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Ägypten News

Das macht mich aber traurig:seufz:

In Ägypten ist das Kopftuch verboten und wir in Europa müssen uns herumstreiten, wenn wir die Burka verbieten wollen. Was für eine Doppelmoral. Als Ausgleich sollte das Kopftuch in ganz Europa verboten werden:)

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Künftig dürfen Stewardessen ein Kopftuch tragen, was ihnen während der Mubarak Führung verboten war.
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
مضي�ات بالحجاب الشرعي لأول مرة �ي "مصر للطيران"

Gepriesen sei der Kopftuchgott, was für eine Entwicklung, liebe Schwestern, endlich sind eure Haare so wie Gott sie immer gewollt hat: verborgen
 
Ihr seid echt so doof :lol:

Noch heißt es "sie dürfen". Nächsten Jahr wird's hinauslaufen auf "sie müssen".

:facepalm:
 
Wow, man darf wieder Kopftuch tragen. Das nenne ich Riesenerfolg. :lol:

Auch wenn er nicht perfekt war, dennoch: Lang lebe Mubarak!
 
Wer rassiert ist wird geschlagen oder was
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Wie in Nazi Deutschland, Terror gegen die eigene Bevölkerung, erst muss man seine Leute in die Line bringen bevor man weiter machen kann

[h=2]Islamisten und Linke gehen aufeinander los - Mursi will freigesprochene Beamte erneut vor Gericht bringen[/h]Kairo - Der politische Streit wird in Ägypten jetzt wieder mit Fäusten ausgetragen. Islamisten und Vertreter von Parteien aus dem linken und liberalen Spektrum gingen am Freitag während einer Kundgebung auf dem Tahrir-Platz in Kairo aufeinander los.
Nach Angaben von Augenzeugen und Krankenhausärzten wurden 200 Demonstranten schwer verletzt. Anhänger des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi schlugen mit Stöcken und Eisenstangen um sich. Sie zerlegten eine Tribüne der säkularen Opposition. Nach Angaben von Augenzeugen flogen auch Steine von beiden Seiten. Die Polizei griff nicht ein.
"Wir lieben dich, oh Mursi"
Die Islamisten riefen: "Das Volk will die Säuberung der Justiz" und "Wir lieben dich, oh Mursi". Sie trugen Bilder von Hassan al-Banna, dem Gründer der Muslimbruderschaft. Die "Revolutionsjugend" und Mitglieder verschiedener linker Parteien schrien ihnen entgegen: "Nieder mit der Herrschaft der Muslimbrüder" und "Nieder mit dem Verfassungsrat".
Präsident Mursi, der seine politische Heimat in der Muslimbruderschaft hat, hatte am Donnerstag den Generalstaatsanwalt Abdelmaguid Mahmoud entlassen. Hintergrund dafür war ein Freispruch für 24 ehemalige Funktionäre. Diese waren verdächtigt worden, Anfang Februar 2011 einen Angriff berittener Schlägertrupps auf Demonstranten in Kairo organisiert zu haben. Damals, als sich die Proteste noch gegen den damaligen Präsidenten Hosni Mubarak richteten, hatten die Islamisten noch Seite an Seite mit Menschenrechtlern, Linken und Liberalen demonstriert.
Die Staatsmedien berichteten am Freitag, der Generalstaatsanwalt habe sich geweigert, sein Amt aufzugeben. Mahmoud sagte demnach, Mursi dürfe ihn gar nicht entlassen. Der Generalstaatsanwalt könne nur selbst seinen Rücktritt anbieten, und dies habe er nicht vor.
Einflussreiche Richter unterstützen Mahmoud beim Verbleib im Amt mit dem Hinweis auf die Unabhängigkeit der Justiz. Der sogenannte Klub der Richter kündigte am Freitag eine Sondersitzung an, um "der aktuellen Krise zu begegnen, die auf eine Schädigung des Rechtssystems zielt".
Wie die amtliche Nachrichtenagentur MENA am Freitag berichtete, kündigte Mursi an, die jüngst freigesprochenen Vertreter der Führung von Ex-Machthaber Mubarak erneut vor Gericht zu bringen. "Wir werden diejenigen, die Verbrechen gegen die Nation begangen haben, niemals unbeachtet lassen", sagte Mursi demnach in einer Ansprache in einer Moschee in Alexandria und fügte hinzu, die Verantwortlichen würden der Justiz vorgeführt.
Die linken und liberalen Parteien hatten sich am Mittag zu einer bereits seit Wochen geplanten Kundgebung gegen Mursi und das von Islamisten dominierte Verfassungskomitee versammelt. Die Islamisten hatten ihre Anhänger am Donnerstag kurzfristig dazu aufgerufen, zur selben Zeit auf dem Platz zu protestieren. Das Motto ihrer Kundgebung lautete: "Säuberung der Justiz".
Die Muslimbruderschaft teilte zwar mit, ihre Mitglieder hätten mit der Randale auf dem Tahrir-Platz nichts zu tun. Der Vorsitzende ihrer Partei, Essam al-Arian, schrieb jedoch im Kurznachrichtendienst Twitter folgende Botschaft an die Parteijugend: "Diejenigen von euch, die zum Tahrir-Platz gegangen sind, sollen sich am (Ägyptischen) Museum treffen, um gemeinsam zum Gerichtsgebäude zu marschieren." (APA, 12.10.2012)
 
Kairo – Zehntausende Anhänger der radikalislamischen Salafistenbewegung haben am Freitag in Kairo die Einführung des islamischen Rechtes, der Scharia, gefordert. Die Demonstranten waren zum Teil aus weit entfernten Provinzen angereist.

«Islamisch, islamisch, wir wollen die
Verfassung islamisch», riefen die Demonstranten. Sie hatten sich nach dem Freitagsgebet auf dem Tahrir-Platz versammelt, auf dem im vergangenen Jahr auch die Massenproteste gegen den damaligen Präsidenten Husni Mubarak stattgefunden hatten.Die Muslimbruderschaft, aus der Präsident Mohammed Mursi stammt, nahm nicht an der Kundgebung teil. Beobachter sind jedoch der Ansicht, dass den Muslimbrüdern die Demonstration recht ist, weil sie die Ziele der Demonstranten weitgehend teilen.
Der endgültige Entwurf für eine neue ägyptische Verfassung soll am 12. Dezember vorgelegt werden. Christen und gemässigte Muslime fürchten, dass mit der neuen Verfassung das islamische Recht überhand nimmt in Ägypten. (SDA)

Quelle: Scharia: Zehntausende fordern Scharia für Ägypten - blick.ch
 
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