In dem heutigen Antisemitismus vermischt sich Einiges.
Eigentlich ging der Antisemitismus eher zurück, bis wieder die Vorfälle in Israel waren, blühte das wieder auf.
Gut in der Gesellschaft selbst, war schleichend immer was da. Das stimmt schon. Es gibt jüdische Familien in Deutschland, die werden gesellschaftlich nicht Akzeptiert.
Wenn die dann ein Lokal haben, mit einem jüdischem Begriff, geht die Post ab.
Wenn man dann wieder Videos sieht, wie Soldaten, kleine Kinder mit Wasser betrügen, oder einfach irgendwo in die Pampa abführen, und die Eltern drumherum rumkreischen, wird diese ganze Abneigung nicht nur auf die Fälle in dem Militär hinein projeziert.
Das gibt wieder Futter. Und so ist der Mensch, er liebt es zu Pauschalisieren, um sein Feindbild als Phantombild zu zeichnen.
Oder wenn die auf Techno-Musik tote Palistinenser gesanglich abfeiern und in ein Blutrausch hinein wachsen, gibt wieder Futter.
Die Leute differenzieren dann nicht mehr, sondern da vermischt sich dann Einiges.
Antisemitismus verhält sich ungefähr genauso wie mit dem Hass und Vorurteilen gegenüber anderen Gruppen/Religionen/Nationalitäten. Ein Schwarzkopf baut scheiße, sind alle Türken wieder kriminell. obwohl er nicht mal Türke sein muss.
Da Israel direkt den Davidstern, auf der Flagge hat, wird automatisch jede Kritik nicht nur auf die Nation bzw. Religion projeziert, sondern die Assoziation, auch auf die Religion und die gesamte Identifikationkonstrukt hineininterpretiert.
Ich persönlich würde keine Nationalflaggen mit religiösen Symbolen setzen.
Gilt bei anderen Staaten allerdings auch.
Ebenso sehe ich deutliche Kritik, von Menschen die vom Holocaust betroffen waren, wo die meinen das mit derem "Leid" auch unrechtmäßig Politik betrieben wird, obwohl diese Menschen die damit Politik waren, in diesem "Leid" gar nicht einbezogen waren. Fühlen die sich da auch betrogen.