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Nachrichten aus Libyen

Militärgeheimdienstchef in Libyen bei Anschlag getötet
Ein Sprengsatz explodierte am Auto von Fawzi al-Mansouri. Er war Chef des Militärgeheimdienstes im Osten Libyens, das unter Kontrolle der ANL steht

Tripolis – Der Chef des Militärgeheimdienstes im Osten Libyens ist bei einem Anschlag getötet worden. Fawzi al-Mansouri starb nach dem Verlassen einer Moschee in der Stadt Benghazi, als ein Sprengsatz an seinem Auto explodierte, wie das zuständige Kommando von Befehlshaber Khalifa Haftars ostlibyschen Streitkräften (ANL) am Dienstag mitteilte. Einem mit der Region vertrauten Experten zufolge handelt es sich um einen der ersten Angriffe gegen Vertreter der ANL seit etwa einem Jahrzehnt.

Seit dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen geteilt – die offizielle, von der Uno anerkannte Regierung von Ministerpräsident Abdulhamid Dbeibah regiert in Tripolis im Westen. Sie konkurriert mit der Gegenregierung in Benghazi, die vom mächtigen Befehlshaber Haftar unterstützt wird.

Strafe angekündigt
Die von Haftar befehligte ANL kontrolliert den gesamten Osten und einen Großteil des Südens des Landes. Die ANL machte zunächst weder Angaben zu den möglichen Drahtziehern des Anschlags noch zu den Motiven. In der Erklärung war von einer "feigen und kriminellen Tat" die Rede.

 
Die Trump-Regierung setzt in Libyen auf einen jungen Saddam
Seit 2015 ist das nordafrikanische Land in Ost und West gespalten, die USA wollen es wieder vereinen – unter einem Sohn von General Khalifa Haftar

Die USA haben Pläne für Libyen: Die Meldungen häufen sich, dass das Trump-Projekt für die Wiedervereinigung von Westen und Osten, der Friede zwischen Tripolis und Bengasi, bald vorgestellt werden könnte. Seit 2015 ist der große ölreiche Staat, der von 1969 bis 2011 von Muammar al-Gaddafi diktatorisch regiert wurde, in zwei Teile gespalten, mit starken Fragmentierungen besonders in Westlibyen. Die wichtigen Ölfelder im Süden werden vom Osten kontrolliert.

Seit 2020 herrscht ein Waffenstillstand zwischen Tripolis und Bengasi, der jedoch den Menschen weder politische noch wirtschaftliche Stabilität gebracht hat. Der Sommer 2026 ist geprägt von Blackouts und neuer Gewalt. Das Ölgeld bleibt bei den neuen Eliten.

Die Kritiker des Washingtoner "Boulos-Plans" meinen, dass sich dies nicht ändern wird. Denn es geht beim geplanten Arrangement hauptsächlich um die Führungsstruktur und um die Kontrolle von Ressourcen und Militär. Gewählt wurde in Libyen seit 2014 nicht mehr. Der US-Prozess verläuft völlig intransparent, auch die Uno wird nur am Rande informiert.

Der Plan ist nach dem US-Beauftragen Massad Boulos benannt: Der gebürtige Libanese, Geschäftsmann und Kosmopolit, ist der Vater eines der Schwiegersöhne von US-Präsident Donald Trump, des Ehemanns von Tochter Tiffany. Auch auf libyscher Seite ist viel Familie involviert: Die Macht der zwei Clans, die die Führung jeweils in Tripolis und Bengasi in der Hand haben, Dbeibah und Haftar, dürfte einzementiert werden.

 
Vereinbarung soll Weg zu Wahlen in Libyen ebnen
Vertreter der verfeindeten Regierungen im Westen und Osten Libyens haben nach UNO-Angaben eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Weg zu Parlaments- und Präsidentenwahlen ebnen soll. Diese sollen innerhalb von 24 Monaten stattfinden, unter einer einzigen Regierung und einheitlichen nationalen Institutionen, hieß es gestern.

Die UNO-Unterstützungsmission in dem Land sprach in einer Mitteilung von einem „wichtigen Schritt zur Förderung des politischen Prozesses in Libyen und zur Schaffung der Voraussetzungen für nationale Wahlen“.

Nach dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 tobte in Libyen jahrelang ein Bürgerkrieg. Bis heute ist das Land gespalten: In Tripolis sitzt die von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung von Ministerpräsident Abdel Hamid Dbaiba, der Osten und Süden des Landes wird beherrscht vom General Chalifa Haftar und seinen Verbündeten.

Mehrere gescheiterte Versuche
Die Vereinten Nationen bemühen sich seit Jahren vergeblich darum, die politischen Konflikte im Land zu überwinden und einen Wandel anzustoßen. Mehrere Versuche, landesweite Wahlen abzuhalten, scheiterten. Seit 2020 gilt eine Waffenruhe, die Sorge vor neuen Kämpfen besteht aber weiter.

 
Libyen dementiert Nutzung von Stützpunkt durch Ukraine
Libyens Regierung hat einen Medienbericht aus dem USA zurückgewiesen, wonach sie der Ukraine die Nutzung eines Armeestützpunkts für Angriffe auf Schiffe der russischen „Schattenflotte“ erlaubt habe.

Ohne die Ukraine namentlich zu nennen, erklärte Libyens Verteidigungsministerium gestern, es habe „Kenntnis von den in einem Presseartikel enthaltenen Behauptungen erhalten“. Es weise „kategorisch die Existenz jeglicher Vereinbarung, Abmachung oder Abstimmung zurück, die die Nutzung“ dieses Stützpunkts ermöglichen würde.

Dies gelte auch für die Nutzung „eines anderen staatlichen Armeestandorts für die Ausführung von Angriffen oder militärischen Einsätzen jeglicher Art außerhalb des Rahmens der souveränen Missionen des libyschen Staates“.

CNN berief sich auf Quellen in Kiew
In der Erklärung berief sich das Verteidigungsministerium des nordafrikanischen Landes auf einen US-Bericht, „wonach der Armeestützpunkt in Misrata als Ausgangspunkt für die Ausführung militärischer Einsätze gegen externe Parteien oder Interessen genutzt“ worden sei.

 
auch haftar erkennt das türkisch-libyisches seerechtabkommen an,damit erkennen beide landesteile dieses seerechtabkommen mit der türkei an

Ost-Libyen ratifiziert Seeabkommen mit Türkei​


Das libysche Parlament im Osten des Landes hat einstimmig das Seegrenzen-Abkommen gebilligt, das die damalige Einheitsregierung in Libyen 2019 mit der Türkei unterzeichnet hatte. Dasselbe Parlament hatte es 2020 noch abgelehnt. Somit ist es nun von beiden Landesteilen anerkannt. Die EU-Kommission erkennt den Beschluss zur Neuregelung von Hoheitsrechten nicht an und stellte sich hinter Griechenland und Zypern, die ihn für rechtswidrig halten.

 
auch haftar erkennt das türkisch-libyisches seerechtabkommen an,damit erkennen beide landesteile dieses seerechtabkommen mit der türkei an
Das war doch keine spontane Einsicht, das war eine jahrelange, rührende Farce! Erst schickt der mutmaßliche Kriegsverbrecher Erdogan Truppen, um Haftar aufzuhalten, dann schickt man Diplomaten mit Geldkoffern und Bauaufträgen, um ihn zu umgarnen. Am Ende zählt eben nicht, wer recht hat, sondern wer wem das beste Stück vom Mittelmeer abgibt und wer die größere kriminelle Energie hat
 
auch haftar erkennt das türkisch-libyisches seerechtabkommen an,damit erkennen beide landesteile dieses seerechtabkommen mit der türkei an

Ost-Libyen ratifiziert Seeabkommen mit Türkei​


Das libysche Parlament im Osten des Landes hat einstimmig das Seegrenzen-Abkommen gebilligt, das die damalige Einheitsregierung in Libyen 2019 mit der Türkei unterzeichnet hatte. Dasselbe Parlament hatte es 2020 noch abgelehnt. Somit ist es nun von beiden Landesteilen anerkannt. Die EU-Kommission erkennt den Beschluss zur Neuregelung von Hoheitsrechten nicht an und stellte sich hinter Griechenland und Zypern, die ihn für rechtswidrig halten.


GEBUMMSTOKAKIS :lol27:
 
Damit steht Mavi Vatan auf einem felsenfesten Fundament :lol:
Diese europäischen Diebe mit ihrer Führerin von der Leyen, dachten Sie könnten in osmanischen Gewässern herum wildern
Die Realität hat jedoch gezeigt, dass sie im östlichen Mittelmeer nichts, aber auch rein gar nichts zu sagen haben
Ich schlage vor,dass wir die Mehrmenge zwischen Gibraltar und Marokko, ihrem wahren Besitzer wieder einverleiben
Europäische Handelsschiffe müssen für die Verbrechen der letzten 400 Jahre, deswegen sollten wir eine Special Steuer einführen

Ich schlage den Namen Skythenlast vor
Andalusien sollte wieder seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben werden

MFG euer Iron Skythe
 
Damit steht Mavi Vatan auf einem felsenfesten Fundament :lol:
Diese europäischen Diebe mit ihrer Führerin von der Leyen, dachten Sie könnten in osmanischen Gewässern herum wildern
Die Realität hat jedoch gezeigt, dass sie im östlichen Mittelmeer nichts, aber auch rein gar nichts zu sagen haben
Ich schlage vor,dass wir die Mehrmenge zwischen Gibraltar und Marokko, ihrem wahren Besitzer wieder einverleiben
Europäische Handelsschiffe müssen für die Verbrechen der letzten 400 Jahre, deswegen sollten wir eine Special Steuer einführen
Klar, wer kennt es nicht, das internationale Seerecht der UNO, das direkt im Osmanischen Gesetzbuch von 1520 verfasst wurde. Ein Abkommen zwischen zwei Regierungen im Bürgerkrieg überschreibt natürlich mühelos das gesamte UN-Seerechtsübereinkommen. Da werden sich die Gerichte in Den Haag aber gewaltig umgucken müssen. Wenn wir was gestohlen hat, dann das Osmanische Reich, welches da aus der mongolischen Steppe daher kam.
Eine Mittelmeer-Maut für europäische Handelsschiffe zur Verrechnung der letzten 400 Jahre? Ja, man merkt den Dünnpfiff Skythe bis ins sein Hirn, aber super Idee. Dürfen die Europäer im Gegenzug eigentlich auch eine Bearbeitungsgebühr für die Piraterie der Barbaresken-Staaten im 17. Jahrhundert erheben, oder gilt die historische Rechnungsstellung nur in eine Richtung?
"Mavi Vatan auf felsenfestem Fundament", vorausgesetzt, man ignoriert Geografie, Völkerrecht, die UNO und die Realität. Aber hey, in Computer-Strategiespielen klappt diese Expansionspolitik bestimmt hervorragend.

Ich schlage den Namen Skythenlast vor
Andalusien sollte wieder seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben werden
Gute Idee und wenn wir schon dabei sind, fordern die Römer wahrscheinlich morgen auch noch den gesamten Mittelmeerraum zurück und die Griechen die gesamte Türkei.
Zu den Fakten Dünnpfiff Skythe, KI:

  • Einheitlicher Vertrag (UNCLOS): Nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen können zwei Staaten nicht einfach bilaterale Grenzen ziehen, die die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) dritter Staaten (wie Griechenland/Zypern) komplett ignorieren oder abschneiden.
  • Inseln haben Festlandsockel: Das türkisch-libysche Abkommen tut so, als existierten große Inseln wie Kreta oder Rhodos maritim überhaupt nicht. Das widerspricht dem Völkergewohnheitsrecht.
  • Freiheit der Schifffahrt: Das Erheben von „Sondersteuern“ auf internationalen Wasserstraßen oder in fremden AWZs verletzt das Grundprinzip der freien Schifffahrt auf Hoher See.

Es ändert sich nichts, es bleibt bei Dünnpfiff Skythe
 
hakan fidan, das genie der diplomatie


morgen wollen beide landesteile von libyen ihre armeen vereinen und diesen vertrag in ankara unterzeichen
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