Das Strafrecht ist nicht primär auf Vergeltung ausgelegt, sondern auf Resozialisierung. Viele Urteile wirken milde, weil das Gesetz enge Vorgaben macht. Wiederholungstäter sind ein strukturelles Problem, das Politik, Justiz und Psychiatrie seit Jahren beschäftigt. Es gibt leider Fälle, in denen Gerichte zu optimistisch waren und das Vertrauen der Öffentlichkeit dadurch beschädigt wurde.
Ich verstehe deine Reaktion vollkommen, ich habe 2 Töchter und 1 Enkeltochter. Wenn jemand mehrfach wegen Sexualdelikten verurteilt wurde und trotzdem frei herumläuft, fühlt sich das wie ein massives Versagen an. Diese Wut ist berechtigt, denn solche Fälle zerstören das Vertrauen in ein System, das eigentlich die Schwächsten schützen sollte.
Wenn dem so ist muß das Thema und das Problem klarer und emotionsloser angegangen werden - es ist einfach so, das psychische Probleme und Beschwerden,die sich bemerkbar machen durch Tätigkeiten schon im Kindesalter bemerkbar machen und nur durch Eigenreflexion oder so ähnlich egalisiert werden können.
Beispiel an mir selbst : Ja ich habe auch schon als Kind ( vielleicht 5,6,7,8,?? ) einem Frosch ein Bein rausgerissen, das war in dem Moment irgendwas mit Macht oder.....du hast es in der Hand, es zappelt-ist also vollkommen ausgeliefert-und was machst du? Bein raus...........als ich so ca. 12 war und für Frau Janssen Kohlen aus dem Stall holte,da war da aufeinmal so ein großer schwarzer Vogel....keine Ahnung, Amsel, Krähe oder so....ich habe mich erschreckt, er flog in dem kleinen Raum hin und her und erschreckte mich noch mehr...ich nahm ein Brikett nach dem anderen und Eierkohlen dazu ....und warf und warf und war selbst sehr nervös, da mir sein Flattern vorkam als wolle es mich angreifen usw.usw......irgendwann treff ich das Tier, es fällt auf einen Kohlenhaufen und zittert sich stark verletzt (wahrscheinlich zu Tode) dort herum....ich schnell raus....ich hatte ein GEfühl von Befreiung, als ich da rausgehe..........aber das und das mit dem Frosch hat mich bis heute gedanklich verfolgt...........auch damals, also vor über 50 Jahren schon hat das begonnen ein schlechtes Gewissen zu erzeugen-und läßt mich bis heute nicht so ganz los, das ich zumindest diesen zwei Kreaturen UNRECHT angetan habe.
Mehr kann ich nicht dazu sagen................mag sein, wenn es nach und nach in eine andere Richtung geht,dass Betroffene eine Lust an solchen DIngen empfinden und sich darüber etwas bildet, das zur manischen Sache wird.Wie gesagt, das muß aus dir selbst herauskommen, dass du echte Scheisse gebaut hast......und wenn nicht, wirds wohl ungemütlich bis hin zu streng verboten......ich glaube aber nicht, dass man diese Lust dann bei den Kranken rauskriegt,denn die selbst haben es ja schon nicht geschafft.......................ich würde radikal gegen diese Kranken vorgehen. Psychiatrie ist ein Mittel, aber ein schlechtes.
Wenn du einen sehr perversen Massenvergewaltiger und Kinderschänder zu einem Psychologen oder Psychiater bringst, will der den nicht beseitigen und uns vor ihm schützen, sondern erforschen und analysieren und heilen usw.usw.. Das ist doch logisch.Also dort ist so einer vollkommen verkehrt. Die Müssen entweder auf eigenen Wunsch erlöst werden oder mangels einer solchen Einsicht qua Gesetz.......das ist meine Meinung.