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Der Ukraine Sammelthread

Warum die Personalie Mychajlo Fedorow nun zu Protesten in der Ukraine führt
Der Rücktritt des bisherigen ukrainischen Verteidigungsministers löst Proteste in mehreren Städten aus. Grund dafür könnte seine Kritik an der militärischen Führung sein

Es sind Bilder, die Erinnerungen wecken. Nur wenige hundert Meter vom Kyjiwer Unabhängigkeitsplatz Maidan entfernt, dort, wo sich bereits im Juli vergangenen Jahres die größten Straßenproteste seit Beginn der russischen Vollinvasion formierten, versammeln sich am Donnerstagmorgen erneut Tausende Menschen. Hinter den militärischen Checkpoints, die das Präsidialamt und andere Regierungsgebäude seit Kriegsbeginn abschirmen, hallen Sprechchöre durch die Straßen. Nur wenige Stunden zuvor hatten russische Raketen und Drohnen die Hauptstadt erneut angegriffen. Viele Demonstrierende halten selbst gemalte Schilder in die Höhe und skandieren "Schande".

Der am Vorabend angekündigte Protest richtet sich gegen die jüngste Personalentscheidung von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Mychajlo Fedorow, erst seit einem halben Jahr Verteidigungsminister und einer der beliebtesten Politiker des Landes, soll sein Amt verlieren. Selbst hochrangige Militärs reagieren ungewöhnlich offen. Pawlo Jelisarow, stellvertretender Kommandant der ukrainischen Luftwaffe, kündigt aus Protest seinen Rücktritt an. Warum Fedorow gehen soll, obwohl er als einer der erfolgreichsten Reformer des Landes gilt, ist für viele Ukrainer unverständlich.

 
Ruslan Demtschak, ein ehemaliger Abgeordneter der Werchowna Rada aus der Partei von Petro Poroschenko, wurde aus Deutschland ausgeliefert; dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Der Mitteilung zufolge wird Demtschak der Beihilfe zur Börsenmanipulation sowie der Geldwäsche in Höhe von fast 20 Millionen Hrywnja beschuldigt.

„Den Ermittlungen zufolge wurden bereits im Jahr 2017 unter seiner Beteiligung 71 Transaktionen mit inländischen Staatsanleihen über Maklerfirmen abgewickelt. Diese Geschäfte dienten lediglich dazu, den Anschein rechtmäßiger Anlageerträge zu erwecken. Auf diese Weise wurden 19,8 Millionen Hrywnja aus kriminellen Quellen gewaschen“, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft.

Gegen Demtschak war zuvor bereits Anklage wegen des unrechtmäßigen Bezugs von 225.000 Hrywnja als Entschädigung für die Wohnungsmiete in Kiew erhoben worden.

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Der Generaldirektor eines Rüstungsunternehmens und sein Stellvertreter wurden im Zusammenhang mit einer Munitionsexplosion in Lagerhallen in Wyschnewe festgenommen – so der SBU. Unseren Quellen zufolge handelt es sich um Mykola Andrijasch von „Ukroboronserwis“.

Die direkt neben Wohngebäuden gelegenen Hallen waren für diesen Zweck nicht geeignet.

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In den Vororten von Kiew befanden sich Lagerhallen mit großen Mengen an Waffen. Durch die Explosion wurden fünf Straßen verwüstet und Dutzende von Häusern zerstört.
 
Der britische Premierminister Starmer hat Finanzmittel in Höhe von 300 Millionen Euro für die Lieferung von 16 hochmodernen Flugzeugen an die Ukraine angekündigt.

Die Mittel sollen der Ukraine dabei helfen, bis 2029 eine Staffel von 16 Kampfflugzeugen des Typs Gripen E aufzustellen. Das Paket umfasst zudem die Ausbildung von Piloten und Technikern sowie Simulatoren, Ersatzteile und weitere Ausrüstung, die für den Einsatz der Flugzeuge an der Front erforderlich sind.

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Ukraine hat ballistische Raketentests durchgeführt – Vertedigungsminister Fedorow

„Symbolisch gesehen haben wir am Tag der Absetzung der Regierung erfolgreich eine ballistische Rakete getestet, die unter der Leitung des Verteidigungsministeriums entwickelt wurde. Wir haben die technischen Spezifikationen grundlegend überarbeitet und höchste Präzision erreicht. Die Kosten konnten wir um 30 % senken. Die Ukraine steigt in eine neue Liga auf.“

Dies bezieht sich wahrscheinlich auf das operativ-taktische Raketensystem „Sapsan“.
 
In der Region Dnipropetrowsk hat ein Deserteur auf Polizeibeamte geschossen und anschließend Suizid begangen. Nach Angaben der Nationalpolizei eröffnete der Verdächtige – der sich seit September 2024 unerlaubt von seiner Einheit entfernt hatte – am Morgen während einer Durchsuchung seiner Wohnung das Feuer mit einer Waffe auf Polizeispezialkräfte und tötete sich daraufhin selbst durch einen Schuss in den Kopf. Zwei KORD-Einsatzkräfte wurden verletzt.

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In vielen ukrainischen Städten fanden heute Demonstrationen statt, um gegen Selenskyjs Entlassung von Verteidigungsminister Fedorow zu protestieren.
 
Laut CIA-Direktor Ratcliffe überleben russische Truppen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine durchschnittlich nur 20 bis 30 Minuten.
Dies liegt daran, dass sich KI-gestützte Drohnen zu spezialisierten, kostengünstigen Tötungsmaschinen entwickelt haben. Trotz der deutlichen personellen Überlegenheit Russlands gelingt es den ukrainischen Streitkräften, den gegnerischen Vormarsch dank technologischer Innovationen im Drohnenbereich zu stoppen.

US-Vertretern zufolge erleidet die russische Armee wöchentliche Verluste von rund 7.000 Soldaten.

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Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme haben 11 Schiffe im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer angegriffen. Darunter 5 Öltanker, 1 Gastanker, 3 Trockenfrachtschiffe und 2 Schlepper. Insgesamt wurden seit dem 6. Juli 147 Schiffe getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dem 18-jährigen Ukrainer Ilya K. droht in Polen eine lebenslange Haftstrafe, wie RMF24 berichtet.
Er beschädigte Denkmäler für die Helden des Warschauer Ghettos und der Opfer des Massakers von Wolhynien sowie das Gebäude der Polnischen Akademie der Wissenschaften mit Inschriften, die die UPA verherrlichten, und hisste rot-schwarze Fahnen.

Nach Angaben der Ermittler hatte er geplant, während der Parade zum Tag der Polnischen Armee im vergangenen Jahr in Warschau eine Drohne über das Fahrzeug des polnischen Präsidenten fliegen zu lassen; zu diesem Zeitpunkt war er jedoch bereits festgenommen worden.

Ihm wird Sabotage im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes vorgeworfen, mit dem Ziel, öffentliche Unruhen zu schüren und die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine zu verschärfen.
 
Weitere Aufnahmen von den Protesten in Kiew gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Fedorow.

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Heute wurde ein Flugplatz der russischen strategischen Luftwaffe in der Stadt Engels an der Wolga von ukrainischen Drohnen angegriffen.
 
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