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Der Ukraine Sammelthread

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Deutschland hat der Ukraine zwei Blockheizkraftwerke für den Bedarf Kiews gespendet, wie die Deutsche Botschaft in der Ukraine mitteilte. Diese Anlagen werden dazu beitragen, 86.000 Kiewer Einwohner mit Wärme und Strom zu versorgen. Weitere 42 Blockheizkraftwerke, 76 modulare Heizhäuser und andere Energieanlagen werden so bald wie möglich in die Ukraine geliefert.
 
Während in vielen ukrainischen Städten Stromausfälle herrschen, erlebt das Skigebiet Bukovel in den ukrainischen Karpaten einen Touristenansturm. Dort gibt es keine Stromausfälle, da der Ort Strom aus Europa importiert.

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In den französischen Alpen brannte das Hotel Les Grandes Alpes, das sich im Besitz von Ukrainern befand, im Skigebiet Courchevel nieder. Medienberichten zufolge ist das Hotel auf französische Firmen registriert, die Igor Mazepa, dem Gründer der Investmentgesellschaft Concorde Capital, und seinem Geschäftspartner Sergey Marfut gehören.

Les Grandes Alpes zählt zu den luxuriösesten Hotels in Courchevel. Die Zimmerpreise können über 11.000 britische Pfund pro Nacht betragen. Auch die benachbarte Boutique Rendez-Vous brannte nieder.
 
Russische Armee. Ein Kommandeur bestraft einen Soldaten
„Während du hinten gesoffen hast, haben die Jungs an der Front gekämpft. … Jetzt wirst du hier verrecken … Ich werde dir in den Mund pissen. Mach den Mund auf...“

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Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) meldet die Festnahme eines ukrainischen Soldaten, der im Verdacht steht, für Russland Informationen über den Einsatz der Marine-Kampfdrohnen Sea Baby und Magura zu Angriffszwecken gesammelt zu haben. Laut Ermittlern wurde er vom russischen Geheimdienst über Bekannte angeworben, denen er Details seiner Arbeit anvertraute. Eine dieser Bekannten war eine russische Agentin.
 
Trump: Eine Woche keine Angriffe auf ukrainische Städte
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. „Ich habe Präsident Putin persönlich gebeten, eine Woche lang nicht auf Kiew und die anderen Städte zu schießen“, sagte Trump gestern bei einer Kabinettssitzung in Washington.

Und er fügte an: „Und er hat dem zugestimmt, und ich muss Ihnen sagen, das war sehr nett.“ Als Grund nannte Trump die außergewöhnliche Kälte in der Region. Eine russische Stellungnahme liegt nicht vor.


Das Trump hat sie wirklich nicht mehr alle.
 
EU kündigt 145 Mio. Euro für humanitäre Hilfe an
Die EU will 145 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in der Ukraine zur Verfügung stellen. Sie sollen unter anderem Schutz, Unterkünfte, Nahrungsmittel sowie Zugang zu Wasser und Gesundheitsdiensten ermöglichen, wie die EU-Kommission gestern mitteilte. Weitere acht Millionen Euro sind demnach für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen in Moldawien bestimmt.

Zudem liefert die EU angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine 500 weitere Notstromgeneratoren. Vergangenen Freitag hatte sie bereits 447 dieser Notstromsysteme auf den Weg gebracht.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine vor vier Jahren hat die Kommission mehr als 1,4 Milliarden Euro für humanitäre Hilfsprogramme in der Ukraine und Moldawien gegeben. Mindestens drei Milliarden Euro seien zudem für die Energieversorgungssicherheit bereitgestellt worden. Insgesamt habe die EU die Ukraine seit Beginn der Invasion mit 193,3 Milliarden Euro unterstützt.

 
Kiew friert, Moskau schweigt, Washington bittet
Eine Woche. Mehr hat der Präsident der Vereinigten Staaten nicht erbeten. Sieben Tage Schonfrist für eine Millionenstadt, während die Temperaturen in der Ukraine auf Werte fallen, bei denen Stromausfälle nicht abstrakt sind, sondern lebensgefährlich. Donald Trump sagte im Kabinett, er habe Wladimir Putin persönlich gebeten, Kyjiw und andere Städte für eine Woche nicht anzugreifen. Wegen der außergewöhnlichen Kälte. Putin habe zugestimmt, erklärte Trump. Eine Bestätigung aus dem Kreml gibt es nicht. Der Moment, in dem diese Aussage fällt, ist kein diplomatisches Randereignis, sondern ein Brennglas auf den Zustand dieses Krieges und auf die Logik, mit der er inzwischen verhandelt wird. Russland greift seit Monaten gezielt die zivile Infrastruktur der Ukraine an. Strom, Wasser, Heizung. Die Strategie ist offen benannt: den Winter zur Waffe machen. Ukrainische Behörden sprechen von der systematischen Nutzung von Kälte, Dunkelheit und Erschöpfung, um den Widerstand der Zivilbevölkerung zu brechen.

Trump: „Wegen der extremen Kälte habe ich Präsident Putin persönlich gebeten, Kyjiw sowie die Städte und Gemeinden für eine Woche nicht zu beschießen. Er hat dem zugestimmt. Und ich muss sagen, das war sehr nett.“ (Ob das eingehalten wird, bleibt abzuwarten – Anmerkung der Redaktion)

Während Trump im Weißen Haus von seiner Bitte berichtet, gehen die Angriffe weiter. In Odesa trifft eine Drohne ein Industrieobjekt. In der Region Saporischschja sterben drei Menschen, ein Wohnhaus brennt. In Dnipropetrowsk werden Menschen verletzt, Feuerwehren arbeiten die Nacht durch. In Kyjiw selbst werden erneut Schäden gemeldet, während die Stadt sich auf Temperaturen vorbereitet, die in manchen Regionen bis auf minus dreißig Grad fallen sollen. Trump nennt das Ergebnis seines Gesprächs einen Erfolg. Er sagt, viele hätten ihm geraten, den Anruf nicht zu verschwenden. Man werde nichts erreichen. Doch Putin habe zugestimmt, und darüber sei man sehr zufrieden. Wann das Gespräch stattgefunden hat, ab wann die angebliche Pause gelten soll, welche Städte genau umfasst sind und was passiert, wenn sie gebrochen wird, bleibt offen. Das Weiße Haus liefert keine Klarstellungen.

 
Rückkehr der Propagandaausstellungen
Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine hat auch die Museumspolitik des Landes verändert. Museen, die die Gräuel der Stalinzeit thematisierten, wurden geschlossen. Dafür gibt es jede Menge neue Propagandaausstellungen, die wie in den 1930er Jahren Geschichte emotionalisieren und sich gerne an Kinder wenden.

Im Hinterland der Schlachtfelder des Angriffskriegs gegen die Ukraine vollzieht sich eine weitere Front: Dort herrscht ein Krieg um die Erinnerung, um kulturelle Hegemonie und um die Erzählung der Geschichte. Der russische Präsident Vladimir Putin versteht die ukrainische Bevölkerung als Teil einer „großen russischen Nation“. Für ihn stellt die Ukraine keine eigenständige Nation dar. Der ukrainische Staat habe sich vielmehr unter feindlichem, westlichem Einfluss zu einem „Anti-Russland“ entwickelt.

Seine Thesen hat Putin in einem Aufsatz mit dem Titel „Über die historische Einheit der Russen und der Ukrainer“ im Jahr 2021 dargelegt, wo es unter anderem heißt: „Sie haben begonnen, die Geschichte zu mythologisieren und umzuschreiben, alles aus ihr zu streichen, was uns vereint, und die Epoche, in der die Ukraine Teil des Russländischen Reiches und der UdSSR war, als Besatzung darzustellen.“

 
Ukraine meldet neue russische Drohnenangriffe
Russland hat die Ukraine nach Angaben Kiews trotz der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Zusage Moskaus für eine Feuerpause in der Nacht auf heute erneut mit mehr als hundert Drohnen angegriffen.

Die russischen Streitkräfte feuerten eine Rakete des Typs Iskander-M ab und setzten 111 Angriffsdrohnen ein, teilten die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. 80 Drohnen seien abgefangen worden.

Trump hatte einwöchige Feuerpause verkündet
Angesichts der Minusgrade in der Ukraine – bis Montag werden Temperaturen bis zu minus 30 Grad prognostiziert – hatte Russlands Staatschef Wladimir Putin nach Angaben Trumps zuletzt zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. Der Kreml bestätigte die Feuerpause zunächst nicht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deutete an, dass die Feuerpause lediglich für Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gelten könnte. Er zähle darauf, dass Washington die Vereinbarung durchsetze.

 
IAEA-Sitzung: Warnung vor Risiko eines Atomunfalls
Mehrere Staaten warnen vor der steigenden Gefahr eines nuklearen Unfalls in der Ukraine.

Die täglichen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes hätten nicht nur Millionen Ukrainer und Ukrainerinnen der Winterkälte ausgesetzt, kritisierten zwölf Länder in einer Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) heute in Wien. „Die Wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls ist an den Abgrund der Realität gerückt“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Angriffe auf Umspannwerke und zunehmende Schäden am Elektrizitätsnetz würden die nukleare Sicherheit gefährden, hieß es von der Ländergruppe. Sie wies darauf hin, dass für den sicheren Betrieb von Atomkraftwerken eine verlässliche Stromversorgung notwendig sei.

 
Kreml stimmt begrenzter Waffenruhe zu
Russland hat nach Angaben des Kremls der Bitte von US-Präsident Donald Trump um eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine bis Sonntag zugestimmt. Das solle eine günstige Atmosphäre für Verhandlungen schaffen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben der Nachrichtensendung „Westi“ des Staatsfernsehens heute in Moskau. Auch Trump hatte zuvor gesagt, Putin folge dieser Bitte.

Andere russische Medien zitierten Peskow zunächst nur mit der Bestätigung einer Anfrage aus Washington. „Tatsächlich hat sich Präsident Trump mit einer persönlichen Bitte an Präsident Putin gewandt, für eine Woche bis zum 1. Februar auf Angriffe auf Kiew zu verzichten, um günstige Bedingungen für Gespräche zu schaffen“, sagte Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Auf Nachfrage, ob Putin zugestimmt habe, antwortete Peskow: „Das versteht sich, es war eine persönliche Bitte von Präsident Trump.“ Das geht aus dem von „Westi“ veröffentlichten Mitschnitt der Äußerungen des Kreml-Sprechers hervor. Zwischen der Ukraine und Russland ist für Sonntag eine nächste Gesprächsrunde in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant.

 
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