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Armenien - Aserbaidschan Konflikt

Armeen aus Aserbaidschan, Türkei und Usbekistan üben gemeinsam Großmanöver​




Tausende Soldaten aus Aserbaidschan, der Türkei und Usbekistan sowie Beobachterstaaten wie Iran nahmen erstmals am Manöver „Power of Unity 2026“ im Bezirk Hojavend in der Region Karabach teil.​

"Power of Unity" klingt beruhigend. Man muss nur hoffen, dass Armenien nicht versehentlich herausfindet, gegen wen diese Einheit demonstriert werden soll.
Natürlich kann das alles rein defensiv gemeint sein. Andererseits würde vermutlich auch niemand glauben, dass ein russisches Großmanöver an der finnischen Grenze ausschließlich dem kulturellen Austausch dient. Hat man bei der Ukraine gesehen.
Da wird sich Armenien sicher entspannt zurücklehnen. Wenn Nachbarn mit mehreren tausend Soldaten vor der Haustür üben, ist das bekanntlich immer ein Zeichen besonderer Zuneigung. Vermutlich möchte man nur einen weiteren Genozid an den Armeniern verüben?
 
armenien schlägt für einen dauerhaften frieden mit aserbaidschan im kaukasus landtausch vor.es sollen keine enklaven und exklaven mehr existieren.dafür soll die türkei armenien transit zu allen ländern ewig garantieren.ministerpräsident paschinyan schlägt der türkei ein jahrtausendabkommen vor,um alle feindlichkeiten für immer zu begraben und zu besiegeln.

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armenien schlägt für einen dauerhaften frieden mit aserbaidschan im kaukasus landtausch vor.es sollen keine enklaven und exklaven mehr existieren.dafür soll die türkei armenien transit zu allen ländern ewig garantieren.ministerpräsident paschinyan schlägt der türkei ein jahrtausendabkommen vor,um alle feindlichkeiten für immer zu begraben und zu besiegeln.
Ein Landtausch? Wie unhöflich von Armenien, da möchte man ganz friedlich und traditionell Stück für Stück das Nachbarland einsacken, und dann kommen die mit logischen Vorschlägen und wollen einem den Spaß am Erobern nehmen. Wo bleibt denn da der sportliche Ehrgeiz beim Landraub, wenn man plötzlich Verträge einhalten muss.
Ein Jahrtausendabkommen mit der Türkei für ewigen Transit? Ja, das klingt absolut bombensicher. Die Geschichte des Kaukasus ist ja weltbekannt für ihre ewigen, felsenfesten Garantien und Verträge, die noch nie gebrochen wurden. Da kann man die eigenen Grenzen ja praktisch gleich ganz auflösen, was könnte da schon schiefgehen?
 
Will Armenien nach Europa, dann führt der Weg auch über die Regionalmacht Türkei
Ahja, die Türkei wird also von Aserbaidschan erpresst. Der mutmaßliche Kriegsverbrecher Erdogan würde die Grenze zu Armenien aus wirtschaftlichen Eigeninteressen eigentlich gerne vollständig öffnen. Doch die Türkei ist geopolitisch eine Geisel ihres "Bruderstaates“ Aserbaidschan geworden. Baku hat in den letzten Jahren fast 17 Milliarden Euro in der Türkei investiert (vor allem über den staatlichen Öl- und Energiekonzern SOCAR). Die Türkei ist so stark von aserbaidschanischem Gas und Kapital abhängig, dass sie keinen Schritt auf Armenien zumachen kann, ohne das ausdrückliche grüne Licht aus Baku zu erhalten. Erdogan ist hier eher ein Befehlsempfänger als ein souveräner Entscheider :mrgreen:
Armenien sucht keine politische Partnerschaft mit der Türkei, sondern nutzt die Türkei rein funktional als Asphalt und Schienennetz. Während Armenien sich politisch, rechtlich und demokratisch den europäischen Werten anpasst, verkommt die Türkei zu einer reinen Durchgangsstation. Sie kassiert zwar Transitgebühren, bleibt aber politisch vor der Tür der EU stehen, während das kleinere Armenien, gestützt durch den Westen, Brüssel Schritt für Schritt näher kommt.
 
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