil. Die Kommerzialisierung wurde mit horrenden Ticketpreisen und Trinkwerbepausen auf die Spitze getrieben. Die Fifa nahm mit dem Turnier 15 Milliarden US-Dollar ein. Das war ihr offenbar nicht lukrativ genug.
Der Fußball-Weltverband will einen Teil der kommerziellen Rechte an Weltmeisterschaften für eine Milliardensumme an Investoren verkaufen: über eine Tochtergesellschaft, an der private Geldgeber bis zu 20 Prozent der Anteile übernehmen können. Die Fifa plant zwar, als Mehrheitsgesellschafter die Kontrolle zu behalten. Aber reicht das?
Geld bringt Einfluss
Investoren geht es vor allem um eines: maximalen Profit. Jeder weitere Schritt in Richtung Kommerzialisierung – sei es eine Erweiterung der WM auf 64 Teams oder gar eine Austragung alle zwei Jahre – dürfte begrüßt, wenn nicht gar forciert werden. Geld bringt Einfluss, die Regeln des weltweit beliebtesten Sportereignisses könnten künftig von Investoren diktiert werden. Der Fußball wird verkauft, dieses Mal wortwörtlich.
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Es liegt an Europa, den endgültigen Ausverkauf des Fußballs zu verhindern
Kommt die Fifa mit ihren Plänen durch, könnten künftig Investoren die WM diktieren. Europas Verbände hätten die Macht, Infantinos Vorhaben zu stoppenwww.derstandard.at
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