komm, die Ironie kannst du dir sparen, meine harte Ausdrucksweise war eine angemessene Reaktion auf die Pöbeleien des Hassisten, die du offenbar übersehen hast
Iran hat den wichtigsten Zugang blockiert:
Nuklearprogramm: Atomaufseher scheitern mit Iran-Mission - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Die Pöbeleien und Drohungen kommen regelmäßig von den Iranern, auch schon vor dem Atomkonflikt. Die wichtigste vertrauensbildende Maßnahme die ich mir vorstellen könnte wäre, dass Iran das Existenzrecht Israels anerkennt, das ist die Grundlage. Wenn das nicht gegeben ist, frage ich mich wie man noch Vertrauen aufbauen könnte?
Ähm, das freundliche Guten Morgen war eigentlich genau so gemeint. Sei es drum.
Ich bringe das Argument noch mal. Zur Jugendzeit meiner Eltern hat die PLO Arafats ganz real gegen Israel gekämpft und zu meiner Schulzeit bekommt er den Friedensnobelpreis für sein Engagment im Nahostfriedensprozess. So kann es gehen...
Glaubst du, die Bundeswehr würde interntionalen Inspektoren Zugang zu sensiblen Bereichen gewähren, wenn mehr gefordert wird als die Verpflichtungen, wenn tatsächlich Spione enttarnt werden, wenn dann plötzlich beteiligte Wissenschaftler sterben durch gezielte Tötungen etc. Ich glaube nicht.
Ja mei, ich möchte hier nicht in die Ecke gedrängt werden, ich würde die antisemitischen Ausfälle Ahmadinedschads unterstützen. Auch wenn es traurig ist, das das wohl ankommt. Aber das ist Rhethorik v.a. vor den eigenen. Martialische Rhethorik, die Ausdruck einer gewissen Hlflosigkeit und Ohnmacht gegenüber einem starken Gegner ist. Und das sind sowohl Amerikaner als auch Israelis, spätestens seit mit dem Schah auch die Amis aus dem Iran gekickt wurden. Gegner, die beide nicht davor zurück schrecken, ihre Macht auch unter Rechtsbrüchen zu zementieren. Ja, er pöbelt allgemein, aber Israel droht konkret mit Krieg. Für mich gehört es massiv zur Verantwortung des Stärkeren, gerade weil er geopolitisch, wirtschaftlich, militärisch die wesentlich größere Kontrolle hat, da besonnen für eine Deeskalation beizutragen.
Ich bin weiß Gott kein "Antiisraeli", BJ. Ich mache mir große Sorgen um Freunde aus Kindheitstagen, die dort mit ihren Familien leben und sogar noch in Reservestatus sind und ganz unmittelbar von einem Krieg betroffen sein könnten. Ich sehe und verstehe den Wunsch um die Sicherheit ihres Volkes und Staates. Ich sehe aber genauso zwei Kolleginnen aus dem Iran, die sich ernsthafte Sorgen um ihre Familien und ihr Land machen. Selbst wenn man eher einer Seite "zugeneigt" sein sollte, man sollte versuchen, auch die andere zu betrachten.