Durch meine vorige Ausbildung und diverse Praktika habe ich sowohl psychatrische Einrichtungen als auch die Leute, die in diesen betreut/behandelt werden, näher kennengelernt. Depressionen können echt gravierende Ausmaße haben und werden leider nur mal am Rande erwähnt, wenn jemand Suizid begeht. Die Allgemeinheit will wenig davon wissen, weit verbreitet ist es dennoch. Kenne einige Fälle aus dem Familen-, Bekannten- und vor allem Freundeskreis, einige medikamentös eingestellt und in regelmäßigen Abständen beim Psychiater.
Mit einem gesunden Menschenverstand kann man sich schwer in die Psyche einer schwer depressiven Person hineinversetzen. Nur weil man sich vom Ex getrennt hat und 3 Wochen traurig ist, hat man keine Depressionen, da gehört einiges dazu. Dauernder Stress, der einen überfordert, nie in Ruhe gelassen zu werden, Grübelgedanken, Antriebslosigkeit etc., all das kann einen stark angegriffenen Menschen dazu bringen, die "Erlösung" namens Suizid zu begehen. Traurig, verdammt traurig, R.I.P Chester und tiefstes Beileid an Angehörige und Fans.