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Brexit und News aus GB

Sollen die Briten die EU verlassen?


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Londoner Stadtrat will „vertikales Trinken“ verbieten
Bürgermeister Sadiq Khan legte Veto ein und wirft Stadtrat „wachstumshemmende“ Maßnahmen vor. Allein im ersten Quartal mussten in London 161 Pubs schließen.
Es ist das Sinnbild des Londoner Sommers: Trauben von Menschen, viele von ihnen im Geschäftsanzug oder Business-Kostüm, die nachmittags die Gehsteige vor den Pubs füllen. Mit einem Glas Wein oder einem Pint Ale in der Hand schallt das Gelächter der Gäste die Gasse entlang.

Doch der Stadtrat von Westminster, jenem Stadtteil, der die lebhaften Bezirke Soho und Covent Garden miteinschließt, wollte dem ein Ende setzen. In einem neuen Entwurf der Lizenzrichtlinien wird laut Guardian empfohlen, „vertikales Trinken“ sowie das Bestellen an der Bar zu unterbinden.

Die Pubs sollen zudem darauf achten, dass ausreichend Sitzplätze bereitgestellt werden. Denn wer sich hinsetzt, bestellt zum Getränk eher auch noch eine Speise. Und wer bei einem Kellner oder eine Kellnerin bestellt, trinkt langsamer als an einer offenen Bar.

 
Ja, diese rechtsextremen Parteien dürften so ziemlich alle korrupt sein
Neue Spendenvorwürfe gegen Farages Partei
Großbritanniens rechtspopulistische Partei Reform UK ist in einen weiteren mutmaßlichen Spendenskandal verwickelt. Eine Dokumentation des Senders Channel 4 News legt nahe, dass sich die Partei des Brexit-Vorkämpfers Nigel Farage Gelder eines ausländischen Unternehmers sichern wollte. Zwei hochrangige Funktionäre legten heute ihre Parteiämter nieder, darunter ein enger Berater von Farage.

„Reform UK hat nach der Ausstrahlung einer Sendung von Channel 4 News eine Untersuchung eingeleitet“, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur PA zufolge. Der Vorsitzende der Partei, Lee Anderson, sagte auf Sky News, es gebe keine Chance für die beiden, zu Reform UK zurückzukehren.

Farage wies die Vorwürfe zurück: „Die Partei hat keine Gesetze gebrochen. Die Partei hat kein dubioses Geld oder Ähnliches angenommen“, sagte er dem Radiosender LBC. Die britische Wahlkommission prüft die Vorwürfe und steht dazu nach eigenen Angaben mit der Polizei in Kontakt.

Falle von verdecktem Reporter
Im Kern geht es in der Doku um den Verdacht, dass die Parteifunktionäre Wege gesucht haben sollen, ausländische Gelder unter Umgehung der britischen Spendenregeln für die Partei nutzbar zu machen.

 
Britischer EU-Minister fordert "so wenig Reibung wie möglich zwischen London und der EU"
Hamish Falconer ist neu im Job und ehrgeizig. Der proeuropäische Brite lehnt ein neuerliches Referendum ab, findet aber, dass das Vereinigte Königreich möglichst nah an die EU rücken soll

Hamish Falconer wurde in seinen Flitterwochen von der Personalrochade des neuen Labour-Premiers Andy Burnham überrascht. Dem 40-Jährigen werden große Ambitionen nachgesagt. Das Forum Alpbach war seine erste Auslandsreise als Minister für zwischenstaatliche Beziehungen des Vereinigten Königreichs. Gesprächspartner lobten durchwegs seine angenehme Art und sein Bestreben, Europa positiv verändern zu wollen.

STANDARD: Sie sind ganz frisch in der neuen Rolle. Was muss passieren, dass Sie einmal von einer erfolgreichen Amtszeit reden?

Falconer: Ich bin ehrgeizig. Ich möchte Großbritannien enger und schneller an Europa anbinden. Wir sind ein wichtiger Teil Europas – und ich möchte, dass unsere Beziehungen die Bedeutung Europas für uns und auch unsere Bedeutung für Europa widerspiegeln. Zehn Jahre nach dem Brexit besteht eine große Chance, dafür zu sorgen, dass die EU und das Vereinigte Königreich eine wirklich tiefe, vertrauensvolle Partnerschaft mit engen Kontakten in wirtschaftlichen, industriellen, akademischen, sozialen und natürlich auch sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragen haben. Das will ich erreichen.

 
GB: Regierung verurteilt fremdenfeindliche Hafenblockade
Die britische Regierung hat eine fremdenfeindliche Blockade des Hafens in der südenglischen Stadt Portsmouth scharf kritisiert.

„Wir verurteilen das einschüchternde und rüpelhafte Benehmen, das wir letzte Nacht in Portsmouth beobachtet haben“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums heute, nachdem Hunderte Demonstrantinnen und Demonstranten zuvor per Boot angekommene Migrantinnen und Migranten am Verlassen der Stadt gehindert hatten. Am Samstag war es in der Stadt Dover bereits zu einer ähnliche Blockade gekommen.

Aufnahmen in Onlinenetzwerken zeigten Demonstrierende, von denen viele schwarz gekleidet waren und ihre Gesichter vermummt hatten, die sich vor Polizisten aufbauten.

 
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