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Der Ukraine Sammelthread

Ein ukrainisches Model aus Browary suchte nach Mädchen, die auf Epsteins Insel reisen sollten, berichtet Investigation.Info.

Im Gegenzug bezahlte Epstein ihre Flugtickets, Friseurbesuche, kaufte ihr einen Computer und überwies ihr möglicherweise Geld. Sie schickte ihm Fotos verschiedener Mädchen, darunter Freundinnen und Bekannte, mit denen sie Yoga machte. Ihre Korrespondenz, die mindestens vier Jahre andauerte, befindet sich in den Akten des verurteilten Pädophilen. Mindestens eines der Mädchen reiste schließlich auf die Insel.


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Über 500 Durchsuchungen in 21 Regionen der Ukraine: Die Nationalpolizei führte die größte internationale Anti-Drogen-Operation der letzten Jahre durch.

34 Drogenlabore und 74 Lagerhäuser wurden ausgehoben.
4 organisierte Gruppen und eine kriminelle Organisation wurden aufgedeckt.
97 Personen wurden festgenommen.
123 Personen wurden wegen Verdachts angezeigt.
Über 27 Millionen Drogendosen, mehr als 20 Tonnen Vorläufersubstanzen und Vermögenswerte im Wert von 400 Millionen UAH wurden beschlagnahmt.
 
Steirische Teile in russischer Drohne vermutet
Ein internationales Rechercheteam will herausgefunden haben, dass in Drohnen, die von Russland im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt werden, auch Bauteile eines steirischen Technologieunternehmens enthalten sind. Bestehende Sanktionspakete sollten das eigentlich verhindern.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist der Kreml mit insgesamt 19 Sanktionspaketen der Europäischen Union konfrontiert. Die Auflagen sollen unter anderem verhindern, dass das russische Militär an hoch technologisierte Bauteile aus Europa kommt.

Genau das soll aber passiert sein, wie ein Rechercheteam unter anderem des „Standard“ und der britischen „Times“ herausgefunden haben will. Konkret geht es um so genannte „Geran-2-Drohnen“, mit denen die Ukraine im Vorjahr tausende Male angegriffen wurde. Diese etwa dreieinhalb Meter langen unbemannten Fluggeräte werden in Russland produziert und zum Transport von bis zu 90 Kilogramm schweren Sprengköpfen verwendet.

Bauteile von steirischem Chiphersteller
Bei der Analyse von abgestürzten „Geran-2-Drohnen“ in der Ukraine habe sich laut Rechercheteam gezeigt, dass auch Teile von mindestens 19 europäischen Unternehmen darin verbaut sind, wie Mikro-Chips oder Transistoren. Entdeckt wurde dabei auch Technologie aus der Steiermark und zwar Sensoren zur Positions- sowie Geschwindigkeitsbestimmung, hergestellt vom Unternehmen Ams-Osram mit Sitz in Premstätten, südlich von Graz, berichtete Christoph Danninger im Ö1-Mittagsjournal am Donnerstag:

 
Wie Kroatien Putins nützlichen Narren einen schweren Schlag versetzte
Seit Tagen tobt der Streit zwischen Kroatien und Ungarn um die Ölpipeline und russisches Öl, und dann hat sich auch noch die Slowakei in die Angelegenheit eingeschaltet .

Kurz gesagt, appellierte die ungarische Regierung unter Viktor Orbán an Kroatien, den Transit von russischem Öl nach Ungarn zu gestatten, indem sie sich auf „EU-Regeln“ berief – und nutzte damit genau die Institution, die Ungarn zu marginalisieren versucht, wann immer sie ihm nicht passt.

Die kroatische Regierung bleibt jedoch bei ihrer Haltung und bekräftigte, dass sie keine Lieferungen von russischem Öl nach Ungarn und in die Slowakei zulassen wird.

Die prorussische Regierung in Ungarn hat unterdessen die Lieferungen von Diesel und Strom eingestellt, solange die durch die Ukraine verlaufende Druschba-Pipeline blockiert ist. Auch die prorussische Regierung in der Slowakei droht mit ähnlichen Maßnahmen.

Der russische Angriff hat einen neuen Weg eröffnet. Eine Schlüsselrolle auf diesem Weg spielt Kroatien.
Alles begann mit dem russischen Angriff auf ukrainisches Territorium, bei dem die Druschba-Ölpipeline beschädigt wurde, wodurch die Lieferungen russischen Öls nach Ungarn und in die Slowakei unterbrochen wurden. Dies löste eine neue Energiekrise in Mitteleuropa aus.

Die Druschba-Pipeline ist übrigens eines der längsten und wichtigsten Ölpipelinesysteme der Welt. Sie wurde in der Sowjetzeit gebaut, um russische Ölfelder über zwei große Zweige – den nördlichen und den südlichen – mit Raffinerien in Mittel- und Osteuropa zu verbinden.

Der ukrainische Öl- und Gaskonzern Naftogaz meldete am 27. Januar einen russischen Angriff auf eine seiner Anlagen im Osten des Landes, ohne den genauen Standort zu nennen. Die Stadtverwaltung von Brodi – wo die Druschba-Ölpipeline die Route Brodi-Odessa kreuzt – warnte die Anwohner jedoch vor der Verschmutzung durch brennende Ölprodukte. Gleichzeitig veröffentlichte der ukrainische Außenminister Sibih auf dem sozialen Netzwerk X ein Foto von Feuerwehrleuten vor einer Flammenwand mit folgendem Text:

 
Gouverneur: Ein Toter bei Ukraine-Angriff auf Sewastopol
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Krim ist laut offiziellen Angaben mindestens ein Mensch getötet worden.

Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte heute im Onlinedienst Telegram, die Luftabwehr und die russische Schwarzmeer-Flotte hätten bei der Abwehr des ukrainischen Angriffs 16 Drohnen abgeschossen. Sewastopol wird von der Ukraine immer wieder ins Visier genommen.

In der Hafenstadt auf der annektierten Halbinsel befindet sich das Hauptquartier der russischen Schwarzmeer-Flotte.

Nur noch eine Stromleitung zu AKW Saporischschja
Unterdessen wurde nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine nur noch über eine letzte verbliebene externe Stromleitung versorgt.

 
Hunderttausende Tote und globale Ratlosigkeit nach vier Jahren Ukrainekrieg
In der Ukraine ist kein Frieden in Sicht. Während sich die Bevölkerung durch den Kriegswinter quält, wächst im Westen die Nervosität – und in Russland die Wut auf Europa

Auf dem Unabhängigkeitsplatz im Zentrum von Kyjiw weht ein frostiger Wind. Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger schreitet, flankiert von ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha, an wehenden Fahnen und schneebedeckten Fotos junger gefallener Ukrainer vorbei. Kurz nach Beginn der russischen Vollinvasion waren es nur einige Dutzend gewesen. Heute, vier Jahre später, hat sich das Fahnenmeer über das gesamte Rasenstück am Fuß des Platzes ausgebreitet.

Wenige Schritte entfernt spielt eine Militärkapelle im Gedenken an jene jungen Menschen, die hier 2014 gegen russischen Einfluss, gegen Korruption und für eine EU-Annäherung protestiert haben. Vor zwölf Jahren, am 20. Februar, eskalierte hier die Gewalt. Bei dem Blutbad starben 100 Menschen. Kurz darauf annektierte Russland die Krim. In der Ostukraine riefen prorussische Separatisten – mit Unterstützung aus Moskau – die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk aus. Die Folge war der blutige Krieg im Donbass, der bereits seit 2014 tobt.

Auf diesem Platz habe der Weg der Ukraine nach Europa begonnen, sagt Meinl-Reisinger nach dem Besuch der Gedenkstätte. Mit ihrer Reise wolle sie neuerlich "ein Zeichen der Unterstützung und Solidarität" setzen. Das Maximalziel von Kreml-Chef Wladimir Putin sei die Vernichtung des Landes: "Das bedroht auch unsere Sicherheit. Das ist kein Dahergerede."

 
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Russische Medien berichten über Drohnen- und Raketenangriffe auf Udmurtien.
Den Berichten zufolge waren in Wotkinsk Explosionen zu hören. Die Geräusche waren in verschiedenen Teilen der Stadt wahrnehmbar. Russische Medien gehen davon aus, dass der Angriff von Luftverteidigungssystemen ausging. Ein online aufgetauchtes Video zeigt eine Rauchsäule in einem Gebiet von Wotkinsk.
Ukrainische Medien berichten, dass der Angriff dem Werk in Wotkinsk galt, das ballistische Raketen für die Systeme Iskander-M, Topol-M und Jars produziert.

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Das Raketenwerk in Wotkinsk ist ein ein gutes Ziel, doch leider tragen Drohnen zu kleine Sprengköpfe, um dem Werk ernsthaften Schaden zuzufügen, geschweige denn es zu zerstören.
 
In der Region Dnipropetrowsk wurde ein Soldat wegen Mordes festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Am 18. Februar eröffnete ein Mann mit einem Kalaschnikow das Feuer auf private Sicherheitskräfte in der Nähe eines Supermarkts in Pawlohrad. Ein Wachmann war sofort tot, der andere wurde mit Schussverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei identifizierte den Angreifer zusammen mit Spezialeinheiten und nahm ihn fest. Es handelt sich um einen 28-jährigen Einheimischen und Soldaten. Er wird des Mordes und versuchten Mordes verdächtigt.

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Auf Bali entführten Tschetschenen die Söhne zweier ukrainischer Mafia-Bosse. Medienberichten zufolge sollen die beiden Söhne der ukrainischen Mafia-Bosse, Jermak Petrowski und Igor Komarow, 10 Millionen US-Dollar von Tschetschenen gestohlen haben. Daraufhin wurden sie aufgespürt und entführt. In dem Video ist zu hören, wie er die Rückgabe des gestohlenen Geldes fordert.

Einer der beiden konnte angeblich fliehen, der andere befindet sich in Gefangenschaft. Ihm wurden vor der laufenden Kamera drei Finger abgeschnitten, er wurde gefoltert und ihm wurden weitere grausame Dinge angetan. Die Eltern sollen 10 Millionen Dollar für die Freilassung ihres Sohnes zahlen. Sie wurden anhand ihres Standorts in den sozialen Medien aufgespürt. Igors Freundin hatte ein gemeinsames Foto gepostet, anhand dessen ihr Aufenthaltsort ermittelt werden konnte.

Diese Personen haben ein in der Ukraine Netzwerk betrügerischer Callcenter aufgebaut, die Menschen in Russland anrufen und sie um ihr Geld betrügen.

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Pest und Cholera
 
Zuletzt bearbeitet:
In Kiew wurde ein Ring zerschlagen, der Männer unter dem Deckmantel von Fußballspielern illegal ins Ausland schleuste, wie die Polizei mitteilt.
Laut Ermittlern versprach der 26-jährige Organisator des kriminellen Netzwerks, der festgenommen wurde, den Männern für 10.000 US-Dollar einen Job in einer Fußballmannschaft, um anschließend mit ihnen ins Ausland reisen zu können.

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Ein 28-jähriger brasilianischer Freiwilliger starb an den Folgen von Folter in der Einheit der Internationalen Legion des Hauptnachrichtendienstes (GUR) in Kiew, berichtet die Kyiv Independent.

Dem Bericht zufolge starb Bruno Gabriel Leal da Silva in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2025, nachdem er brutal bestraft worden war, weil er betrunken war und nicht rechtzeitig zur Basis zurückgekehrt war. Er wurde etwa 40 Minuten lang von einer Gruppe Soldaten geschlagen; andere hörten es, konnten aber nichts tun. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte der Brasilianer noch keinen Vertrag unterzeichnet und versuchte, die Ukraine zu verlassen.

Quellen zufolge foltert die von einem anderen Brasilianer, Leanderson Paulino, geführte Spezialeinheit „Advanced Company“ Soldaten routinemäßig. Zu den Foltermethoden gehören Verbrennungen, Schläge, simuliertes Ertrinken und sogar sexuelle Übergriffe mit Holzgegenständen. Die Pässe der Soldaten werden auf dem Stützpunkt konfisziert.

Die ukrainischen Behörden bestätigten den Tod von Leal da Silva und kündigten nach dem Fund seiner Leiche auf dem Gelände eines Militärstützpunkts in Kiew eine Untersuchung an. Die Militärombudsfrau erklärte, ihr Büro werde die Einheit untersuchen.
 
Selenskyj: USA wollen Aufgabe des gesamten Donbas
Nicht nur Russland, sondern auch die USA verlangen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj von der Ukraine die Aufgabe der gesamten Donbas-Region. „Sowohl die Amerikaner als auch die Russen sagen: Wenn Ihr wollt, dass der Krieg morgen endet, dann geht aus dem Donbas raus“, sagte Selenskyj gestern in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP.

Die Ukraine verweigert Gebietsabtretungen an Russland. Die ukrainischen Streitkräfte kontrollieren weiterhin etwa ein Fünftel der Region Donezk, während die russischen Truppen so gut wie die gesamte Region Luhansk eingenommen haben. Beide Regionen werden zusammen als Donbas bezeichnet.

Bei Waffenruhe für europäische Truppen
Selenskyj plädierte zudem für den Fall einer Waffenruhe mit Russland für die Stationierung europäischer Truppen nahe der Frontlinie. „Natürlich möchten die Ukrainer, dass unsere Partner mit uns an der Frontlinie zusammenstehen“, sagte Selenskyj. Er räumte zugleich ein, dass „natürlich niemand an der ersten Linie stehen möchte“.

Für den Einsatz einer multinationalen Truppe zur Absicherung einer Waffenruhe haben sich vor allem Frankreich und Großbritannien starkgemacht. Der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer unterzeichneten Anfang Jänner mit Selenskyj in Paris eine Absichtserklärung über die Entsendung einer solchen Truppe.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hatte seinerseits Anfang Jänner erstmals die Entsendung von Bundeswehr-Soldaten im Rahmen einer internationalen Truppe für die Ukraine in Aussicht gestellt – die deutschen Soldaten sollen nach seinen Worten aber nicht in der Ukraine selbst, sondern in einem zur NATO zählenden Nachbarland eingesetzt werden.

Selenskyj: Verlieren Krieg keineswegs
Selenskyj betonte ferner, dass die Ukraine keineswegs dabei sei, den Krieg zu „verlieren“. Nach seinen Angaben hat die ukrainische Armee zuletzt „300 Quadratkilometer“ Land in der Südukraine von den russischen Truppen zurückerobert. AFP konnte diese Angaben nicht verifizieren.

 
Ungarn droht mit Blockade von riesigem Ukraine-Darlehen
Trotz der bereits gefundenen EU-Einigung droht Ungarn überraschend ein milliardenschweres Darlehen an die Ukraine nicht freizugeben. „Wir blockieren das 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU für die Ukraine, bis der Öltransit nach Ungarn über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen wird“, schrieb der ungarische Außenminister Peter Szijjarto gestern auf X.

Die Druschba-Pipeline ist nach ukrainischen Angaben durch russische Bombardierungen seit Ende Jänner unterbrochen. Ungarn und auch die Slowakei beschuldigen die ukrainische Führung, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verhindern. Die Ölversorgung beider Länder ist weitestgehend von der Pipeline abhängig. Aus ukrainischer Sicht trägt der Kauf von Gas und Öl aus Russland durch die Slowakei und Ungarn zur Finanzierung des russischen Angriffskriegs bei.

Ungarns Außenminister warf der Ukraine Erpressung vor. Das Land arbeite mit der ungarischen Opposition und Brüssel zusammen, um die Kraftstoffpreise vor den Wahlen in die Höhe zu treiben. Erstmals seit 16 Jahren läuft Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban Gefahr, die Parlamentswahl in seinem Land zu verlieren.

EU-Kommission verweist auf Einigung auf EU-Gipfel
Eigentlich gab es in der EU bereits eine Einigung darauf, der Ukraine über zwei Jahre bis zu 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Das hatten zunächst die Staats- und Regierungsspitzen im Dezember beschlossen, und dem stimmte vergangene Woche auch das Europäische Parlament zu. Damit die ersten Gelder ausgezahlt werden können, muss nun nur noch der Rat der Mitgliedstaaten zustimmen. Das galt als Formalie.

 
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