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US-News

Trumps Apostel: Zu Besuch bei den Evangelikalen, die die USA zum Gottesstaat machen wollen
Mercy Culture feiert Gottesdienst wie ein Rap-Konzert, gepredigt wird Hass auf Muslime und Schwule. Die rasant wachsende Kirche aus Texas breitet sich im ganzen Land aus – der Präsident ist für sie ein williges Werkzeug.
Noch drei Sekunden, dann zwei, nur mehr eine, jetzt kommt er. „Ein Halleluja für unseren Pastor!“, schreit ein Schwarzer mit Baseballcap in die Menge, der Countdown auf der Videowall endet mit einer Farbexplosion, Nebel wabert auf der schwarzen Bühne. „Unser Königreich wird kommen!“, ruft Landon Schott ins Mikro, Bass, Keyboard, Schlagzeug wummern. Mehr als tausend Menschen jubeln einem Mann zu, der gar nicht aussieht wie ein Prediger, er steckt in Skinny Jeans und T-Shirt, die Haare sind ausrasiert. Wäre Landon Schott nicht im Auftrag Gottes unterwegs, er ginge auch als Rockstar durch.

Mission Gottesstaat
Die Mercy Culture Church in Fort Worth bei Dallas ist das, was die Amerikaner eine evangelikale Megachurch nennen, man predigt gegen Abtreibung, Transgender und für andere vermeintlich christliche Werte. Traditionell ist an der texanischen Kirche aber nichts:



Speziell für Fans des weltgrößten Arschlochs, die der Meinung sind, Schwule immer verteidigt zu haben:

gepredigt wird Hass auf Muslime und Schwule
 
Trump verteidigt den Angriff auf eine misshandelte Frau – Obama rechnet mit der politischen Grausamkeit Amerikas ab

Obama: „Wann immer eine Bewegung entsteht, die dieses kaputte System herausfordert, werden diejenigen, die vom bestehenden System profitieren, alles sagen und alles tun, um diese Bewegung aufzuhalten. Sie werden lügen, sie werden Angst schüren und sie werden die Menschen spalten. Vielleicht werden sie sogar deinen Namen benutzen, um dich als gefährlich, weniger vertrauenswürdig, weniger patriotisch und weniger amerikanisch darzustellen, als sie selbst es angeblich sind.

Diesen Film haben wir schon einmal gesehen. Ich habe darin die Hauptrolle gespielt. Und ich habe eine ausführliche Geburtsurkunde, die das beweist. Bei mir hat dieser Unsinn nicht funktioniert, jedenfalls nicht in Michigan. Und bei Abdul wird er auch nicht funktionieren. Er ist durch und durch ein Mensch aus Michigan. Abdul wurde hier geboren. Er ist hier aufgewachsen.“

Donald Trumps Amerika beschäftigt sich mit Goldverzierungen im Weißen Haus. Draußen wird die Kindheit einer Frau zum Wahlkampfmaterial verarbeitet. Barack Obama stand am 24. Oktober in Cleveland und später in Detroit vor demokratischen Anhängern. Kurz vor den Kongresswahlen am 3. November griff der frühere Präsident eine politische Grausamkeit an, die Trump und seine Verbündeten inzwischen mit einer Selbstverständlichkeit vorführen, als gehöre menschliche Niedertracht zum guten Handwerk einer Regierung.

In Ohio bewirbt sich der Republikaner Vivek Ramaswamy um das Gouverneursamt. Seine Gegnerin Amy Acton leitete während der Pandemie die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates. Ramaswamys Wahlwerbung lässt ausgerechnet ihre leibliche Mutter Donna Arthur auftreten, zu der Acton seit Jahrzehnten keinen Kontakt pflegt. Arthur bezeichnet ihre Tochter als Lügnerin und deutet psychische Probleme an. Actons Kindheit war von Misshandlungen und Obdachlosigkeit geprägt. Ihr Stiefvater Cledith Arthur wurde wegen des Vorwurfs angeklagt, sie zwischen Dezember 1976 und April 1978 vergewaltigt zu haben. Er erschien nicht zum Gerichtstermin und floh. Die Mutter verlor das Sorgerecht, blieb jedoch bis zu seinem Tod 2004 mit ihm verheiratet.

Für Ramaswamy wurde diese Familiengeschichte offenbar brauchbares Wahlkampfmaterial. Obama erklärte in Cleveland, der Republikaner kenne keine Grenze, die er nicht überschreiten werde. Acton warf ihrem Gegner vor, er beute ihre Kindheit vorsätzlich aus, um seinen schwächelnden Wahlkampf zu retten. „Anstand zählt noch“, sagte sie. Selbst der republikanische Gouverneur Mike DeWine forderte, die Werbung zurückzuziehen. Trump und Vizepräsident JD Vance verteidigten sie.
 
Trumps Versuche der Wahlbeeinflussung – und ihre Chancen auf Erfolg
Kann der US-Präsident wirklich die Midterms stehlen? Ein Überblick zu möglichen und tatsächlichen Manipulationen bei Registrierung, Stimmabgabe, Auszählung und Vereidigung

Seit Monaten fürchten Donald Trumps Gegner, er könnte versuchen, die Wahlergebnisse zu manipulieren. Am Donnerstag gab sein Justizminister Todd Blanche neuen Grund zur Sorge. Blanche hat die frühere Unabhängigkeit seines Amts aufgegeben und sieht sich sowohl als Kämpfer für Trumps Ziele als auch als oberster Wahlaufseher des Bundes in Washington.

Er raunte, dass er sich durchaus "ein Doomsday-Szenario" vorstellen könne, bei dem das Justizministerium in die Zertifizierungen der Wahlleitungen einzelner Landkreise oder Bundesstaaten eingreifen könne. "Aber plane ich meine Tage um die Wahl herum so, dass wir nicht zertifizieren? Natürlich nicht."

 
Wahlkampfauftritt mit Trump: Audi-Chef kündigt Bau von neuem US-Werk an
Audi-Chef Gernot Döllner trat gemeinsam mit dem US-Präsidenten bei einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia auf, um ein Investment in Höhe von vier Milliarden Dollar zu verkünden

Atlanta (Georgia)/Ingolstadt – Der deutsche Autobauer Audi hat mitten auf einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump den Bau eines neuen SUV-Werks in den USA bekanntgemacht. Trump kündigte im Bundesstaat Georgia an der Ostküste in seiner Rede vor Anhängern an, dass Audi im nächsten Monat mit dem Bau eines riesigen Werks in dem Bundesstaat beginnen werde. Dort sollen jährlich 200.000 Autos produziert werden.

Trump rief dann Audi-Chef Gernot Döllner auf die Bühne, der ihm vor den US-Parlamentswahlen wiederum für dessen Unterstützung dankte. Bis zu den wichtigen Midterms sind es weniger als zehn Tage. Am 3. November stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner über die Sitze im Repräsentantenhaus und einen Teil der Sitze im Senat ab. Die Republikanische Partei Trumps will ihre hauchdünnen Mehrheiten in den beiden Kammern des US-Kongresses verteidigen.

 
„Ruhe!“ – Trump will von der Vergewaltigung einer 12-Jährigen nichts hören und lobt die Mutter, die ihrem Kind nicht glaubte

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Donald Trump hatte gerade eine Frau zur klugen Mutter erklärt, deren Tochter als 12-Jährige ihren Stiefvater der Vergewaltigung beschuldigt hatte. Als eine Journalistin wissen wollte, ob dem Präsidenten diese Vorgeschichte überhaupt etwas bedeute, bekam sie eine Antwort, die wenig Raum für Missverständnisse ließ: „Ruhe!“ Das Wort fiel am 23. Oktober 2026. In Washington sitzt ein Präsident, der über die Qualen eines Kindes hinweggeht und dabei eine politische Werbeanzeige verteidigt. Die Vergangenheit einer mutmaßlich missbrauchten 12-Jährigen ist fast 50 Jahre später zum Wahlkampfmaterial geworden.

Trump fährt eine Reporterin an, die ihn fragt, weshalb er Vorwürfe sexuellen Missbrauchs einfach abtut.

REPORTERIN: „Bedeuten Ihnen die Vorwürfe sexuellen Missbrauchs denn überhaupt nichts, Herr Präsident?“

TRUMP: „Warten Sie. Warten Sie! Warten, warten, warten Sie. Langsam. Für wen arbeiten Sie?“

REPORTERIN: „Für NBC, Sir. Aber es handelt sich um sehr schwerwiegende Vorwürfe sexuellen Missbrauchs.“

TRUMP: „Ruhe! Ist sie nicht eine ganz schön freche Person? Sie sind eine schreckliche kleine Reporterin, nicht wahr?“

Amy Acton kandidiert für die Demokraten als Gouverneurin von Ohio. Ihr republikanischer Gegner Vivek Ramaswamy ließ einen 60 Sekunden langen Werbefilm produzieren. Darin sitzt Donna Arthur, Actons leibliche Mutter, vor der Kamera und bezeichnet ihre Tochter als Lügnerin. Sie stellt deren Glaubwürdigkeit infrage und legt nahe, dass Acton für das Gouverneursamt ungeeignet sei. Hinter dieser Mutter-Tochter-Beziehung steht eine Geschichte, die sich durch Gerichtsakten zurückverfolgen lässt. 1978 wurde gegen Cledith Arthur, den damaligen Stiefvater der 12-jährigen Amy, wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt. Im Juli wurde er angeklagt, später erhob eine große Jury ebenfalls Anklage. Der Mann erschien nicht zum Gerichtstermin und entzog sich dem Verfahren. Ein Schuldspruch erging deshalb nie. Die vorhandenen Gerichtsunterlagen stützen wesentliche Teile von Actons Schilderungen. Ihre Kindheit war außerdem von Misshandlungen und Obdachlosigkeit geprägt.

REPORTERIN: „Jetzt, da Sie die Hintergründe zu Amy Acton und ihrem Stiefvater kennen und wissen, warum sie seit so langer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hat – ihr Stiefvater wurde wegen Vergewaltigung angeklagt -, ändern Sie Ihre Meinung über den Werbespot?“

TRUMP: „Nein. Nein. Da spricht eine Mutter schlecht über Amy Acton. Sie wissen überhaupt nichts.“



Und seine Fans hier haben unbeschreibliche Angst for einer Drag-Queen.
 

Anhänge

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Trump rief dann Audi-Chef Gernot Döllner auf die Bühne, der ihm vor den US-Parlamentswahlen wiederum für dessen Unterstützung dankte. Bis zu den wichtigen Midterms sind es weniger als zehn Tage. Am 3. November stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner über die Sitze im Repräsentantenhaus und einen Teil der Sitze im Senat ab. Die Republikanische Partei Trumps will ihre hauchdünnen Mehrheiten in den beiden Kammern des US-Kongresses verteidigen.
Ja, das Arschlecken des weltgrößten Arschlochs kann sich lohnen.
Trump kündigt Bau von Audi-Werk in USA an
Die Volkswagen-Tochter Audi hat auf einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner von US-Präsident Donald Trump den Bau eines eigenen US-Werks angekündigt. Trump sagte am Samstag auf der Veranstaltung in der Stadt Perry im US-Bundesstaat Georgia, Audi investiere vier Milliarden Dollar in das Werk, in dem jährlich rund 200.000 Fahrzeuge vom Band laufen sollen.

„Wir planen, unsere größten und hochwertigsten SUVs hier in Macon, Georgia, zu produzieren“, sagte Audi-Chef Gernot Döllner bei der Veranstaltung, bei der ein goldener Audi zu sehen war. „Das ist eine langfristige Investition, weil wir an den amerikanischen Markt glauben.“

Ankündigung vor Midterms
Trump spielt die Ankündigung in die Hände. Am 3. November stehen in den USA Zwischenwahlen an, und seine Republikaner drohen die Mehrheit im Kongress zu verlieren. In Georgia wird zusätzlich auch der Gouverneur neu gewählt. Trump will deutlich machen, dass seine Zollpolitik der US-Wirtschaft hilft.

 
Obama rechnet mit der politischen Grausamkeit Amerikas ab
(Video) - Obama: „Wann immer eine Bewegung entsteht, die dieses kaputte System herausfordert, werden diejenigen, die vom bestehenden System profitieren, alles sagen und alles tun, um diese Bewegung aufzuhalten. Sie werden lügen, sie werden Angst schüren und sie werden die Menschen spalten. Vielleicht werden sie sogar deinen Namen benutzen, um dich als gefährlich, weniger vertrauenswürdig, weniger patriotisch und weniger amerikanisch darzustellen, als sie selbst es angeblich sind.
Diesen Film haben wir schon einmal gesehen. Ich habe darin die Hauptrolle gespielt. Und ich habe eine ausführliche Geburtsurkunde, die das beweist. Bei mir hat dieser Unsinn nicht funktioniert, jedenfalls nicht in Michigan. Und bei Abdul wird er auch nicht funktionieren. Er ist durch und durch ein Mensch aus Michigan. Abdul wurde hier geboren. Er ist hier aufgewachsen.“
Donald Trumps Amerika beschäftigt sich mit Goldverzierungen im Weißen Haus. Draußen wird die Kindheit einer Frau zum Wahlkampfmaterial verarbeitet. Barack Obama stand am 24. Oktober in Cleveland und später in Detroit vor demokratischen Anhängern. Kurz vor den Kongresswahlen am 3. November griff der frühere Präsident eine politische Grausamkeit an, die Trump und seine Verbündeten inzwischen mit einer Selbstverständlichkeit vorführen, als gehöre menschliche Niedertracht zum guten Handwerk einer Regierung.
In Ohio bewirbt sich der Republikaner Vivek Ramaswamy um das Gouverneursamt. Seine Gegnerin Amy Acton leitete während der Pandemie die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates. Ramaswamys Wahlwerbung lässt ausgerechnet ihre leibliche Mutter Donna Arthur auftreten, zu der Acton seit Jahrzehnten keinen Kontakt pflegt. Arthur bezeichnet ihre Tochter als Lügnerin und deutet psychische Probleme an. Actons Kindheit war von Misshandlungen und Obdachlosigkeit geprägt. Ihr Stiefvater Cledith Arthur wurde wegen des Vorwurfs angeklagt, sie zwischen Dezember 1976 und April 1978 vergewaltigt zu haben. Er erschien nicht zum Gerichtstermin und floh. Die Mutter verlor das Sorgerecht, blieb jedoch bis zu seinem Tod 2004 mit ihm verheiratet.
Für Ramaswamy wurde diese Familiengeschichte offenbar brauchbares Wahlkampfmaterial. Obama erklärte in Cleveland, der Republikaner kenne keine Grenze, die er nicht überschreiten werde. Acton warf ihrem Gegner vor, er beute ihre Kindheit vorsätzlich aus, um seinen schwächelnden Wahlkampf zu retten. „Anstand zählt noch“, sagte sie. Selbst der republikanische Gouverneur Mike DeWine forderte, die Werbung zurückzuziehen. Trump und Vizepräsident JD Vance verteidigten sie.
Trump gab am Samstag in Florida seine Stimme ab und lobte die Mutter gewissermaßen als Zeugin gegen ihre eigene Tochter. Sie habe Acton eine Lügnerin genannt, eine bessere Referenz könne man kaum bekommen. Ein Präsident, der einen familiären Abgrund betrachtet und darin eine günstige Wahlkampfanzeige entdeckt. In Detroit richtete sich Obamas Aufmerksamkeit auf den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed, einen früheren Gesundheitsbeamten. Seine politischen Gegner griffen nach Obamas Darstellung dessen Namen und muslimischen Glauben auf, um ihn herabzusetzen. Obama erinnerte an die Lüge über seinen eigenen Geburtsort, die Trump jahrelang verbreitet hatte. „Diesen Film kennen wir schon. Ich habe darin mitgespielt“, sagte er und verwies trocken auf seine ausführliche Geburtsurkunde. El-Sayed sei durch und durch ein Mensch Michigans. Gegen ihn kandidiert der Republikaner Mike Rogers.
Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: „Ruhe!“ – Trump will von der Vergewaltigung einer 12-Jährigen nichts hören und lobt die Mutter, die ihrem Kind nicht glaubte (Link im Magazinartikel)
Auch zwischen Obama und El-Sayed herrschte keineswegs immer Einigkeit. Nach Obamas Wiederwahl 2012 hatte El-Sayed kritisiert, der Präsident habe Wahlversprechen gebrochen. Obama nahm es mit einer Bemerkung über seine Ehefrau: Michelle widerspreche ihm ungefähr 5-mal täglich. Die Demokraten hoffen besonders in Detroit auf eine hohe Wahlbeteiligung schwarzer Bürger. Bei der Vorwahl hatte Haley Stevens im Bezirk Wayne County rund 6 Prozentpunkte Vorsprung erzielt. Kamala Harris war bereits im September für El-Sayed aufgetreten. Doch manche langjährigen demokratischen Wähler zweifeln inzwischen daran, ob ihre Stimme überhaupt etwas verändert.
Obama wandte sich schließlich dem Weißen Haus zu. Trump habe die Lebenshaltungskosten nicht gesenkt, erklärte er, beschäftige sich aber ausgiebig mit einem neuen Ballsaal und einem Hubschrauberlandeplatz. Angesichts der Goldverzierungen sehe das Gebäude aus, „als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet“. Der frühere Präsident warf Trump und dessen Familie außerdem weitreichende Korruption vor. Noch 2 Jahre werde Trump im Amt bleiben, räumte Obama ein. Einen willenlosen Kongress müsse Amerika jedoch nicht behalten. Am 3. November entscheiden die Wähler über die Machtverhältnisse. Obama will kommende Woche in Georgia für Senator Jon Ossoff und die Gouverneurskandidatin Keisha Lance Bottoms auftreten.
Trump behauptete bei einem Wahlkampfauftritt in Perry, Obamas Veranstaltung in Detroit sei praktisch leer gewesen. Die Bilder aus der gefüllten Schulturnhalle widersprechen ihm. Selbst eine volle Halle lässt sich aus dem Weißen Haus offenbar wegreden, wenn man nur fest genug an die eigene Wirklichkeit glaubt.

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US-Justizminister verteidigt Klage gegen Alaska
US-Justizminister Todd Blanche hat den Versuch seiner Regierung verteidigt, das Ergebnis der Senatswahl im Bundesstaat Alaska im Falle einer knappen Niederlage des republikanischen Amtsinhabers vorsorglich zu blockieren.

Das sei kein Versuch von Präsident Donald Trump, die Kontrolle über Wahlen auf Bundesstaatsebene zu übernehmen, sagte Blanche heute dem Sender CNN. Sein Ministerium hatte am Freitag geklagt, um Alaska an der Bestätigung des Wahlergebnisses zu hindern.

Dort stehen zwei Republikaner mit fast identischen Namen auf dem Stimmzettel: Amtsinhaber Dan S. Sullivan und Herausforderer Dan J. Sullivan Jr. aus der eigenen Partei. Blanche zufolge tritt dieser nur an, um die Wähler in die Irre zu führen.

Trump macht Demokraten verantwortlich
„Nie zuvor sind Gegner so weit gegangen, um eine Wahl zu sabotieren und zu manipulieren, wie in diesem Fall“, sagte er. Trump warf den Demokraten heute vor, den Wahlkampf des Herausforderers gesteuert zu haben. „Ich halte das für illegal, weil es unfair ist“, sagte der Präsident vor Reporterinnen und Reportern.


So ein armseliges Würstchen dieses weltgrößte A....loch. Widerwärtig und ekelhaft
 
Trump missbraucht den 11. September für Hetze gegen muslimischen Senatskandidaten
Donald Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Port Huron, Michigan, den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed mit den Terroristen des 11. September 2001 verglichen. Der Präsident bezeichnete ihn als Dschihadisten und Mitglied der Muslimbruderschaft, ohne Belege vorzulegen. 25 Jahre nach den Anschlägen müsse Michigan verhindern, dass ein solcher Mann in den Senat einziehe, erklärte Trump. Außerdem behauptete er, El-Sayed müsse als einziger Senator vor dem Betreten des Kapitols durch einen Metalldetektor. Im überwiegend weißen Publikum ertönten Rufe wie „Verräter“ und „Abschieben“, obwohl El-Sayed in Michigan geboren wurde. Der republikanische Gegenkandidat Mike Rogers hatte selbst unbelegte Verbindungen zur Muslimbruderschaft behauptet, bezeichnete El-Sayed allerdings nicht als Terroristen. El-Sayed nannte die Zweifel an seiner amerikanischen Loyalität beschämend und verwies auf Trumps finanzielle Verbindungen zum saudischen Umfeld sowie das 400-Millionen-Dollar-Flugzeug aus Katar. Barack Obama verurteilte die Angriffe bereits am Samstag als Versuch, El-Sayed als weniger amerikanisch darzustellen. Am 3. November entscheidet Michigan über einen umkämpften Senatssitz, während Trump die Erinnerung an 9/11 zur politischen Waffe gegen einen muslimischen Amerikaner macht.

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