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Afghanistan

Hunger, Unterdrückung und „falscher“ Frieden
Fünf Jahre nach ihrer gewaltsamen Machtübernahme in Afghanistan warnen Stimmen aus Zivilgesellschaft und Politik vor einer „Normalisierung“ der radikalislamischen Taliban. Gespräche mit EU-Staaten wie Österreich über Abschiebungen würden das Regime de facto legitimieren, so der Vorwurf. Gleichzeitig kollabiert Afghanistan humanitär: Millionen Kinder hungern, die Gesundheitsversorgung bricht zusammen, und eine systematische „Gender-Apartheid“ verdrängt Frauen aus dem öffentlichen Leben.

Seit ihrer gewaltsamen Machtübernahme im August 2021 bauen die Taliban Afghanistan in einen radikalislamischen „Gottesstaat“ um. Die Scharia dient in ihrer extremsten und fundamentalistischsten Auslegung als alleinige Rechts- und Staatsordnung. Musizieren und weiblicher Gesang sind verboten, Menschenrechte werden systematisch zerschlagen.

Die Taliban-Diktatur basiert auf einer systematischen „Gender-Apartheid“: Frauen sind ohne männlichen Vormund weitgehend rechtlos. Als weltweit einziges Land verbietet Afghanistan Mädchen die Bildung ab der siebenten Klasse, von diesem Ausschluss aus Schulen und Universitäten sind laut UNICEF mittlerweile 2,6 Millionen Mädchen betroffen.

Langfristige Auswirkungen noch verheerender
„Viele Folgen der Taliban-Herrschaft werden sich erst in rund zehn Jahren zeigen“, warnte die Grazer Integrationsreferentin und Aktivistin Masomah Regl (afghanischer Kulturverein Fivestones) Anfang August bei einer Pressekonferenz am Österreichischen Institut für Internationale Studien (oiip), organisiert vom Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen.

 

Die islamistische Terrorgruppe hatte Kabul am 15. August 2021 nach der Ankündigung des Abzugs der Nato- und US-Truppen praktisch ohne Gegenwehr eingenommen. Am Flughafen der Hauptstadt kam es anschließend zu chaotischen Szenen, als westliche Staaten eigenes Personal und afghanische Mitarbeiter außer Landes zu bringen versuchten.
Erinnert euch daran, wenn ihr demnächst Forderungen hört, dass ukrainische Männer doch bitte für ihr Land kämpfen sollen. Aus irgendeinem Grund (und wir wissen, welche das sind), verlangen wir von Ukrainern, dass sie "für die Freiheit" sterben, aber Afghanen und Syrer nehmen wir massenweise auf - und zwingen sie auch gar nicht zu arbeiten. VIel lieber arbeiten wir selbst und lassen die, die acht Stunden ausschlafen können und damit ausreichend Libido haben, sich an deutschen Frauen zu vergreifen.
 
Erinnert euch daran, wenn ihr demnächst Forderungen hört, dass ukrainische Männer doch bitte für ihr Land kämpfen sollen. Aus irgendeinem Grund (und wir wissen, welche das sind), verlangen wir von Ukrainern, dass sie "für die Freiheit" sterben, aber Afghanen und Syrer nehmen wir massenweise auf - und zwingen sie auch gar nicht zu arbeiten. VIel lieber arbeiten wir selbst und lassen die, die acht Stunden ausschlafen können und damit ausreichend Libido haben, sich an deutschen Frauen zu vergreifen.
Du nutzt eigentlich rechtspopulistische Muster, indem du unterschiedliche Asylverfahren vermengst und eine gesamte Gruppe von Menschen pauschal unter Generalverdacht stellst. Geflüchtete aus Syrien oder Afghanistan unterliegen oft bürokratischen Arbeitsverboten, weshalb der Vorwurf der Arbeitsverweigerung die rechtliche Realität völlig verdreht. Zudem sind weder Deutschland noch die EU völkerrechtlich dazu berechtigt oder verpflichtet, ausländische Staatsbürger zur Erfüllung einer nationalen Wehrpflicht im Herkunftsland zu zwingen. Schließlich bedient die biologisierende Verknüpfung von Flucht und Sexualstraftaten ein rassistisches Vorurteil, das der überwältigenden, straffrei lebenden Mehrheit dieser Menschen Unrecht tut.
 
türkischer geheimdienstchef ibrahim kalin zu besuch in kabul

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