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Armenien - Aserbaidschan Konflikt

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 28870
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armenischer präsident paschinyan: bergkarabach war eine falle für armenien
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nach 33 jahren hat eine armenische wirtschaftsdelegation den türkischen grenzübergang dogukapi überquert.die armenier sind zu einem wirtschaftstreffen mit den türken in kars gekommen.
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Pashinyan sagt nicht, dass Armenien schuld war oder dass Aserbaidschan Recht hatte. Er sagt, dass Armenien jahrzehntelang in einem geopolitischen Narrativ gefangen war, das von außen mitgeprägt wurde und dass dieses Narrativ Armenien geschadet hat. Das ist Selbstkritik, kein Freibrief für irgendjemanden. Und mit Selbstkritik, da kann weder Erdogan noch der aserbeidschanische Machthaber was damit anfangen.
Pashinyan spricht über eine innenpolitische Falle, nicht über eine moralische Rechtfertigung für das, was 2020–2023 passiert ist.
Wer seine Worte als Sieg feiert, zeigt nur, dass er den Kontext nicht verstanden hat oder nicht verstehen will, was ja bei Erdogan-Liebhabern und Völkermord-Leugnern ja der Fall ist.
 
Die Armenier haben nur erkannt, dass die Russen ihnen nichts mehr geben können, weil sie gerade dabei sind, sich aufzulösen und ohne Russland sind die Armenier aufgeschmissen.
 
Trotzdem mischt der Russe mit
Parlamentswahl unter Putins Argusaugen
Armenien wählt am Sonntag ein neues Parlament. Die Wahl gilt als entscheidender Test für die Unterstützung der Bevölkerung für den geopolitischen Kurswechsel von Premierminister Nikol Paschinjan, der sich vom historischen Verbündeten Russland distanziert und sich der EU und den USA zuwendet. Kreml-Chef Präsident Wladimir Putin gefällt das nicht: Moskau schränkte kurz vor der Wahl armenische Exporte ein und drohte mit dem Stopp günstiger Gas- und Öllieferungen. Unverhohlen warnte Putin zudem vor einem neuen „ukrainischen Szenario“ – also einer Kriegsgefahr für ein Land, das sich aus Russlands Einflusssphäre lösen möchte.

Regierungschef Paschinjan, der von US-Präsident Donald Trump öffentlich unterstützt wird und von der EU angesichts der jüngsten Drohungen aus Russland drei Tage vor der Wahl ein Hilfspaket in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro zugesichert bekommen hat, hofft auf eine Fortsetzung seiner Amtszeit. Der frühere Journalist und Anführer der „Samtenen Revolution“ gegen die damalige autoritäre prorussische Regierung war 2018 zum Ministerpräsidenten gewählt worden.

Inzwischen steht er innenpolitisch unter Druck, nicht zuletzt wegen der Niederlage Armeniens im Krieg gegen den Nachbarn Aserbaidschan um die Konfliktregion Bergkarabach. Im Herbst 2020 verlor Armenien nach eineinhalb Monaten Gefecht weite Teile der armenisch bewohnten, aber völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehörenden Region Bergkarabach an Baku.

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Russland schaute weg
Im September 2023 rollte Aserbaidschan in einer Blitzoffensive durch den verbliebenen Rest. Mehr als 100.000 Armenier und Armenierinnen flohen innerhalb weniger Tage, die russischen Schutztruppen schauten untätig zu. Die armenische Gesellschaft stand unter Schock, viele waren überzeugt, dass auf das lange als Schutzmacht geltende Russland kein Verlass mehr sei.

Doch auch Paschinjan zog sich heftige Kritik zu, zu nachgiebig sei er gegenüber Aserbaidschan gewesen. Dass er in der Folge sogar einen Friedensschluss mit dem langjährigen Erzfeind suchte und sucht, nehmen ihm viele, befeuert von der prorussischen Opposition, übel.

 

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Ich habe euch doch gesagt dass genau das passieren wird, und habe mir nur Gelächter eingehandelt :haha:

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Vor allem hat er verstanden dass auf Russland kein Verlass ist, und außer der Türkei und Russland kann einem auf dem Kaukasus eh keiner helfen. Siehe Georgien 2008 und jetzt Armenien.

Jetzt aber eine konkrete Frage an alle interessierten Türken: wenn sich Georgien und Armenien in Zukunft direkt an die Türkei wenden mit einem möglichen Bündnis, wäre die Türkei bereit dieses Länder zu schützen? Es gibt ja keine kulturelle Nähe anders als z.B. bei Azerbajdzan.
Ich denke es ist Zeit dass die Türkei sich um den Kaukasus kümmert und ein regionales Bündnis aus Azerbajdzan, Armenien und Georgien anführt gegen imperiale Ansprüche des gefährlichen Nachbarn aus dem Norden.
 
Ich denke es ist Zeit dass die Türkei sich um den Kaukasus kümmert und ein regionales Bündnis aus Azerbajdzan, Armenien und Georgien anführt gegen imperiale Ansprüche des gefährlichen Nachbarn aus dem Norden.
Es ist nur allzu natürlich, dass das Machtvakuum, das Russland durch seine Fehler hinterlässt, durch die Türkei gefüllt wird aber nicht durch eine Politik der Dominanz, sondern durch Fairness und Vertrauen.
 
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