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Der Ukraine Sammelthread

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Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ukraine werden Fragen zur Wirksamkeit ukrainischer Drohnenangriffe auf Moskau und die Region Moskau laut, da die Russische Föderation die überwiegende Mehrheit der Ziele abschießt.
Solche Ansichten kamen nach dem heutigen Angriff auf, bei dem mehr als 600 Drohnen zum Einsatz kamen, ohne jedoch nennenswerte Ergebnisse zu erzielen.
Der französische OSINT-Experte Clément Molin schreibt, dass die überwiegende Mehrheit der auf Moskau zufliegenden Drohnen dank einer verstärkten Luftabwehr konsequent abgeschossen werde.

„Wieder einmal wurden Hunderte von Drohnen gegen eine stark verteidigte Region (geschützt durch mindestens 200 Luftabwehrsysteme und Hunderte weiterer Einheiten mit Flugabwehrgeschützen) verschwendet – ohne jegliches Ergebnis. Bei Angriffen auf die Ukraine entgehen etwa 10–20 % der russischen Drohnen dem Abfangen. Wenn Kiew Russland angreift, erreichen höchstens 2–5 % der Drohnen ihre Ziele“, schreibt Molin.

„Es gibt viele weniger stark verteidigte Ziele in Reichweite der Drohnen, auch in den Grenzgebieten, was Fragen zu diesen Angriffen auf Moskau aufwirft“, fügt der Experte hinzu. Er weist zudem auf die „extrem geringe Wirksamkeit“ des Flugkörpers FP-5 „Flamingo“ hin, der „fast immer abgeschossen wird“.

Der ukrainische Journalist Jurij Nikolow schrieb nach dem heutigen Angriff, es habe „überraschend wenig Videomaterial angesichts der Anzahl der beteiligten Drohnen“ gegeben. Er schätzt, dass der Angriff – je nach verwendetem Drohnentyp – Kosten zwischen 2 und 3 Milliarden Hrywnja (40–60 Millionen US-Dollar) verursacht hat. „Das entspricht fast der Lebensmittelversorgung der ukrainischen Streitkräfte für einen ganzen Monat. Oder einem Krankenhausgebäude“, schreibt Nikolow.

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Mit dieser riesigen Menge an Drohnen, die sie beharrlich fast jede Nacht nach Moskau schicken, wäre es längst möglich gewesen, alle Öl- und Gasquellen bis zum Ural zu zerstören und Russland den Geldhahn zuzudrehen. Warum die Ukraine dies tut und warum der Westen es zulässt, ist unklar.
 
Zehn Mitarbeiter eines Wehrdienstbüros in der Region Odessa stehen im Verdacht, Bürger misshandelt zu haben – dies teilte Generalstaatsanwalt Krawtschenko mit.

Über mehrere Monate hinweg hielten sie Menschen widerrechtlich fest, setzten Tränengas ein, schlugen auf sie ein und brachten sie gewaltsam in das Wehrdienstbüro. In einem Fall wurde ein Mann mit einem Dienstwagen angefahren, um ihn festzusetzen. Ein anderer wurde gewürgt, geschlagen, mit Handschellen gefesselt und unter Druck gesetzt, das Passwort für sein Mobiltelefon preiszugeben.
Sieben der zehn Verdächtigen waren im Frühjahr 2025 mobilisiert und unmittelbar darauf zum Dienst im Wehrdienstbüro von Odessa abkommandiert worden.

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Ein ukrainischer Staatsangehöriger wurde in Deutschland wegen der Planung von Sabotageakten gegen Russland zu einer Haftstrafe verurteilt.

Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte gegen den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Zwei weitere in den Fall verwickelte Ukrainer wurden freigesprochen. Alle drei bestritten, für russische Geheimdienste tätig gewesen zu sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verschickten die Männer von Köln aus Pakete mit GPS-Trackern, um die Zustellrouten des ukrainischen Postdienstes „Nova Poshta“ auszukundschaften. Die Ermittler gehen davon aus, dass geplant war, anschließend Pakete mit Brandsätzen über eben diese Routen zu versenden.

Kurz gesagt: Der von den Ermittlern geschilderte Plan war zutiefst zynisch – zunächst die Logistik des ukrainischen Postdienstes ausspähen und dann genau dieses System nutzen, um Sabotageakte in Europa zu verüben.
 
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Ganz ehrlich, ich würde das so abfeiern, wenn die Russen Großbritannien direkt angreifen aber das werden sie sich nicht trauen. XD
 
Man sollte vorsichtig mit seinen Wünschen sein. :) Markow, ein russischer Politikanalyst, der sich normalerweise zurückhält, schrieb heute zu diesem Anlaß, dass die Briten in ein paar Jahren womöglich in Luftschutzbunkern sitzen, vor Strahlung Schutz suchen und ihre Regierung verfluchen könnten.
Aber alles hängt nach wie vor von Putin ab; der Krieg wird nicht ewig dauern, wir werden es erleben
 
Man sollte vorsichtig mit seinen Wünschen sein. :) Markow, ein russischer Politikanalyst, der sich normalerweise zurückhält, schrieb heute zu diesem Anlaß, dass die Briten in ein paar Jahren womöglich in Luftschutzbunkern sitzen, vor Strahlung Schutz suchen und ihre Regierung verfluchen könnten.
Aber alles hängt nach wie vor von Putin ab; der Krieg wird nicht ewig dauern, wir werden es erleben
Warum sollten mich die Briten jucken? :lol:
 
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Sollte sich der Krieg noch ein, zwei oder drei Jahre hinziehen, darf nicht Russland darüber entscheiden, wann die Ukrainer ihre Regierung wieder wählen können. Der demokratische Prozess muss wieder aufgenommen werden – Mychajlo Fedorow.

„Wir müssen das Wahlrecht für Militärangehörige, die Millionen Ukrainer im Ausland und die Menschen in den Frontregionen sicherstellen. Es ist unerlässlich, die Sicherheit des Wahlverfahrens, die Unabhängigkeit der Institutionen und das Vertrauen in die Ergebnisse zu gewährleisten.“

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Der ehemalige Verteidigungsminister Fedorow – den Selenskyj entlassen hat – belegt in Umfragen, nach Saluschnyj, den zweiten Platz der Beliebtheitsskala, während Selenskyj selbst nur auf dem vierten Platz liegt. Ukrainische Medien bezeichnen ihn als Schützling des Westens. Selenskyj weigert sich, bestimmte vom Westen geforderte Anti-Korruptionsmaßnahmen umzusetzen. Es bleibt abzuwarten, ob ein „Papp-Maidan“ Präsidentschaftswahlen fordern wird.
 
Ukraine-Krieg
Wettlauf um Satellitendominanz
Drohnen und Raketen bestimmen das Kampfgeschehen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. In der Nacht auf Dienstag meldeten beide Länder neue Luftangriffe. Bei der Zielfindung und Angriffskoordination spielen Satellitenbilder eine immer größere Rolle. An der Front hat der zunehmende Einsatz von Satellitendaten der ukrainischen Armee laut einem Medienbericht einen Vorteil verschafft. Russlands Streitkräfte holen allerdings rapide auf.

Den ukrainischen Verteidigern gelingt es einem Bericht der „New York Times“ („NYT“) zufolge zunehmend schneller, ihre Drohneneinheiten entlang der Front mit aktuellen Satellitenaufnahmen zu versorgen. Noch vor einem Jahr habe es Tage gedauert, bis Satellitenbilder die Soldatinnen und Soldaten erreicht hätten, schrieb die Zeitung. Mittlerweile lägen die Bilder teilweise binnen einer Viertelstunde, in der Regel zumindest innerhalb mehrerer Stunden vor.

Die rasche Bereitstellung von Satellitendaten ermögliche es der Ukraine, rasch Angriffe auf Waffenlager, Logistikzentren und Truppenlager tief im von Russland kontrollierten Gebiet sowie in Russland selbst durchzuführen. Mit Hilfe aktueller Satellitenbilder können die Truppen zudem überprüfen, welche Ziele getroffen wurden.

 
Ukrainischer Ex-Minister Fedorow ruft zu Wahlen auf
Der kürzlich entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow fordert in einer aufsehenerregenden Ansprache Wahlen während des Krieges. Die Nation befinde sich in einer Regierungskrise, und die Korruption in Kriegszeiten müsse enden, sagte der 35-Jährige in einer gestern auf YouTube veröffentlichten Videoansprache.

Es ist die erste derartige Forderung einer bedeutenden ukrainischen politischen Persönlichkeit seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Jahr 2022. Das Gesetz in der Ukraine verbietet die Abhaltung von Wahlen während des Krieges. Fedorow war im Juli entlassen worden und hatte es danach abgelehnt, als Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj weiterzuarbeiten.

 
Vor wichtiger Abstimmung
Erneut Razzien in Selenskyjs Umfeld
In der Ukraine haben die Antikorruptionsbehörden am Mittwoch eine Großrazzia gegen Abgeordnete sowie Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj durchgeführt. Das geschah nur kurz vor der Abstimmung über den Nachfolger des beliebten Ex-Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. Dieser hatte am Dienstag trotz des anhaltenden Krieges überraschend Wahlen gefordert. Fedorows Absetzung hatte im Juli zu lautstarken Protesten geführt.

Das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) untersuchten Räumlichkeiten von Iryna Mudra, einer stellvertretenden Stabschefin von Präsident Selenskyj, sowie mehreren Abgeordneten, wie die ukrainische Zeitung „Kyiv Independent“ unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichtete. Im Laufe des Mittwochs wurde Mudra von Selenskyj entlassen. Das auf der Website des Präsidenten veröffentlichte Dekret nannte jedoch keinen Grund für diesen Schritt.

 
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