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Bitcoins - Die neue virtuelle Währung

  • Ersteller Ersteller economicos
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Trump nennt sich Crypto-Fan und zieht gleichzeitig Abstand zur eigenen Firma
Das Wall Street Journal berichtete, dass die königliche Familie von Abu Dhabi Hunderte Millionen Dollar in World Liberty investiert hat. Warum haben Sie diese Investition angenommen?

Trump: Davon weiß ich nichts. 🤣🤣🤣 – Ich weiß nur, dass Krypto eine große Sache ist. Mein Sohn kümmert sich darum. Meine Familie kümmert sich darum.

Donald Trump hat im Weißen Haus betont, er sei ein großer Crypto Mensch, wolle mit dem Geschäft seiner Familie aber nichts zu tun haben. Anlass waren Berichte über massive Investitionen aus Abu Dhabi in World Liberty Financial, ein Crypto Projekt, an dem die Trump-Familie fast die Hälfte hält. Trump erklärte, seine Söhne führten das Unternehmen, er selbst sei nicht involviert. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass er den Start des Projekts kurz vor der Wahl 2024 öffentlich begleitet hatte. Die Distanzierung wirkt damit eher formell als realistisch.

Nach Recherchen floss aus dem Golfstaat ein dreistelliger Millionenbetrag in das Unternehmen. Wenige Wochen später sagte die US-Regierung zu, dem Emirat Zugang zu hochentwickelten KI-Chips in großer Stückzahl zu ermöglichen. Ein direkter Zusammenhang wird offiziell bestritten, doch zeigen die Recherchen gegenteiliges auf. Trump verteidigte Crypto grundsätzlich und argumentierte geopolitisch. Wenn die USA es nicht machten, würde China es tun. Zur Unterstützung verwies er auf seinen Finanzminister. Was offen bleibt, ist die politische Grenze zwischen Staatsmacht, Technologiepolitik und familiären Geschäftsinteressen. Genau diese fehlende Transparenz prägt den Vorgang.

 
Bitcoin fällt unter 70.000-Dollar-Marke
Die Talfahrt bei den Kryptowährungen hält an: Erstmals seit November 2024 ist Bitcoin heute unter die Marke von 70.000 Dollar (59.222 Euro) gefallen. Die wichtigste Cyberdevise gab in der Spitze um 3,8 Prozent auf 69.858 Dollar nach.

Bitcoin fiel in dieser Woche bereits um mehr als acht Prozent und erhöhte damit seine Verluste in diesem Jahr auf gut 20 Prozent. Der Ether-Kurs brach seit Anfang Jänner um 30 Prozent ein.

Den jüngsten Einbruch bei den Kryptowährungen führen Fachleute auf die Ernennung von Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank Fed zurück.

 
Bitcoin taumelt weiter nach unten, Warnung vor "Todesspirale"
Zeitweise fiel der Kurs gefährlich nahe an die nächste wichtige Marke von 60.000 Dollar. Selbst kryptofreundliche Analysten warnen vor weiteren Verlusten

New York – Der Bitcoin hat seine Talfahrt in der Nacht auf Freitag weiter fortgesetzt. Zeitweise fiel der Kurs gefährlich nahe an die nächste wichtige Marke von 60.000 Dollar (rund 50.856 Euro). Bei 60.256 Dollar markierte die bekannteste Kryptowährung das aktuelle Tief und startete von dort aus eine Gegenbewegung. In der Früh berappelte sich der Bitcoin wieder und kostete zuletzt wieder 66.411 Dollar.

In zahlreichen Medien wird der bekannte Star-Investor Michael Burry zitiert. Er warnt vor einer "Todesspirale" beim Bitcoin und sieht Parallelen zum Einbruch von 2022. Damals verlor die Kryptowährung mehr als die Hälfte ihres Wertes vor einer Stabilisierung.

Handelswoche des Grauens
"Für Bitcoin und Co bleibt es eine Handelswoche des Grauens", fasst es Analyst Timo Emden zusammen. Die Zinsangst schwebe wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger, während Sorgen über Liquiditätsknappheit, institutionelle Kapitalabflüsse und eine ausgeprägte Risikoaversion den Markt belasten. Insbesondere über das Wochenende sollten sich Investoren auf weitere Unwägbarkeiten einstellen.

 
Kryptobörse überweist Kunden versehentlich Bitcoin im Wert von 37 Milliarden Euro
Statt 620.000 südkoreanischer Won überwies die Plattform Bithumb 620.000 Bitcoin. Den Großteil davon konnte man wieder zurückholen

Im Rennen um den Preis für den Mitarbeiter des Monats gibt es bei der südkoreanischen Kryptobörse Bithumb bereits eine Vorentscheidung. Zumindest wer die Auszeichnung nicht bekommt, sollte klar sein: Ein "menschlicher Fehler" führte am Freitag laut Angaben des Unternehmens dazu, dass versehentlich 620.000 Bitcoin an Userinnen und User ausgezahlt wurden. Auch wenn der Bitcoin-Kurs dieser Tage gehörig schwächelt: Der Gegenwert von 37 Milliarden Euro dürfte kurz vor dem Wochenende die Herzen bei Bithumb spürbar schneller haben schlagen lassen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wollte die Kryptobörse anlässlich einer Werbekampagne 620.000 südkoreanische Won an 695 Kundinnen und Kunden verteilen. Unglücklicherweise wurden bei der Eingabe Won und Bitcoin verwechselt. Um 19 Uhr drückte man auf "Senden".

40 Minuten bis zur Notbremsung
Es dauerte eine Weile, bis man den Fehler erkannte und auf die Notbremse stieg: Die Konten der betroffenen Userinnen und User wurden nach Angaben von Bithumb gegenüber der koreanischen Nachrichtenagentur Yonhap knapp 40 Minuten später gesperrt, die ausgezahlten Bitcoin wieder eingesammelt.

 
US-Gericht weist Klage gegen Kryptowährungsbörse ab
Ein US-Bundesgericht hat eine Zivilklage gegen die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance und ihren Gründer Changpeng Zhao abgewiesen. Die Kläger hatten Binance und Zhao eine Mitschuld an 64 Terroranschlägen weltweit gegeben.

Die zuständige US-Richterin Jeanette Vargas in Manhattan entschied am Freitag (Ortszeit), die 535 Kläger und Klägerinnen, darunter Opfer und deren Angehörige, hätten ihre Vorwürfe nicht plausibel dargelegt.

Es sei nicht bewiesen worden, dass die Beklagten „sich schuldhaft mit diesen Terroranschlägen in Verbindung gebracht, sich daran beteiligt haben, weil sie diese herbeiführen wollten, oder durch ihre Handlungen deren Erfolg sicherstellen wollten“.

Verbindung zu Terrororganisationen vorgeworfen
Die Kläger warfen Binance und Zhao vor, den Transfer von Kryptowährungen im Wert von Hunderten Millionen Dollar an Terrororganisationen ermöglicht zu haben. Diese Gruppen hätten zwischen 2017 und 2024 zahlreiche Angriffe verübt.

 
Trumps Memecoin bescherte Investoren rund 3,8 Milliarden Dollar Verlust
Fast eine Million Personen hat Geld mit Kryptowährung des US-Präsidenten verloren während Trump selbst mehr als eine halbe Milliarde verdient hat

Eines weiß die Familie Trump fraglos: Wie man eine US-Präsidentschaft vergoldet. Mit immer neuen Unternehmungen versucht sie, leichtgläubigen Anhängern ihr Geld zu entlocken. Sei es ein eigenes Smartphone, sei es eine Kryptowährung, die direkt zum Start der zweiten Amtszeit von Donald Trump lanciert wurde. Möglichkeiten, das eigene Geld dem Präsidenten in den Rachen zu werfen, gibt es mittlerweile zuhauf.

Spekulation
Das ist gut für Trump, für die meisten anderen hingegen weniger, wie nun eine Analyse der auf Kryptowährungen spezialisierten Firma Nansen zeigt. Derzufolge haben bis Ende Juni fast eine Million Personen Geld mit Trumps Memecoin verloren – und zwar ganz schön viel. 3,8 Milliarden Dollar haben Investoren bisher in Summe mit $TRUMP in den Sand gesetzt.

Das sollte auch nicht verwundern, wenn man sich den Kurs der Fantasiewährung ansieht. Aktuell steht diese bei 1,66 US-Dollar. Das ist ein Minus von 98 Prozent im Vergleich zum bisherigen Höchststand, der bei 75,35 US-Dollar lag.

 
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