Albanesi schrieb:
Also das die Albaner Nachfahren der Illyrer sind , ist leider noch nicht bewiesen.......hoffentlich bald !
Es ist nun mal logisch, wenn auch nicht bewiesen. Die Albaner sind Indoeuropäer. Wenn sie nicht die Nachfolger der Iryller sind, dann eben der Thraker. Die Hellenen sind auf jedem Fall nicht die Vorfahren der Albaner. Die Rumänen gelten als einziges Volk dass direkter Nachfahrer der Tharker ist(romanisierte Thraker). Es gibt viele Wörter des Basiswortschatzes(Wörter die also auch vor 2000 - 3000 Jahren existiert haben) die nur in albanisch und rumänisch anzutreffen sind.
Ebanfalls ist die (zumindest frühe) lebesweise der Albaner ähnlich mit der der Rumänen: Züchten der Schafe, Transhumanz, Gebirgsvolk.
Gerade das Leben als Gebirgsvolk hat diesen beiden Völker das sprachliche Überleben gegenüber den Slawen ermöglicht. Die Albaner und die Rumänen konnten in den Bergen ihre Sprache ein paar Jahrhunderte bewahren und später, vor ca. 1000 Jahren sind sie langsam wieder in den niedriegen Gebieten eingesickert und haben dort die Slawen assimiliert, die ein paar Jahrhunderte vorher die Albaner bzw. Rumänen dort assimiliert hatten.
Die Albaner konnten nur ihren südlichen Iryllischen Sprachraum zurückerobern(ich habe gelesen dass zum Slaweneinfall der Albanische Sprachraum nördlich bis Bosnien reichte).
Unter den Rumänen konnten sich die Dako-Rumänen sehr gut gegen die Slawen behaupten. Die Aromunen leider nicht und leben noch heute fast ausschließlich in den Bergen.
In Rumänien spricht man von einer Blutsverwandtschaft mit den Albaner.
Albanesi schrieb:
Aber neben den Griechen und Aromuen sind sie die ältesten Völker auf den südlichen Balkan , die slawischen Neuankömmlinge sind erst im 6.Jahundert auf dem Balkan eingewandert.
Genau, deren Ursprung liegt irgendo in der Nord-Ukraine, Weißrussland und Westen Russlands.
Albanesi schrieb:
Aromunen wollten auch das ihr Siedlunggebiet in Griechenland zu Albanien angeschlossen werden sollte , da sie sonst keine Minderheitsrechte bekämen , da Griechenland Minderheiten nicht akzepiert.
Na ja, die Aromunen haben auch viel griechisches in sich. Es wäre prima wenn sie Greichenland als nationale Minderheit anerkennen würde. Zurzeit haben die leider keine Rechte(als Minderheit), obwohl schon die EU Druck auf Griechenland in diesem Sinn ausübt.
Das interessante beim Aromunischen Dialekt(Sprache) ist dass sie fast keine slawische Wörter haben, dafür aber zahlreiche greichische und Albanische(neben den lateinischen natürlich). Das gilt selbstverständlich auch für die Aromunen aus FYROM und Bulgarien, was ein beweis ist dass hier früher die Slawen nichts zu suchen hatten.
Albanesi schrieb:
Und von den Bulgaren halte ich sowieso nichts......geschweige denn die Serben.
Die Bulgaren spinnen manchmal. Deren nationalisten wollen den Rumänen die Norddobrudscha, die einzige Öffnung Rumäniens zum Schwarzen Meer, wegklauen , obwohl dort schon immer die Rumänen zahlreicher als die Bulgaren waren. Bulgarische Spinner eben.
Was die Serben angeht - die menschlichen Beziehungen zwischen den Serben und Rumänen sind gut, mit Ausnahme der Problemes mit den Rumänen in Ostserbien, wo die serbische Politik anstrebt sie systematisch zu slawisieren. Darüber wurde noch
hier diskutiert.
Die Rumänen in Ostserbien sind keine Aromunen, sondern Dako-Rumänen. Auch sollte man sie nicht mit den Wlachen aus Bosnien verwechseln, die sind nähmlich Serben.
Die Rumänen in Ostserbien sind romanisierte Thraker(wie auch alle andere Rumänen. Deren Sprache und Kutur ist dort uralt. Rumänisc wir dort schon seit über 2000 Jathren gesprochen, als die Vorfahren der Serben noch läääängst nicht im Balkan waren. Es ist schon eine Unverschämtheit von der serbischen Seite, das es versucht wird diese echten EINHEIMISCHEN zu slawisieren.
Macedonian schrieb:
Monastiri nennen wir die Stadt (Bitola), nicht Manastir. Zwar aehnleln sich die Woerter sehr, doch identisch sind'se nicht.
Nun, Macedonien, es muß ja nicht ein identischer Name sein. Die verblüffende Ähnlichkeit zwischen den einzelnen Benennnungen ist ein klarer Beweis dass die Griechen, Albaner und Aromunen hier noch längst vor den Slawen anzutreffen waren.
Macedonian schrieb:
Phile Romane, se evcharisto gia tis fotografies (Danke fuer die Pics). Vasile, gibt es zu den Hellenen Rumaeniens auch aktuelle und offizielle Zahlen? Leider kenne ich in real life keinen orthodoxen Bruder aus Rumaenien.
Die Zahl die ich dir angegeben hatte was von der letzten Volkszählung 2002. Es kann aber sein hass deren Zahl etwas größer ist, wenn wir auch die "Mischlinge" einbeziehen. Bei den Parlamentswahlen 2000 hat die Hellenische Union in Rumänien 15.007 Stimmen erhalten.
Ich kenne ein paar Greichen in Rumänien, es sind sehr nennte Leute. Die Kinder und Jugendlichen können leider meistens kein greichisch mehr, weil sie einfach in einem nicht-greichischen Umfeld leben und weil die meisten von ihnen mit anderen Orthodoxen vermischt sind(insbesondere Rumänen), jedoch betonen sie immer noch ihre greichische Herkunft und sind stolz darauf.
Die Quelle die ich dir angegeben hatte ist in rumänisch, aber ich konnte keine Quelle auf griechisch finden.
Der Präsindnet der Heelnischen Union in Rumänien heißt Sotiris Fotopolos. Er ist Abgeordneter im rumänischen Parlament und vertretet die griechische Minderheit. Anschrift der Hellenischen Union:
Uniunea Elena din Romania, Strada Vasile Alecsandri 8, sektor 1 Bukarest, tel: +4021/211.22.54 und +4021/211.01.33, fax. +4021/211.01.33 und +4021/211.51.09
Sie haben viele Schulen mit Unterricht in griechisch eröffnen lassen und bemühen sich den Kinder ihre greichische Sprache wieder bezubringen und ihren greichischen Wurzeln bewusst zu machen, bis jetzt mit einen sehr guten Erfolg.
Die griechische Anwesenheit in Rumänien geht bis in das VII Jh. vor Chr. zurück. Damals gründeten die Greichen mehrere Städte an der Schwarzmeerküsten. Wichteige Kolonien: Histria(damals die größte davon, heute nur ein Dorf), Tomis(heute die große rumänische Stadt Constanta an der Schwarzmeerküste) und Callatis(heute die Stadt Mangalia, etwas südlicher von Constanta).
Im 18. Jh. haben sind viele griechische Händler aus Fanar(ein Viertel aus Konstationopel) in den rumänischen Fürstetümer Walachei und Moldau niedergelassen. Anfang des 19. Jh. flohen hier viele griechische Unabhäöngigkeitskämpfer, da die Türkei kein Recht hatte, in den beiden Fürstetümer militätrisch einzugreifen, weil die Fürstetümer nur außenpolitisch von den Osmanen abhingen.