Im März 1989 beschloss das Parlament der SR Serbien eine Verfassungsänderung. Damit wurde die seit 1974 bestehende Autonomie der Sozialistischen Autonomen Provinz Kosovo und der Sozialistischen Autonomen Provinz Vojvodina wieder rückgängig gemacht. Daraufhin kam es im Kosovo zu Unruhen weshalb schließlich der Ausnahmezustand verhängt wurde. In der Folgezeit wurden die Albaner aus nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens verdrängt und durch Serben ersetzt.
Am „Vidovdan“ (St.-Veits-Tag) fand eine von hunderttausenden Serben besuchte Kundgebung in Gazimestan auf dem Amselfeld statt. Slobodan Milošević forderte auf dieser Veranstaltung mehr Rechte und Einfluss für die Serben im jugoslawischen Staatsverband und betonte in seiner Rede: „[…] heute befinden wir uns wieder in Kriegen und werden mit neuen Schlachten konfrontiert. Dies sind keine bewaffneten Schlachten, obwohl diese nicht ausgeschlossen werden können.“[3]
Innenpolitisch verschärfte sich die Situation in Serbien. Die Medien wurden gleichgeschaltet, kritische Journalisten entlassen. Oppositionelle Personen hatten Hetzkampagnen zu befürchten. Die ultranationale „Tschetnik-Bewegung“ unter Vojislav Šešelj wurde als Partei registriert.[/QUOTE
Die Kosovo-Albaner besassen von 1974 bis 1989 eine solch umfassende Autonomie besaßen, dass man sie wohl als einzigartig bezeichnen kann.
Kosovo zwar formal zum Bestandteil der jugoslawischen Republik Serbien, sicherten ihm jedoch,wie schon erwähnt, praktisch alle Rechte einer unabhängigen Republik innerhalb Jugoslawiens zu. Der Kosovo hatte, um nur einige Merkmale dieser Autonomieregelung aufzuzählen, ein eigenes Parlament, eine eigene Justiz, eigene Territorialstreitkräfte, ein eigenes Bildungswesen und sein Vertreter im achtköpfigen jugoslawischen Staatspräsidium hatte das gleiche Gewicht wie jene der „regulären“ Republiken. Das ging soweit, dass Kosovo und Vojvodina – wo der gleiche Status galt – gemeinsam sogar rein innerserbische Angelegenheiten gegen den Willen Zentralserbiens durchsetzen oder blockieren konnten.
Dieser umfassende Autonomiestatus wurde dann schließlich im Jahre 1989 beseitigt bzw. beschnitten oder stark eingeschränkt. Dies wird heute im Westen oft als Startschuss für das Ende Jugoslawiens bezeichnet, jedoch fußte diese durch eine Verfassungsänderung zustande gekommene Aufhebung dieser umfassenden Autonomie letztlich auf der Beschlusslage aller jugoslawischen Republiken, insbesondere war auch der bereits erwähnte damalige Ministerpräsident Jugoslawiens, der Kroate Ante Markovic,dafür.
Albaner,du sollst nicht immer die Märchen auf Wikipedia glauben.SR Serbien hatte nicht die Befugnis,die Autnomie aufzuheben,da die Auronomie auf Bundesebene 1974 zustande kam.