Trump nennt sich Crypto-Fan und zieht gleichzeitig Abstand zur eigenen Firma
Das Wall Street Journal berichtete, dass die königliche Familie von Abu Dhabi Hunderte Millionen Dollar in World Liberty investiert hat. Warum haben Sie diese Investition angenommen?
Trump: Davon weiß ich nichts.

– Ich weiß nur, dass Krypto eine große Sache ist. Mein Sohn kümmert sich darum. Meine Familie kümmert sich darum.
Donald Trump hat im Weißen Haus betont, er sei ein großer Crypto Mensch, wolle mit dem Geschäft seiner Familie aber nichts zu tun haben. Anlass waren Berichte über massive Investitionen aus Abu Dhabi in World Liberty Financial, ein Crypto Projekt, an dem die Trump-Familie fast die Hälfte hält. Trump erklärte, seine Söhne führten das Unternehmen, er selbst sei nicht involviert. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass er den Start des Projekts kurz vor der Wahl 2024 öffentlich begleitet hatte. Die Distanzierung wirkt damit eher formell als realistisch.
Nach Recherchen floss aus dem Golfstaat ein dreistelliger Millionenbetrag in das Unternehmen. Wenige Wochen später sagte die US-Regierung zu, dem Emirat Zugang zu hochentwickelten KI-Chips in großer Stückzahl zu ermöglichen. Ein direkter Zusammenhang wird offiziell bestritten, doch zeigen die Recherchen gegenteiliges auf. Trump verteidigte Crypto grundsätzlich und argumentierte geopolitisch. Wenn die USA es nicht machten, würde China es tun. Zur Unterstützung verwies er auf seinen Finanzminister. Was offen bleibt, ist die politische Grenze zwischen Staatsmacht, Technologiepolitik und familiären Geschäftsinteressen. Genau diese fehlende Transparenz prägt den Vorgang.
Das Wall Street Journal berichtete, dass die königliche Familie von Abu Dhabi Hunderte Millionen Dollar in World Liberty investiert hat. Warum haben Sie diese Investition angenommen?
Trump: Davon weiß ich nichts.
Donald Trump hat im Weißen Haus betont, er sei ein großer Crypto Mensch, wolle mit dem Geschäft seiner Familie aber nichts zu tun haben. Anlass waren Berichte über massive Investitionen aus Abu Dhabi in World Liberty Financial, ein Crypto Projekt, an dem die Trump-Familie fast die Hälfte hält. Trump erklärte, seine Söhne führten das Unternehmen, er selbst sei nicht involviert. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass er den Start des Projekts kurz vor der Wahl 2024 öffentlich begleitet hatte. Die Distanzierung wirkt damit eher formell als realistisch.
Nach Recherchen floss aus dem Golfstaat ein dreistelliger Millionenbetrag in das Unternehmen. Wenige Wochen später sagte die US-Regierung zu, dem Emirat Zugang zu hochentwickelten KI-Chips in großer Stückzahl zu ermöglichen. Ein direkter Zusammenhang wird offiziell bestritten, doch zeigen die Recherchen gegenteiliges auf. Trump verteidigte Crypto grundsätzlich und argumentierte geopolitisch. Wenn die USA es nicht machten, würde China es tun. Zur Unterstützung verwies er auf seinen Finanzminister. Was offen bleibt, ist die politische Grenze zwischen Staatsmacht, Technologiepolitik und familiären Geschäftsinteressen. Genau diese fehlende Transparenz prägt den Vorgang.