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Der Ukraine Sammelthread

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Dein Judenhass ist unerträglich. Und wieder mal Fake-News. Es gibt keinerlei Belege für ein Treffen Epstein–Zelenskyy
Kein seriöses Medium (NYT, WaPo, BBC, Reuters, AP, Guardian usw.) hat jemals berichtet, dass Epstein und Zelenskyy sich getroffen hätten. Keine Fluglisten, keine Logbücher, keine Kalender, keine Fotos, keine Zeugenaussagen belegen ein solches Treffen.
Selenskyy war 2019 ein öffentlich extrem sichtbarer Kandidat – ein geheimes Treffen mit Epstein wäre unmöglich unentdeckt geblieben. Das Narrativ taucht ausschließlich in anonymen Telegram‑Kanälen, X‑Accounts, und Clickbait‑Seiten auf.
Ja, die E-Mail mit dem Satz „ukraine upheaval should provide many opportunites , many“ stammt tatsächlich von Jeffrey Epstein und wurde 2014 an Ariane de Rothschild und Olivier Colom gesendet. Sie ist Teil der kürzlich veröffentlichten Epstein-Files durch das US-Justizministerium.
Ja, Epstein schrieb 2014 über die Ukraine-Krise als Geschäftschance – das ist dokumentiert. Aber die Behauptung, er habe Zelenskyy getroffen oder in Kiew operiert, ist frei erfunden. Wer echte E-Mails mit Fantasiegeschichten vermischt, betreibt keine Aufklärung, sondern Desinformation und fliegt aus jedem Thread
 
Kiew und Charkiw erneut von Raketen getroffen
Trotz der für die Wochenmitte angekündigten Verhandlungen über ein Kriegsende sind die ukrainische Hauptstadt Kiew und die zweitgrößte Stadt Charkiw in der Nacht erneut zum Ziel russischer Raketen und Drohnen geworden. Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko warnte auf Telegram vor Attacken mit ballistischen Raketen. Die Agentur Ukrinform berichtete von mehreren Explosionen in der Metropole. Nach unbestätigten Medienberichten wurden zwei Wärmekraftwerke angegriffen.

Die Großstadt Charkiw im Osten des Landes wurde in der Nacht nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow von mindestens zwei Raketen getroffen. Zudem habe es einen „Massenangriff“ mit Kampfdrohnen gegeben. Auch Gouverneur Oleh Synjehubow berichtete von russischen Angriffen. „Erneute feindliche Angriffe auf Charkiw und die Vororte. Es sind Explosionen zu hören“, schrieb er auf Telegram.

 
Von den 30.000 monatlich mobilisierten Soldaten desertieren 20.000, und nur 10.000 mit eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit können sich nicht „der Wehrpflicht entziehen“ und bleiben in der Armee, erklärte Alina Michailowa, Leiterin des Sanitätsdienstes. „Es wird noch schlimmer werden“, befürchtet sie.

Michailowa hatte zuvor detailliert beschrieben, wie kranke Menschen, sogar solche mit Schizophrenie und Hirntumoren, regelmäßig über die Wehrdienstregistrierungs- und Rekrutierungsstellen sowie durch medizinische Untersuchungen in die Armee gelangen.

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Soldaten wurden für 40.000 US-Dollar direkt von ihren Einheiten ins Ausland gebracht. Die Polizei berichtet über die Aufdeckung eines Komplotts zur Wehrdienstverweigerung. Sieben Verdächtige wurden festgenommen. Laut Ermittlern halfen sie Soldaten, ihre Einheiten zu verlassen und für 16.000 US-Dollar an jeden beliebigen Ort in der Ukraine zu reisen, während die sofortige Ausreise aus dem Land 40.000 US-Dollar kostete. Die Zahlung erfolgte in Kryptowährung.
Zwei Soldaten, die diese Dienste in Anspruch genommen hatten, wurden ebenfalls festgenommen.

Zur Erinnerung: Andere Organisatoren des Betrugs verlangten von Wehrpflichtigen 3.000 US-Dollar für die Flucht aus einem militärischen Ausbildungszentrum und 2.500 US-Dollar für die Flucht aus einem Rekrutierungsbüro.
 
In der Ukraine herrscht ein akuter Mangel an Allgemein- und Fachärzten, insbesondere an Chirurgen, Anästhesisten und HNO-Ärzten. Grund dafür sind die Massenabwanderung von Medizinern ins Ausland und die Einberufung zum Militärdienst, erklärte die ehemalige stellvertretende Gesundheitsministerin Natalia Lisnevskaya. Sie merkte an, dass die meisten Hausarztpraxen kein Recht hätten, Personal vom Militärdienst freizustellen, sodass dieses als Arzt eingezogen werden könnte.

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Während des Krieges ist die Zahl der jungen Menschen in der Ukraine um 2,4 Millionen gesunken. Vor dem Krieg waren es 10 Millionen, jetzt sind es nur noch 7,6 Millionen, berichtet Kulturministerin Tatjana Bereschnaja. „Das sind kolossale Verluste“, schreibt sie.
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Sie befinden sich im Ausland; in die ukrainische Armee werden Wehrpflichtige über 25, und zwar ausschließlich Männer, eingezogen.
 
Rutte: „Keine ernsthaften Friedensbemühungen“ Moskaus
NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist gestern zu einem Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen. Die schweren Angriffe durch die russischen Streitkräfte vergangene Nacht bezeugten „keine ernsthaften Friedensbemühungen“ Moskaus, sagte Rutte in einer Rede vor dem ukrainischen Parlament.

Es habe sich bei den Angriffen in der Nacht um einen gezielten Schlag mit einer Rekordzahl an ballistischen Raketen gehandelt, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Russland habe den US-Vorschlag für eine Feuerpause missbraucht, um Raketen zu horten und auf die kältesten Tage des Jahres mit Temperaturen unter minus 20 Grad zu warten.

Neue Gespräche in Abu Dhabi
In Abu Dhabi soll heute die nächste Runde der Friedensgespräche beginnen. Selenskyj forderte Konsequenzen der USA mit Blick auf die anstehenden Friedensgespräche. Er werde Kontakt mit US-Vertretern aufnehmen, weil die Regierung in Moskau mit ihren Handlungen auch die laufenden Vermittlungsbemühungen von Präsident Donald Trump torpediere, sagte er.

 
Tote bei russischem Drohnenangriff auf Saporischschja
Durch einen russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Stadt Saporischschja sind gestern nach örtlichen Angaben mindestens zwei Zivilisten getötet worden. Gebietsgouverneur Iwan Fedorow sprach von einem jungen Mann und einer jungen Frau, die beide 18 Jahre alt waren. Außerdem seien acht Menschen verletzt worden.

Stromausfall in russischer Stadt Belgorod
Auf russischer Seite verursachte ukrainischer Raketenbeschuss laut Medienberichten einen Stromausfall in der grenznahen Großstadt Belgorod. Demnach wurden zwei Umspannwerke getroffen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow sprach auf Telegram von Schäden an Infrastrukturobjekten.

 
Putins Wort, Trumps Schulterzucken und der nächste Angriff – realitätsferne Planspiele
Washington reagiert nüchtern, fast routiniert. Der Präsident zeigt sich nicht überrascht, dass Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur wieder aufgenommen hat. Dabei hatte Wladimir Putin zuvor zugesagt, für eine Woche auf Angriffe auf Kiew und andere Städte zu verzichten – mitten in einer Phase bitterer Kälte. Diese Zusage hielt nicht einmal bis zur nächsten Nacht. In der Ukraine folgte auf die Worte erneut Feuer. Ein großangelegter Angriff traf das Land, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, und richtete sich erneut gegen Strom- und Versorgungsnetze. Die Vereinbarung, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur auszusetzen, erwies sich damit als wertlos. Während neue Gespräche über ein mögliches Ende des Krieges vorbereitet wurden, sprach Moskau mit Raketen.

Aus dem Weißen Haus hieß es, man sei leider nicht überrascht über diesen Schritt. Die Aussage wirkt wie eine beiläufige Feststellung, nicht wie ein politischer Einschnitt. Sie macht deutlich, wie gering die Erwartungen inzwischen sind, selbst wenn formelle Zusagen gemacht werden. Vertrauen spielt in dieser Lage keine Rolle mehr.

Ich habe Putin angerufen, und er hat zugestimmt. Sie haben dort die gleiche Kältewelle wie wir, vielleicht etwas anders, weil es ziemlich weit weg ist. Die Ukraine ist ein sehr kaltes Land, viel kälter als bei uns. Ich habe ihn gebeten, eine Woche lang nicht zu schießen, und er hat zugestimmt. (29. Januar 2026)

Trotzdem sollen die Gespräche weitergehen. In Abu Dhabi sind Treffen mit russischen und ukrainischen Vertretern geplant. Mit dabei sind der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn. Aus dem Umfeld des Präsidenten heißt es, beide hätten bereits im Nahen Osten Dinge erreicht, die zuvor als unmöglich galten. Nun sollen sie Ähnliches für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine versuchen. Während verhandelt wird, bleibt für die Menschen in der Ukraine vorerst nur die Kälte – und der nächste Einschlag.

 
Trumps Kalender und die Nacht der Raketen
Auf eine einfache Nachfrage folgt eine bemerkenswerte Verschiebung. Ein Journalist erinnerte Trump daran, dass er einen Angriffsstopp Russlands während der Kälte angekündigt hatte. In derselben Nacht wurden ukrainische Städte erneut massiv angegriffen. Trumps Antwort: Es sei von Sonntag zu Sonntag gewesen. Russland habe in der Nacht hart zugeschlagen, aber sein Wort gehalten. So wird aus einem Angriff kein Bruch, sondern eine Frage der Auslegung. Der Beschuss verschwindet hinter einer Zeitrechnung, die nur noch rückwirkend Sinn ergibt. Tote, Stromausfälle, zerstörte Infrastruktur spielen keine Rolle. Entscheidend ist der Rahmen, den Trump setzt. Ein Versprechen wird nicht daran gemessen, was passiert ist, sondern daran, wie es erklärt wird. Die Realität wird gebacken, bis sie passt. Was bleibt, ist ein Präsident, der Gewalt nicht bestreitet, sondern umdeutet. Und ein Krieg, der weiterläuft, während über Kalender gestritten wird. Was sind das doch für Zeiten.

 

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU und das vom Präsidenten unabhängige Antikorruptionsbüro NABU haben einen Abgeordneten wegen eines Deals mit dem Grundstück der Nationalen Akademie der Agrarwissenschaften für 30 Millionen Hrywnja entlarvt.

Bereits im August 2023 hatten SBU und NABU einen Abgeordneten wegen Bestechung in Höhe von 85.000 US-Dollar überführt. Der Fall liegt vor Gericht. Offenbar handelt es sich um den Abgeordneten Anatoli Gunko.

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Ein ukrainischer Grenzbeamter und sein Cousin, ein russischer Staatsbürger, sollen laut Staatsanwaltschaft mehr als 70 Wehrpflichtige illegal über die ukrainische Grenze geschmuggelt haben. Die Summe betrug jeweils 17.000 bis 20.000 US-Dollar.

Ermittlern zufolge fälschten der Oberstleutnant des staatlichen Grenzschutzes und sein Cousin gefälschte Antragsformulare, die angeblich von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in der Ukraine stammten. Diese Dokumente ermöglichten es den Männern, in die EU zu reisen.
 
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