Aktuelles

Der Ukraine Sammelthread

In Cherson griffen Drohnen einen örtlichen Kleinbus sowie einen Krankenwagen an.
Nach Angaben der örtlichen Behörden kam bei dem Angriff auf den Kleinbus ein Mann ums Leben, drei weitere Fahrgäste wurden verletzt.

Ein zweiter Angriff erfolgte, nachdem Polizeibeamte am Einsatzort eingetroffen waren; dabei wurden zwei Beamte verletzt.

Zwei Sanitäter wurden bei einem Angriff auf einen Krankenwagen verletzt, der auf einen Notruf hin ausgerückt war.

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Das Staatliche Ermittlungsbüro (SBI) berichtet, dass in einem Rekrutierungsbüro in der Region Odessa Menschen geschlagen, eingeschüchtert, rechtswidrig festgehalten und Opfer sexueller Gewalt wurden. Ermittlungen zufolge beauftragten sechs Mitarbeiter des Büros drei Mitglieder einer „örtlichen zivilgesellschaftlichen Organisation“ damit, Männer ausfindig zu machen und Informationen über sie zu sammeln.

Gegen alle Verdächtigen wurde Untersuchungshaft ohne die Möglichkeit einer Freilassung gegen Kaution angeordnet.
 
Behörden: Mindestens acht Tote bei russischen Luftangriffen
Bei russischen Luftangriffen im Süden und Osten der Ukraine sind den ukrainischen Behörden zufolge gestern mindestens acht Menschen getötet worden.

Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Region Dnipropetrowsk habe es drei Todesopfer gegeben, erklärte der örtliche Gouverneur Olexandr Hanscha. Die russische Armee habe mit Drohnen Zivilisten und Zivilistinnen angegriffen, die „auf einer Straße unterwegs waren“.

Beim Beschuss von Wohngebieten in der Stadt Slowjansk in der Region Donezk kamen drei weitere Menschen ums Leben, wie der dortige Bürgermeister Wadym Liatsch mitteilte.

Zwei weitere Tote gab es laut Behördenangaben durch Drohnenbeschuss in der südlichen Region Cherson. Hier seien weitere 16 Menschen verletzt worden.

Auch Angriffe am Wochenende
Bei heftigen russischen Angriffen waren erst in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Ukraine mindestens elf Menschen getötet worden.

 
Es ist bemerkenswert, mit welcher Ruhe und Würde Selenskyj in solchen Momenten auftritt, selbst wenn ihm demonstrativ die kalte Schulter gezeigt wird. Wirkliche Stärke zeigt sich nicht darin, andere sichtbar abzuweisen, sondern darin, Verantwortung zu übernehmen und Respekt zu zeigen. Etwas, das Herr Trump nie lernen wird

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IEA: Moskaus Ölförderung wegen ukrainischer Angriffe gesunken
Die russische Ölförderung ist im vergangenen Monat wegen verstärkter ukrainischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Sie belief sich auf 8,7 Millionen Barrel pro Tag und lag damit zehn Prozent unter der Zielvorgabe für Mai, wie die Internationale Energieagentur (IEA) heute mitteilte.

Die Ukraine greife mit Langstreckendrohnen inzwischen auch weiter im russischen Landesinneren gelegene Fördergebiete an, hieß es im Monatsbericht der in Paris ansässigen Agentur, die Industriestaaten in Energiefragen berät.

Wegen der Angriffe senkte die IEA ihre Prognose für die russische Rohölförderung in diesem Jahr um 200.000 Barrel auf täglich 8,95 Millionen Barrel.

 
Trotz Mega-Prämien von fast 70.000 Euro: Russlands zahlenmäßige Überlegenheit gegenüber der Ukraine beginnt zu schwinden
Russland findet trotz hoher Prämien schwerer neue Soldaten. Die Ukraine verlegt den Krieg mit Drohnen immer stärker in die Luft.
Russland bekommt trotz hoher Geldanreize offenbar größere Probleme, genügend neue Soldaten für den Krieg gegen die Ukraine zu finden. Für einen Vertragseinsatz werden in Russland laut dem US-Sender CNN inzwischen Prämien von umgerechnet fast 70.000 Euro geworben. Teilweise wird auch mit einem Schuldenerlass von bis zu 120.000 Euro gelockt. Trotzdem ist die Rekrutierung im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gesunken. Fachleute sehen darin ein Warnsignal für den Kreml.

Experte: „Schwerster Arbeitskräftemangel der Geschichte“
Dazu kommt der Druck auf den Arbeitsmarkt. Viele Männer fehlen an der Front, in Fabriken und in anderen Berufen. Nach Einschätzung des Russland-Experten Nigel Gould-Davies leidet die russische Wirtschaft unter einem besonders schweren Arbeitskräftemangel. Die Rüstungsindustrie arbeite bereits am Anschlag.

Zudem steigt der finanzielle Aufwand für Sold, Anwerbung und Kriegsführung. „Die ganze russische Wirtschaft leidet unter dem schwersten Arbeitskräftemangel ihrer Geschichte“, sagt Gould-Davies laut CNN.

Kiew setzt auf Maschinen statt Masse
Auf ukrainischer Seite hat sich die Strategie spürbar verschoben. Laut dem britischen „Telegraph“ sind nicht mehr allein die zermürbenden Landkämpfe entscheidend, sondern immer öfter Angriffe aus der Luft. Die Ukraine hat dafür mit den Streitkräften für unbemannte Systeme einen eigenen militärischen Bereich aufgebaut.

 
Ungarn beschlagnahmte und gab ukrainisches Gold und 82 Millionen Dollar zurück. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Ungarn hat interne Ermittlungen gegen seine Steuerbehörden, die Anti-Terror-Einheit und weitere Behörden wegen der Beschlagnahmung einer Bargeld- und Goldlieferung einer ukrainischen Bank unter der vorherigen Regierung eingeleitet. Im März wurden sieben Ukrainer kurzzeitig wegen des Verdachts der Geldwäsche festgenommen, als sie 82 Millionen US-Dollar in bar und Gold in zwei gepanzerten Fahrzeugen transportierten.

Der Vorfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als die Regierung von Viktor Orban, einem russischen Verbündeten, der inzwischen abgesetzt wurde, im Konflikt mit Kiew stand, berichtet Reuters .

Ukrainische Bank: Es handelte sich um einen Routinevorgang.
Die ukrainische Oschadbank gab bekannt, dass ihre Mitarbeiter an einer Routineoperation beteiligt waren, die sie seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine wöchentlich durchführt. Der neue Ministerpräsident Peter Magyar, der die Wahlen im April überzeugend gewonnen hat, erklärte heute auf Facebook, er erwarte, dass der Generalstaatsanwalt „sich unverzüglich mit dem Thema befasst“.

 
EU-Beamter: Diplomatische „Kontakte“ mit Kreml aufgenommen
Das Büro von EU-Ratspräsident Antonio Costa hat in den vergangenen Wochen diplomatischen Kontakt mit dem Kreml aufgenommen. Es seien „kurze Kontakte“ auf diplomatischer Ebene geknüpft worden, um „Kommunikationskanäle zu öffnen“ teilte ein EU-Beamter heute mit. Dabei sei nichts Inhaltliches besprochen worden, fügte er hinzu.

 
Sollte nicht passieren. ist verwerflich, falls es nicht Fake-News sind
Drohne traf laut Russland Bus mit Kindern
Beim Einschlag einer Drohne in den Bus einer Schülermannschaft in der westrussischen Region Brjansk ist nach russischen Angaben eine Frau getötet worden. Sieben Personen, darunter fünf Kinder, seien laut Gesundheitsministerium ins Krankenhaus eingeliefert worden.

In dem Reisebus sollen 44 Personen gesessen sein, darunter 28 Kinder eines Fußballteams aus dem belarussischen Gomel. Der Bus war demnach zum Badeort Gelendschik an der russischen Schwarzmeerküste unterwegs.

Die Region Brjansk liegt an der Grenze zur Ukraine. Das Außenministerium in Minsk verurteilte den Angriff als „terroristischen Akt gegen die Zivilbevölkerung“ und forderte eine Erklärung für den Vorfall. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sprach von einem Terrorangriff.

Ukraine dementiert
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte dementierte die Anschuldigungen in einer Erklärung auf Facebook. Er betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte im fraglichen Zeitraum keine unbemannten Luftfahrzeuge gegen Ziele in der Region Brjansk eingesetzt hätten. „Wir betrachten solche Berichte als eine weitere Informationsprovokation des Kremls. Da die Russische Föderation ihre erklärten Ziele auf dem Schlachtfeld nicht erreichen kann und erhebliche Verluste erleidet, greift sie zunehmend auf Informationsmanipulation und erfundene Anschuldigungen gegen die Ukraine zurück“, erklärte der Generalstab.
 
Ukraine greift erneut Moskauer Raffinerie an
Bei einem schweren ukrainischen Drohnenangriff ist heute zum zweiten Mal binnen einer Woche eine Raffinerie in Moskau in Brand geraten. Die Flugabwehr der russischen Hauptstadt habe mehr als 180 Drohnen abgefangen, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit.

„Mehreren Drohnen ist es gelungen, die Moskauer Ölverarbeitungsanlage zu erreichen“, räumte er zugleich auf seinem Telegramkanal ein. Laut dem unabhängigen Internetportal „Astra“ gibt es mindestens fünf Brandherde in der Raffinerie. Auf in sozialen Medien geteilte Videos sind eine starke Explosion und mehrere Feuer zu sehen.

Den offiziellen Angaben zufolge wurden auch ein Wohnhaus und ein großer Gartenfachmarkt in Moskau getroffen. Im Umland sei ebenfalls ein Hochhaus beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region Andrej Worobjow mit. Über Verletzte in Moskau und Umgebung ist bislang nichts bekannt.

Große Anlage
Die Ölraffinerie im Südosten Moskaus gehört zu Gazpromneft und ist eine der größten Anlagen in Russland mit einer Verarbeitungskapazität von elf Millionen Tonnen im Jahr. Sie deckt einen bedeutenden Teil der Treibstoffversorgung Moskaus ab.

 
Das griechische Kultusministerium hat offiziell bestätigt, dass Griechenland die Restaurierung des UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Lavra in Kiew übernehmen wird. Das Kloster wurde vor ein paar Tagen von den Russen beschossen und stark zerstört.




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