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Brasilien - News

Brasiliens Regierung bringt Fünftagewoche durch Parlament
Zehn Tage vor der Stichwahl in Brasilien hat die Regierung von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva die seit Monaten angekündigte Fünftagewoche durchs Parlament gebracht.

Nach der Abgeordnetenkammer billigte am Mittwoch auch der Senat die Verfassungsreform, mit der die wöchentliche Arbeitszeit von 44 auf 40 Stunden gesenkt wird. Damit bekommen die Beschäftigten in Brasilien zwei Ruhetage pro Woche – bisher haben sie eine Sechstagewoche und nur einen Ruhetag.

Die Einführung der Fünftagewoche soll schrittweise über 14 Monate erfolgen. Es die erste Arbeitszeitverkürzung seit Inkrafttreten der Verfassung im Jahr 1988. Die Reform wurde vor allem vom linksgerichteten Präsidenten Lula unterstützt, der vor der Stichwahl am 25. Oktober Wählerinnen und Wähler zurückgewinnen will.

Lula war bei der ersten Wahlrunde überraschend hinter seinem Herausforderer Flavio Bolsonaro gelandet. Der Sohn des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro holte 47 Prozent der Stimmen, Lula nur 45 Prozent. Flavio Bolsonaro geht nun als Favorit in die Stichwahl.

Bolsonaro stimmte für Arbeitszeitverkürzung
Der Senator, der die Arbeitszeitverkürzung zunächst als „opportunistisch“ abgelehnt hatte, stimmte letztlich selbst dafür. „Die meisten brasilianischen Arbeiter wollen ein Ende des 6x1-Modells, also werde ich dafür stimmen, es abzuschaffen“, hatte Flavio Bolsonaro vor der Abstimmung gesagt. Lula kritisierte die Kehrtwende seines Rivalen und warf ihm „wahltaktischen Opportunismus“ vor.

 
Man glaubt es nicht, oder doch?
Bericht: Meta räumt Benachteiligung von Lula ein
Beschäftigte des Facebook-Konzerns Meta haben einem Medienbericht zufolge intern eingeräumt, die Instagramkonten des brasilianischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva während des Wahlkampfs eingeschränkt zu haben. Dies berichtete die brasilianische Zeitung „Folha de S.Paulo“ gestern unter Berufung auf ihr vorliegende interne Kommunikation.

Der Konzern wies die Vorwürfe einer politischen Einflussnahme später aber zurück. Dem Bericht zufolge wurde zudem das Profil von Lulas Herausforderer Flavio Bolsonaro sowie dessen WhatsApp-Kanal von der Plattform empfohlen.

Meta teilte mit, die in dem Bericht genannten technischen Probleme seien bereits öffentlich bekannt gewesen. Die zitierten Unterhaltungen hätten sich ausschließlich auf die Schwere der Probleme bezogen und nicht auf politische Einflussnahme. „Jede Behauptung, Meta bevorzuge eine Seite, ist falsch“, hieß es in einer Mitteilung weiter.

Lula kündigte Beschwerde an
Lula und Bolsonaro stehen einander am 25. Oktober in einer Stichwahl gegenüber. Lulas Lager hatte Anfang der Woche angekündigt, eine Beschwerde bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einzureichen.


Das versteht das weltgrößte A....loch inklusive seiner Speichellecker und "Meinungsfreiheit" Ekelhaft diese Pagage
 
TV-Duell in Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich gegenseitig mit Vorwürfen
Bolsonaro gilt als Favorit bei den Präsidentschaftswahlen in Brasilien, doch Lula holt auf. Beim ersten TV-Duell der beiden warfen sie gegenseitig mit Vorwürfen um sich

Brasília – Eine Woche vor der entscheidenden zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien haben sich Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und sein Herausforderer Flávio Bolsonaro in einem TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen und Beleidigungen überzogen. Lula entfernte sich am Sonntag demonstrativ kurzzeitig von Bolsonaro und erklärte, er wolle "Abstand zu einem Milizionär" halten. Damit spielte er auf angebliche Verbindungen des Abgeordneten zu kriminellen Banden an.

Diese kontrollieren weite Teile der Armenviertel von Rio de Janeiro. Der Sohn des früheren ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro reagierte im TV-Duell des Fernsehsenders Band in São Paulo, indem er das auf seine Handinnenfläche geschriebene Wort "korrupt" zeigte. Damit bezog er sich offensichtlich auf eine frühere Gefängnisstrafe Lulas: Zwischen 2018 und 2019 saß dieser mehr als eineinhalb Jahre lang wegen Korruptionsvorwürfen im Gefängnis.

Lula seinerseits verlangte mehrfach Erklärungen zu Korruptionsermittlungen gegen Flávio Bolsonaro im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Dokumentarfilms über seinen Vater Jair. Flávio Bolsonaro verweigerte eine Antwort, woraufhin Lula ihn als "Clown" bezeichnete.

Bolsonaro gilt als Favorit

 
Brasilien: Mit neuer Taktik hofft Lula noch einmal zu siegen
Im ersten Wahldurchgang kassierte die brasilianische Linke eine herbe Niederlage. Ausgerechnet das könnte für den Amtsinhaber Luiz Inacio Lula da Silva vor der Stichwahl am Sonntag nun helfen.
Um kurz nach 20 Uhr am Freitagabend holen die Cariocas die Kochtöpfe aus dem Kasten. Im Fernsehen hat gerade das große Wahl-Interview mit dem rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Flavio Bolsonaro (49) begonnen. Nun hallen wütende Rufe durch die Straßenschluchten des Ortsteils Copacabana in Rio de Janeiro. „Bolsonaro weg“, rufen die Menschen und schlagen zum Protest zu Tausenden mit dem Löffel auf die Kochtöpfe. Hier im reichen, weißen, links-urbanen Milieu ist Amtsinhaber Luiz Inacio Lula da Silva (80) populärer als draußen in den afrobrasilianisch geprägten Armenvierteln der Olympia-Metropole. Hier tragen sie „Freiheit für Palästina“-Fahnen und „Fuck USA“-Aufkleber.

Die Szene offenbart, dass vor der Stichwahl am Sonntag das Lager des linksgerichteten Amtsinhabers aus der Schockstarre erwacht ist. Im ersten Durchgang Anfang Oktober musste die brasilianische Linke bei den Wahlen zum Senat und der Kammer eine herbe Niederlage einstecken. Dass dann auch noch Flavio Bolsonaro (47 Prozent) entgegen allen Umfragen im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen knapp vor Lula da Silva (45 Prozent) lag, machte den politischen Albtraum für die Linke perfekt.

 
Lula vs. Bolsonaro
Zeichen auf erneuten Rechtsruck in Brasilien
Am Sonntag findet in Brasilien die letzte Runde der Präsidentschaftswahl statt. In der Stichwahl stehen einander der linke Amtsinhaber Luiz Inacio Lula da Silva und der rechte Senator Flavio Bolsonaro gegenüber. Mit Bolsonaro als Favoriten stünden die Zeichen zwar auf einen erneuten Rechtsruck – dass Lula das Blatt noch wenden kann, sei aber nicht ausgeschlossen, wie Fachleute gegenüber dem ORF sagen.

Laut Umfragen lag Bolsonaro von der rechten Liberalen Partei (PL) ein bis zwei Prozent vor Lula von der linken Arbeiterpartei (PT). Bereits in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl kam er überraschend auf 47 Prozent – und somit auf zwei Prozent mehr als Lula.

Ricardo Ismael, Politologe an der Katholischen Universität in Rio de Janeiro (PUC) sah Bolsonaro im Gespräch mit dem ORF kurz vor der Stichwahl im Vorteil. Schließlich müsse man bedenken, dass ein Teil der Wählerschaft Bolsonaros in den Umfragen gar nicht auftauche. „Es handelt sich um verschämte Stimmen, bei der die Wähler oft nicht offen zugeben wollen, dass sie für Flavio Bolsonaro stimmen.“

 
Alle Brasilianer haben alles verstanden
Ja
Brasilien: Lula als Präsident wiedergewählt
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat nach vorläufigen Zahlen die Stichwahl gegen seinen rechten Herausforderer Flávio Bolsonaro gewonnen und sich damit eine weitere Amtszeit gesichert. Der 80-Jährige lag nach Auszählung fast aller Stimmen mit 51,75 Prozent zu 48,25 Prozent uneinholbar vorn, wie das Oberste Wahlgericht mitteilte.

Die Führung wechselte im Verlauf der Auszählung mehrfach. Flávio Bolsonaro konnte einen zwischenzeitlichen Rückstand aufholen, fiel anschließend aber wieder hinter Lula zurück. Im Süden der Millionenmetropole Rio de Janeiro waren bei beiden Wendungen laute Jubelrufe, Musik und Feuerwerk zu hören, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

Der 80-jährige Lula von der linken Arbeiterpartei PT bewarb sich um eine vierte Amtszeit. Er setzt auf die Fortsetzung seines Regierungskurses mit Sozialprogramme und staatlichen Investitionen. Flávio Bolsonaro, der Sohn des früheren Staatschefs Jair Bolsonaro, warb mit konservativen Positionen und insbesondere einem härteren Vorgehen gegen Kriminalität um Stimmen.

 
4,4 Millionen Stimmen Vorsprung – Bolsonaro verliert Brasilien und verlangt die Annullierung einer bestätigten Wahl
Brasiliens Oberstes Wahlgericht hat gesprochen. Luiz Inácio Lula da Silva ist wiedergewählt, die Stimmen sind ausgezählt, der Abstand beträgt nahezu 4,4 Millionen. 51,8 Prozent für Lula, 48,2 Prozent für Flávio Bolsonaro. Das amtlich bestätigte Ergebnis gilt. Dennoch tritt der unterlegene Senator vor die Öffentlichkeit und verlangt, die Wahl zu annullieren. Die Bürger haben abgestimmt, der Staat hat gezählt. Nun soll das Urteil verschwinden, weil es dem Verlierer missfällt. Papier lässt sich zerreißen. Millionen abgegebene Stimmen behalten ihr Gewicht.

Die Begründung des Sohnes von Jair Bolsonaro besitzt eine besondere Widersprüchlichkeit. Am 25. Oktober 2026 wurden die Wahllokale kurzfristig für weitere zwei Stunden geöffnet. Bolsonaro nennt die Entscheidung beispiellos, spricht von einem unzulässigen Eingriff und weigert sich, Lulas Sieg anzuerkennen. Ausgerechnet seine eigene Wahlkampfmannschaft hatte die Verlängerung ebenfalls beantragt. Als im Süden des Landes starke Regenfälle die Stimmabgabe erschwerten, verlangte sein Lager mehr Zeit für die Wähler. Lulas Mannschaft verwies auf Busprobleme in São Paulo und Salvador. Beide Seiten wollten die Verlängerung. Nur 1 Seite erklärte sie nach der Niederlage zum Grund, das ganze Ergebnis zu beseitigen.

Der zuständige Richter Cristiano Zanin ordnete die zusätzlichen Stunden drei Minuten vor dem vorgesehenen Ende der Abstimmung an. Das warf organisatorische Probleme auf. In Brasília wussten Wahlhelfer zeitweise nicht, welche Anweisungen galten. In Rio de Janeiro waren Wahlmaschinen bereits abgeschaltet und konnten nach der kurzfristigen Entscheidung nicht wieder eingeschaltet werden. Wie viele Wahllokale tatsächlich länger geöffnet blieben, war zunächst unklar. Die Auszählung verzögerte sich um zwei Stunden. Diese Vorgänge verlangen eine genaue Untersuchung. Der Schluss, deshalb müssten Millionen gültige Stimmen für bedeutungslos erklärt werden, folgt daraus allerdings nicht.


Wie gewohnt, Rechtsextreme Nationalisten sind absolute Arschlöcher.
 
Eben wie jeder rechtsextreme, flachwichsende Schneebrunzer.
Bolsonaro erkennt Wahlniederlage nicht an
In Brasilien will der bei der Präsidentenwahl am Sonntag unterlegene Senator Flavio Bolsonaro, Sohn des verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, seine Niederlage nicht anerkennen. Er unterlag in der Stichwahl mit etwas mehr als 48 Prozent Amtsinhaber Luis Inacio Lula da Silva mit knapp 52 Prozent der Stimmen. Bolsonaro will die Wahl wegen einer Verlängerung anfechten.

Lula, der bereits dreimal brasilianischer Präsident war, erreichte laut Angaben der Wahlbehörde vom Montag mehr als 64 Millionen und damit 51,79 Prozent der Stimmen, Bolsonaro knapp 60 Mio. und 48,21 Prozent der Stimmen. Der Ausgang der Stichwahl gilt als überraschend, nachdem Lula im ersten Wahlgang noch hinter Bolsonaro gelegen war.

Der Sieg des linken früheren Gewerkschafters bremst auch eine Welle rechter Wahlerfolge in Lateinamerika und durchkreuzt außerdem Hoffnungen von US-Präsident Donald Trump auf einen weiteren Verbündeten in der Region. Das US-Außenministerium hatte eine Kampagne für Bolsonaro unterstützt. Trump sprach, ohne Beweise zu nennen, am Montag von einer „manipulierten Wahl“.

 
Zumindest seine Partei, aber er bleibt eben das rechtsextreme, flachwichsende, schneebrunzende A....loch
Brasilien: Bolsonaros Partei erkennt Wahlniederlage an
Die rechte Partei des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flavio Bolsonaro hat den Wahlsieg des linken Amtsinhabers Luiz Inacio Lula da Silva gestern Abend (Ortszeit) anerkannt, aber eine Klärung offener Fragen zum Wahlprozess gefordert.

Der ursprünglichen Forderung Bolsonaros, die Wahl zu annullieren, schloss sich dessen Liberale Partei (PL) nicht an. Bolsonaro änderte dann gestern seine Strategie: Er will nicht mehr das Wahlergebnis, sondern die Wahlkampfführung prüfen lassen.

Bolsonaro ändert Strategie
„Wir erkennen das vom Obersten Wahlgericht (TSE) verkündete Ergebnis der Präsidentenwahl an, sind jedoch der Ansicht, dass die aufgeworfenen Fragen angemessen geklärt werden müssen“, hieß es in einer Erklärung des PL-Chefs Valdemar Costa Neto. Lula hatte kurz vor der Wahl veranlasst, die Auszahlung von Sozialleistungen vorzuziehen. Die PL sah das als Verstoß gegen eine faire Wahl.

Bolsonaro kündigte nun an, beim Wahlgericht zu beantragen, dass Lula und dessen Vizepräsident Geraldo Alckmin wegen angeblichen Missbrauchs wirtschaftlicher Mittel im Wahlkampf nicht für eine weitere Amtszeit vereidigt werden dürfen. Zuvor hatte er erklär, er wolle die Wahl annullieren lassen.

 
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