
Es liefen damals andere Verfahren gegen Goebbels und Hitler bei der Oberreichsanwaltschaft, unter anderem wegen Hochverrats. Die Reichsregierung wollte deren Ausgang abwarten. Der zuständige Oberreichsanwalt Karl August Werner war aber selbst Nazi. Er nahm sich viel Zeit für die Ermittlungen und stellte sie 1932 ergebnislos ein. Im Jahr 1931 wurden Putschpläne eines hessischen NSDAP-Funktionärs namens Werner Best bekannt. Er hatte eine Machtergreifung durchgespielt und die Inhaftierung und Ermordung politischer Gegner vorgeschlagen. Das war ein Skandal. Die Bürger waren empört. Das hessische Innenministerium forderte sofortige Ermittlungen. Die Oberreichsanwaltschaft aber weigerte sich. Die NSDAP hatte Teile des Justizapparats unterwandert.
Je länger die Demokraten abwarteten, umso schwieriger wurde es. Im Februar 1932 wurde Hitler zum Regierungsrat bei der braunschweigischen Vertretung in Berlin ernannt. Dadurch bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft und konnte nicht mehr abgeschoben werden. Die Reichsregierung tat nichts dagegen. Ein letztes Mal versuchten die Preußen, Reichskanzler Brüning zu einem NSDAP-Verbot zu bewegen. Sie schickten ihm eine weitere Materialsammlung, 236 Seiten lang. Der preußische Ministerpräsident Otto Braun schrieb einen Brief dazu und erläuterte, wie sich SA und SS auf den Staatsstreich vorbereiteten. „Wie bei alledem den Legalitätsversicherungen der Partei noch Glauben geschenkt und die Erklärung hingenommen werden kann, dass die SA lediglich dazu da sei, um den Versammlungsschutz gegen den angeblichen Terror politisch Andersdenkender zu gewährleisten, ist mir unverständlich.“ Der Brief kam an, und ein Mitarbeiter des Reichskanzlers vermerkte darauf handschriftlich, dass Brüning wünsche, nicht zu antworten.
Je länger die Demokraten abwarteten, umso schwieriger wurde es. Im Februar 1932 wurde Hitler zum Regierungsrat bei der braunschweigischen Vertretung in Berlin ernannt. Dadurch bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft und konnte nicht mehr abgeschoben werden. Die Reichsregierung tat nichts dagegen. Ein letztes Mal versuchten die Preußen, Reichskanzler Brüning zu einem NSDAP-Verbot zu bewegen. Sie schickten ihm eine weitere Materialsammlung, 236 Seiten lang. Der preußische Ministerpräsident Otto Braun schrieb einen Brief dazu und erläuterte, wie sich SA und SS auf den Staatsstreich vorbereiteten. „Wie bei alledem den Legalitätsversicherungen der Partei noch Glauben geschenkt und die Erklärung hingenommen werden kann, dass die SA lediglich dazu da sei, um den Versammlungsschutz gegen den angeblichen Terror politisch Andersdenkender zu gewährleisten, ist mir unverständlich.“ Der Brief kam an, und ein Mitarbeiter des Reichskanzlers vermerkte darauf handschriftlich, dass Brüning wünsche, nicht zu antworten.