Warum die Personalie Mychajlo Fedorow nun zu Protesten in der Ukraine führt
Der Rücktritt des bisherigen ukrainischen Verteidigungsministers löst Proteste in mehreren Städten aus. Grund dafür könnte seine Kritik an der militärischen Führung sein
Es sind Bilder, die Erinnerungen wecken. Nur wenige hundert Meter vom Kyjiwer Unabhängigkeitsplatz Maidan entfernt, dort, wo sich bereits im Juli vergangenen Jahres die größten Straßenproteste seit Beginn der russischen Vollinvasion formierten, versammeln sich am Donnerstagmorgen erneut Tausende Menschen. Hinter den militärischen Checkpoints, die das Präsidialamt und andere Regierungsgebäude seit Kriegsbeginn abschirmen, hallen Sprechchöre durch die Straßen. Nur wenige Stunden zuvor hatten russische Raketen und Drohnen die Hauptstadt erneut angegriffen. Viele Demonstrierende halten selbst gemalte Schilder in die Höhe und skandieren "Schande".
Der am Vorabend angekündigte Protest richtet sich gegen die jüngste Personalentscheidung von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Mychajlo Fedorow, erst seit einem halben Jahr Verteidigungsminister und einer der beliebtesten Politiker des Landes, soll sein Amt verlieren. Selbst hochrangige Militärs reagieren ungewöhnlich offen. Pawlo Jelisarow, stellvertretender Kommandant der ukrainischen Luftwaffe, kündigt aus Protest seinen Rücktritt an. Warum Fedorow gehen soll, obwohl er als einer der erfolgreichsten Reformer des Landes gilt, ist für viele Ukrainer unverständlich.
www.derstandard.at
Der Rücktritt des bisherigen ukrainischen Verteidigungsministers löst Proteste in mehreren Städten aus. Grund dafür könnte seine Kritik an der militärischen Führung sein
Es sind Bilder, die Erinnerungen wecken. Nur wenige hundert Meter vom Kyjiwer Unabhängigkeitsplatz Maidan entfernt, dort, wo sich bereits im Juli vergangenen Jahres die größten Straßenproteste seit Beginn der russischen Vollinvasion formierten, versammeln sich am Donnerstagmorgen erneut Tausende Menschen. Hinter den militärischen Checkpoints, die das Präsidialamt und andere Regierungsgebäude seit Kriegsbeginn abschirmen, hallen Sprechchöre durch die Straßen. Nur wenige Stunden zuvor hatten russische Raketen und Drohnen die Hauptstadt erneut angegriffen. Viele Demonstrierende halten selbst gemalte Schilder in die Höhe und skandieren "Schande".
Der am Vorabend angekündigte Protest richtet sich gegen die jüngste Personalentscheidung von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Mychajlo Fedorow, erst seit einem halben Jahr Verteidigungsminister und einer der beliebtesten Politiker des Landes, soll sein Amt verlieren. Selbst hochrangige Militärs reagieren ungewöhnlich offen. Pawlo Jelisarow, stellvertretender Kommandant der ukrainischen Luftwaffe, kündigt aus Protest seinen Rücktritt an. Warum Fedorow gehen soll, obwohl er als einer der erfolgreichsten Reformer des Landes gilt, ist für viele Ukrainer unverständlich.
Warum die Personalie Mychajlo Fedorow nun zu Protesten in der Ukraine führt
Der Rücktritt des bisherigen ukrainischen Verteidigungsministers löst Proteste in mehreren Städten aus. Grund dafür könnte seine Kritik an der militärischen Führung sein