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Der Status - Thread

Da fällt mir ein als Aldi unser riesiges Nachbargrundstück gekauft hat, irgendwann kam ein Schreiben mit Bauplänen und alles mögliche, ich schon asgeflippt, Aldi will unser Grundstück kaufen hab schon Pläne gemacht was ich mit dem vilen Geld mache und wie viel ich Mijo für das Forum bieten werde, dabei war das nur ein Plan den sie allen direkten Nachbarn zur Vorstellung ihres Vorhabens geschickt haben :lol:

Blacky, ich bin da seit 22 jahren und habe mich bisher so durchgesetzt. Alles was jetzt kommt ist nur noch der berühmte Schiss auf den "großen Haufen"......brauchen tu ich es jedenfalls nicht, aber nehmen würd ichs trotzdem. Das ist ja die sogenannte Ungerechtigkeit und Ironie des Schicksals.
 
Jetzt fällt mir wieder ein was ich noch erzählen wollte: nach meiner Kaufmannsausbildung hatte ich ja keine Lust mehr auf Büro und war Hilfsarbeiter in einer Getriebefabrik, nach irgendwelchen Aushilfstäigkeiten bekam ich endlich den Posten an einer tonnenschweren Schleifmaschine für Scheckenwellen. Ich mochte den Job, habe es schnell gelernt, sorgfältig und zügig gearbeitet und dabei so gut wie keinen Ausschuss produziert.

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Flanken schleifen ist der vorletzte Arbeitsgang, die Maschine kann kleine oder ganz große Schnecken verarbeiten. Das geht dann so dass die Schleifscheibe erstmal grob mit Diamanten geritzt wird für den groben Abschliff, dann einige Hundertstel vor dem Maß fein geschliffen so dass die Flanken spiegelblank werden, dabei muss man immer wieder messen ob man sich innerhalb der Toleranz befindet.

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Eines Tages wurde ein Einzelstück geliefert für eine Getriebe-Sonderanfertigung, sie war ca. einen Meter lang und so schwer dass ich sie mit dem Kran in die Maschine hieven musste, sie hatten inzwischen genug Vertrauen in mich und übergaben mir das Teil. Es lief gut wie immer, ich schliff, maß, ritzte die Scheibe, maß ... und mir stockte der Atem: ich war schon knapp unter der Toleranz und hatte noch nicht mal fein geschliffen, eine Katastrophe. Ich holte den Meister, ratlos starrten wir die Welle an, da war aber nichts mehr zu machen, er sagte nur noch einen Durchgang fein und das wars, die Ingenieure werden dann entscheiden ob es Ausschuß ist. Ein Einzelstück, und ich habs versaut, habe nie kapiert wie ich so falsch messen konnte, das hat mir Tage lang zu schaffen gemacht und in mancher Nacht den Schlaf geraubt, auch wenn entschieden wurde dass sie so ausgeliefert werden kann.

Was für ein Abenteuer ...

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Die Firma gibt es ja immer noch, früher ein Familienbetrieb, sieht alles wie geleckt aus

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Damals sah es eher so aus:

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Anhänge

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Jetzt fällt mir wieder ein was ich noch erzählen wollte: nach meiner Kaufmannsausbildung hatte ich ja keine Lust mehr auf Büro und war Hilfsarbeiter in einer Getriebefabrik, nach irgendwelchen Aushilfstäigkeiten bekam ich endlich den Posten an einer tonnenschweren Schleifmaschine für Scheckenwellen. Ich mochte den Job, ...
Was für ein Abenteuer ...

:thumbup:

Vielen Außenstehenden (oft auch dem Management) ist gar nicht bewusst, wie viel Verantwortung der Mann an der Maschine zu tragen hat! Aber auch nicht jeder Arbeiter nimmt seinen Job so ernst, dass er nach einem Fehler noch Tagelang damit hadert...

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Hast Recht! die Minaretten geben dem Bild die Würze :D

Hab noch ein paar würzige Minarette hinzu gefügt. :mrgreen:

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