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Fußball - News, Spekulationen, Berichte etc.

"Mehr als erbärmlich.“ FIFA-Präsident Infantino zu Trump: „Sie brauchen eigentlich niemanden, der Ihnen Komplimente macht, aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie niemals ein so unglaublicher Erfolg geworden. Sie ist das größte gesellschaftliche und kulturelle Ereignis der Menschheitsgeschichte, das die Menschheit je erlebt hat.“

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„Unvergessliche Momente. Wahrscheinlich der unvergesslichste war, als sie die Rote Karte gezeigt haben. Ich war gezwungen, Gianni anzurufen und ihm einfach eine Empfehlung zu geben.“

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Gut, der HSV war kein Gegener :mrgreen:
Rapid gewinnt Testspiel gegen HSV
Erfolgreiche Generalprobe für Rapid. Die Hütteldorfer gewinnen das Testspiel gegen den HSV im Allianz Stadion auch dank eines kuriosen Doppelschlags in der 35. und 36. Minute mit 3:2.


Ich hab das Spiel nicht gesehen und Kara ist technisch leider nicht so ganz versiert. Vor allem darf man solche Freundschaftsspiele nicht überbewerten. In Österreich startet die BL schon am 31. Juli und in Deutschland fast 1 Monat später
 
FIFA löscht mehr als sieben Mio. Social-Media-Beiträge
Die FIFA hat seit WM-Beginn nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen potenziell schädliche Beiträge und Kommentare in den sozialen Netzwerken entfernt. Nach Angaben des Fußballweltverbandes sind das 14-mal mehr als bei der vergangenen Männer-WM in Katar 2022.

Seit jenem Turnier betreibt die FIFA bei ihren Veranstaltungen einen Dienst zum Schutz vor Social-Media-Anfeindungen, der allen teilnehmenden Teams, Trainern, Spielern und Offiziellen zur Verfügung steht.

 
Recherchen decken auf – und dann rechnete Europas höchste Menschenrechtsinstanz mit der FIFA ab, Stunden vor dem Endspiel
Es gibt Briefe, die einen Feiertag ruinieren, und dieser kam mit Absicht zur Unzeit. Wenige Stunden bevor in East Rutherford in New Jersey das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien anpfiff, ließ der Europarat der FIFA ein Schreiben zukommen, das keine Bitte war, sondern eine Anklage. Die nächste Krise habe bereits begonnen, heißt es darin gleich zu Anfang, und sie trage 2 Namen, Geld und Macht. Der Satz stammt von Alain Berset, dem Schweizer, der zweimal Präsident jenes Landes war, in dem die FIFA residiert, und er weiß, wovon er spricht.

Das Pikante ist, wer hier wen angreift. Der Europarat, 46 Nationen, Urheber der Europäischen Menschenrechtskonvention, ist nicht irgendein Kritiker von außen. Er ist Vertragspartner der FIFA, seit 2018, mit einem Papier, das Infantino persönlich unterschrieb. Eine natürliche Beziehung nannte Infantino das damals, man teile dieselben Werte, Transparenz und Integrität, den Schutz der Menschenrechte und der Kinder. 8 Jahre später hält ihm derselbe Partner genau diese Worte vor die Nase, und zwar öffentlich, am Tag des größten Fußballfestes des Jahrzehnts. Wer seinen eigenen Verbündeten so vorführt, tut das nicht aus Verstimmung, sondern weil er glaubt, dass hinter verschlossenen Türen längst nichts mehr zu retten ist.

 
In der Logik der Fifa war die WM ein Erfolg, doch der Fußball hat verloren
Rekordeinnahmen und sportliches Spektakel machen den Weltverband zu einem WM-Gewinner. Die Werte des Sports blieben dabei allerdings auf der Strecke

Man darf sich Fifa-Präsident Gianni Infantino als glücklichen Menschen vorstellen – mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht und Dollarzeichen in den Augen. Die größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten, sein Werk, ist Geschichte. Und in der Logik der Fifa war sie ein durchschlagender Erfolg.

104 Spiele standen beim Mega-Event in Mexiko, Kanada und den USA auf dem Programm, 104 Möglichkeiten für den Weltverband, um ordentlich Kohle zu scheffeln. Die TV-Übertragungsrechte wurden teuer verkauft, die Kosten für Tickets schossen aufgrund des dynamischen Preismodells in lichte Höhen. Sogar auf dem Zweitmarkt verdiente die Fifa mit. Etwa 15 Milliarden US-Dollar dürfte dieses Turnier dem Weltverband bringen, mehr als je zuvor. Davon bleibt genug Zaster übrig, den Infantino an die 211 Mitgliedsverbände verteilen kann, um seine Machtposition abzusichern.

 
Waren die Argentinier alles Gangster außer Messi?
Nicht jede unschöne Fußballpartie ist ein Fußballverbrechen. Und nicht jede harte Mannschaft besteht aus Verbrechern. Im Fall Argentiniens wurde aus Kritik jedoch rasch Dämonisierung

Der Weltfußball hat ein neues Feindbild: Argentinien. Nicht erst seit dem WM-Finale wird über den Vizeweltmeister gesprochen, als hätte er den Fußball verraten. Alles Gangster, außer Messi. Alles Schläger, außer Messi. Alles unfaire Sauböcke, außer natürlich Lionel Messi. Die Zuschreibungen reichen von "Radaubrüdern" bis zu "Verbrechern" und "Vollidioten".

Dabei verrät diese Wortwahl mindestens so viel über jene, die sie verwenden, wie über Argentinien selbst. Natürlich spielte die Mannschaft hart. Natürlich provozierte sie. Natürlich bewegte sie sich am Rand des Erlaubten. Aber zwischen einer kompromisslos geführten WM-Finalpartie und einer Bande von Schlägern liegen doch einige Welten.

Verhindern statt erschaffen
Schon während des Turniers hielt sich hartnäckig der Verdacht, Argentinien werde von den Schiedsrichtern bevorzugt. Anlass dafür boten einige durchaus fragwürdige Entscheidungen. Sie waren allerdings eher Teil der insgesamt schwachen und inkonsistenten Schiedsrichterleistungen bei dieser WM als Beleg für eine systematische Begünstigung Argentiniens. Das Urteil stand dennoch früh fest – und nach dem Finale fügte sich jedes Foul mühelos darin ein.

 
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