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Der Ukraine Sammelthread

Gorbatschow: USA haben Vereinbarung über Verzicht auf Osterweiterung gebrochen

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Michail Gorbatschow, Ex-Präsident der Sowjetunion, ist der Ansicht, dass die USA durch die Nato-Erweiterung in Zentral- und Osteuropa gegen frühere Vereinbarungen verstoßen haben.

Bei den Verhandlungen über die Wiedervereinigung Deutschlands im Februar 1990 hatte die Nato versprochen, sich nicht nach Osten zu erweitern. Seit dieser Zeit sind zehn europäische Länder, darunter die baltischen Ex-Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen, in das nordatlantische Verteidigungsbündnis aufgenommen worden.

„Kann man sich etwa vorstellen, dass (Georgiens Ex-Präsident Michail) Saakaschwili den Krieg vom Zaun gebrochen hätte? Dass er gegen Russland vorzustoßen versuchte, bedeutet, dass ihm Hilfe versprochen worden war“, sagte Gorbatschow am Samstag im russischen Fernsehen.

„Das heißt, dass gerade Amerika begonnen hat, die Vereinbarungen zu brechen, auf deren Grundlage man eine andere Welt hätte aufbauen können.“
„Es gibt eine faire Politik und eine Betrugspolitik“, äußerte Gorbatschow auf die Frage, ob er sich von den westlichen Partnern hintergangen fühle.

Gorbatschow: USA haben Vereinbarung über Verzicht auf Osterweiterung gebrochen | Politik | RIA Novosti

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Chef der „Volksrepublik Lugansk“: Keine Waffenlieferungen aus Russland

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Die Volkswehr im ostukrainischen Lugansk bekommt laut dem Chef der „Volksrepublik Lugansk“, Valeri Bolotow, keine Waffen aus Russland.

„Aus Russland beziehen wir keine Waffen“, sagte er am Samstag vor Journalisten. „Es ist unmöglich, Waffen aus Russland oder einem anderen Staat zu bekommen.“
Die Lugansker Milizen erbeuten ihre Waffen selbstständig, hieß es. „Wir erstürmen Munitionslager beziehungsweise holen sie uns in Garnisonen, die wir entwaffnen.“

Nach seiner Ansicht wird der neue ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko kaum Lugansk besuchen wollen, solange dort Kämpfe im Gange sind. „Ich kann mir nicht vorstellen, wie er dort ‚Ordnung schaffen‘ will, wenn nicht mit einem Kampfeinsatz“, so Bolotow.

Wie er betonte, können keine Verhandlungen mit Kiew beginnen, solange auf dem Territorium der „Volksrepublik Lugansk“, die im Mai ihre Unabhängigkeit von der Ukraine verkündet hat, ukrainische Truppen präsent sind.
Seit dem 2. Juni seien in Lugansk insgesamt 13 Menschen, davon zehn Zivilisten, getötet worden, fügte er an. Unter den Ortseinwohnern gebe es zehn Verletzte.

http://de.ria.ru/politics/20140607/268707395.html
 

Wem interessieren diese scheiß Statistiken Deutschland geht's gut und den deutschen auch diese Statistiken bedeuten nix
 
Wem interessieren diese scheiß Statistiken Deutschland geht's gut und den deutschen auch diese Statistiken bedeuten nix

Ich bin nicht sicher, ob man das wirklich so verallgemeinern kann. Die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander. Und auch in Deutschland geht schon lange das vor sich, was man in Südeuropa in den letzten Krisenjahren nun ganz brutal versucht durchzusetzen. Nämlich Billiglohn unter zunehmendem Abbau des Sozialstaates. Deine Aussage mag teilweise zutreffen, vielleicht für Raum BW und Bayern etc. Aber ein Blick in viele ostdeutsche und auch so einige norddeutsche Regionen z.B. dürfte eines besseren belehren.

Und um den Bogen zum eigentlichen Threadthema zu spannen: Das ist auch eine Ursache, warum gerade die Ostukrainer so skeptisch zu EU sind. Weil am ehesten sie die Folgen einer EU-Integration am stärksten spüren werden. Nämlich Deindustrialisierung und "mit Glück" die neue Billigwerkbank Europas zu werden. Ist kein Joke.
 
Ich bin nicht sicher, ob man das wirklich so verallgemeinern kann. Die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander. Und auch in Deutschland geht schon lange das vor sich, was man in Südeuropa in den letzten Krisenjahren nun ganz brutal versucht durchzusetzen. Nämlich Billiglohn unter zunehmendem Abbau des Sozialstaates. Deine Aussage mag teilweise zutreffen, vielleicht für Raum BW und Bayern etc. Aber ein Blick in viele ostdeutsche und auch so einige norddeutsche Regionen z.B. dürfte eines besseren belehren.

Und um den Bogen zum eigentlichen Threadthema zu spannen: Das ist auch eine Ursache, warum gerade die Ostukrainer so skeptisch zu EU sind. Weil am ehesten sie die Folgen einer EU-Integration am stärksten spüren werden. Nämlich Deindustrialisierung und "mit Glück" die neue Billigwerkbank Europas zu werden. Ist kein Joke.
Sobald die Euro Krise vorbei ist wird es wieder besser die Krisen Länder hatten keine Wahl als sozial Leistungen zu streichen was soll man schon machen hab gehört Europa muss noch das letzte Drittel der Krise überstehen und dann soll es wieder Berg auf gehen
 
Das Wichtigste ist wirklich der Aufruf, zum einen max. Toleranz zu zeigen und die Fähigkeit zum Leben in einem multiethnischen Staat. Andererseits auch sich sensibilisiert zu zeigen für Probleme eines jeden Griechen dort, auch entsprechende Informationen zu teilen. Dann kommt der Vorschlag, z.B. bei der Föderation der ukrainischen Griechen einen Stab zu bilden, der (quasi) Monitoring zu aufkommenden Problemen betreibt und die Info, dass ein Hilfsfond für bedürftige Landsleute eingerichtet werden soll.
 
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