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Der Ukraine Sammelthread

Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte
Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von seinem Ministerkabinett schnelle Lösungen gefordert.

„Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird“, sagte der Staatschef gestern in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig.

Schutz der Energieanlagen im Fokus
Er kündigte tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an. Gesondert habe es zudem eine Beratung mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Chef der Luftstreitkräfte, Anatolij Krywonoschko, zum Schutz der Energieanlagen gegeben.

„Heute gab es erneut heftige Raketenschläge auf Charkiw, eben auf die kritische Infrastruktur. Drohnen flogen heute Früh und jetzt am Abend auf Kiew“, so Selenskyj weiter. Schwer sei die Lage auch im Grenzgebiet zu Russland und den Gebieten Dnipropetrowsk und Odessa.

 
Ukrainische Armee berichtet von heftigen Kämpfen im Osten
Die ukrainische Armee berichtet von heftigen russischen Angriffen an der Front im Osten des Landes. Der Generalstab in Kiew teilte in seinem Morgenbericht zur Lage mit, seit gestern Früh habe es 180 einzelne russische Attacken gegeben. Den ukrainischen Verteidigern sei es gelungen, 1.370 russische Soldaten tot oder verwundet „auszuschalten“.

Diese Zahlen des Militärs sind nicht im Detail überprüfbar; sie liegen aber über dem Durchschnitt der täglichen Berichte und deuten auf intensive Kämpfe hin. Ein Schwerpunkt war laut den Angaben weiterhin der Frontabschnitt von Pokrowsk, das zum großen Teil von russischen Truppen erobert ist. Doch die Ukrainer halten weiterhin Stellungen in der Nachbarstadt Myrnohrad im Gebiet Donezk.

Russische Armee rückt in Saporischschja vor
Ebenfalls viele Angriffe gab es weiter südlich bei Huljajpole im Gebiet Saporischschja. In der Kleinstadt habe die russische Armee weitere Straßenzüge erobert, berichtete das militärnahe ukrainische Blog DeepState. Damit bleibt es bei dem Bild der vergangenen Monate an der Front: Die russische Armee arbeitet sich langsam vor, erleidet dabei aber hohe Verluste.

 
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU fand bei Durchsuchungen des Leiters der Militärmedizinischen Kommission im Wehrdienstbüro von Dnipropetrowsk über 300.000 US-Dollar. Dieser Leiter und seine Komplizen stellten Wehrpflichtigen gefälschte medizinische Dokumente aus und halfen ihnen so, dem Wehrdienst zu entgehen. Die Gebühr für diese Dienstleistung betrug 2.500 US-Dollar.

Der SBU dokumentierte über 20 Fälle von Bestechung der Organisatoren dieses kriminellen Netzwerks. Den Tätern drohen bis zu zehn Jahre Haft und die Einziehung ihres Vermögens.

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Laut einem Bericht der „Times“, der sich auf eine Einschätzung des britischen Geheimdienstes stützt, töteten ukrainische Truppen im Kampf um die Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt Kupjansk 27-mal mehr Russen, als sie selbst verloren.

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hoffentlich stimmt ihre Einschätzung
 
Nach einem zweiwöchigen Stromausfall blockierten Anwohner eine Straße im Zentrum von Odessa, wie lokale Fernsehsender berichten.
Sie berichten außerdem, dass sich Bewohner in einem anderen Stadtteil darüber beschwerten, dass der Strom in benachbarten Gebäuden nicht abgestellt wurde. Man begann zwar, ihn abzuschalten, aber ein Pumpwerk war an der falschen Leitung angeschlossen, sodass das Gebiet während des Stromausfalls nun ohne Wasser ist.

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Kiew. Ein provisorischer Treffpunkt für die Bevölkerung während des Stromausfalls.
 
Energiesektor unter Beschuss
Bisher härtester Kriegswinter in Ukraine
Die Ukraine durchlebt den härtesten Kriegswinter seit dem russischen Einmarsch vor fast fünf Jahren. Nach wochenlangen russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur haben Hunderttausende weder Strom noch Heizung – und das bei Außentemperaturen von bis zu minus 20 Grad. Kritisch ist die Lage besonders für Kinder und Familien, warnte das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) am Freitag.

Die Notvorräte an Stromgeneratoren gingen nach russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur zur Neige, teilte UNICEF mit. „Kinder und Familien befinden sich in einem ständigen Überlebensmodus“, sagte der Landesbeauftragte für die Ukraine, Munir Mammadzade.

Betroffen sind aktuell die Menschen in den Großstädten Charkiw, Dnipro, Krywyj Rih und Odessa. Besonders angespannt ist die Situation in Kiew. In der Nacht sinken die Temperaturen derzeit auf bis zu minus 20 Grad, auch tagsüber steigen sie kaum auf mehr als minus fünf Grad.

Stromabschaltungen als Alltag
Ende vergangener Woche griff Russlands Armee Kiew mit Drohnenschwärmen und ballistischen Raketen an. Die am Ostufer der Stadt gelegenen Stadtteile waren teils mehrere Tage ohne Strom. Gut 6.000 Wohnblöcke und damit mehrere hunderttausend Einwohnerinnen und Einwohner waren ohne Heizung. Am Dienstag verschlimmerten neue russische Raketenangriffe die Situation auch im Westteil Kiews.

 
Ukraine kündigt Gespräche mit USA an
Die Ukraine hat für heute Gespräche in den USA über die „zukünftige Sicherheitsarchitektur“ und die „langfristige ökonomische Entwicklung“ des osteuropäischen Landes angekündigt.

Dabei solle an Abkommen über Sicherheitsgarantien und zum „wirtschaftlichen Aufblühen der Ukraine“ mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet bis zu 690 Milliarden Euro gearbeitet werden, schrieb gestern die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, auf Facebook.

Als Verhandlungsort nannte sie Miami im Staat Florida. Bei einem günstigen Verlauf könne es bereits kommende Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) zu einer Unterzeichnung kommen.

Zur ukrainischen Delegation gehören ihren Worten zufolge der Sekretär des Sicherheitsrates, Rustem Umjerow, der Leiter des Präsidentenbüros, Kyrylo Budanow, und der Chef der Parlamentsfraktion der Präsidentenpartei Diener des Volkes, David Arachamija. Angaben zu den US-Unterhändlern machte sie nicht.

 
IAEA: Einigung auf Waffenruhe beim AKW Saporischschja
Für die Reparatur einer beschädigten Stromleitung haben die Ukraine und Russland zum vierten Mal eine örtliche Waffenruhe unweit des russisch kontrollierten Atomkraftwerks Saporischschja vereinbart.

„Techniker des ukrainischen Stromnetzbetreibers werden voraussichtlich in den kommenden Tagen mit den Reparaturarbeiten an der 330-Kilovolt-Leitung beginnen“, teilte die Internationale Atomaufsichtsbehörde (IAEA) gestern in Wien mit. Ein IAEA-Team werde die Arbeiten überwachen.

Die Leitung sei vor zwei Wochen infolge von Kämpfen beschädigt worden. Anlagen des stillgelegten AKWs seien nur über die verbliebene 750-Kilovolt-Leitung mit Strom versorgt worden.

Von russischen Truppen besetzt
Nach dem russischen Überfall vom Februar 2022 ist das mit sechs Blöcken und einer Bruttoleistung von 6.000 Megawatt größte Kernkraftwerk Europas von russischen Truppen besetzt worden. Alle Reaktoren wurden inzwischen heruntergefahren.

 
Ein Zugführer der ukrainischen Streitkräfte in der Region Donezk wollte laut Angaben des staatlichen Ermittlungsbüros mehr als 500 mit Sprengstoff beladene Drohnen verkaufen. Ermittlern zufolge tauschte er im November ein illegal erworbenes tragbares Flugabwehrsystem gegen eine Drohne ein. Im Januar versuchte er, zwei weitere Maschinengewehre für 175.000 Hrywnja zu verkaufen, wurde dabei jedoch festgenommen.

Weitere 549 Drohnen, 277 Batterien, über 80 kg Sprengstoff, fast 2.500 elektrische Zünder und 74.000 US-Dollar wurden in seiner Wohnung gefunden.

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https ://t.me/stranaua/223300

Vier Ukrainer und ein russischer Staatsbürger müssen sich in Polen wegen der Planung von Sabotageakten im Auftrag der Russischen Föderation vor Gericht verantworten und riskieren lebenslange Haftstrafen, wie Reuters berichtet. Ihnen wird vorgeworfen, den Versand von „Sprengstoffpaketen“ organisiert zu haben.

Laut der Erklärung plante einer der Angeklagten, Vladislav D., Pakete mit versteckten Brandvorrichtungen und Sprengstoff vorzubereiten und nach Großbritannien und Polen zu versenden. Ein weiterer, Vyacheslav S., plante Sabotageakte, darunter den Versand zweier Pakete in die USA und nach Kanada. Der dritte, Vladislav B., wird beschuldigt, Pakete zwischen der litauischen Hauptstadt Vilnius und Kaunas gesichert und transportiert zu haben.
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Mehrere derartige Vorfälle ereigneten sich im Jahr 2025. Europäische Sicherheitsbehörden veröffentlichten im Oktober 2024 Informationen über Paketbrände und bezeichneten diese als Teil von Russlands „hybridem Krieg“ zur Destabilisierung von Ländern, die die Ukraine unterstützen. Sie behaupteten, die in Lagerhallen in Brand geratenen Pakete seien ein Testlauf für einen zukünftigen russischen Plan gewesen, ähnliche Pakete auf Frachtflügen in die USA und nach Kanada zu sprengen. Die Paketexplosionen ereigneten sich am 19., 20. und 21. Juli 2024 in Birmingham (Großbritannien), Leipzig und in der Nähe von Warschau.
 
Das Treppenhaus eines Kiewer Hochhauses ist vereist. Dutzende Haushalte in der Hauptstadt sind seit über einer Woche ohne Heizung.

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In den kommenden Tagen hält der strenge Frost in der Ukraine an. Laut dem Ukrainischen Hydrometeorologischen Zentrum werden in Kiew Nachttemperaturen zwischen -16 und -19 °C und Tagestemperaturen zwischen -9 und -13 °C erwartet. Im Norden des Landes könnten die Temperaturen auf bis zu -25 °C sinken.

„Die Kälte wird durch einen eisigen, überwiegend aus Nordosten kommenden Wind noch verstärkt“, warnt das Ukrainische Hydrometeorologische Zentrum.
 
Polen wird bis Ende 2026 ausgemusterte sowjetische MiG-29-Kampfjets an die Ukraine liefern. Dies gab der polnische Vize-Verteidigungsminister Cezary Tomczyk laut Radio Zet bekannt. Laut Tomczyk sind dafür zwei Bedingungen erforderlich: ein Regierungsbeschluss und eine spezielle Übertragungsverordnung sowie der Erwerb von Drohnentechnologie aus der Ukraine.

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Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine, die in der EU vorübergehenden Schutz erhalten haben, ist gestiegen und erreichte Ende November letzten Jahres 4,33 Millionen, wie die BBC unter Berufung auf Eurostat-Daten berichtet.

Mehr als die Hälfte dieser Flüchtlinge wurden von Deutschland (1.241.000) und Polen (968.750) aufgenommen. Es folgt Tschechien (392.670), das im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung die meisten Ukrainer aufgenommen hat – ein Flüchtling auf 28 Einwohner.

Großbritannien, das nicht Teil der EU ist und von Eurostat nicht erfasst wird, hat rund 230.000 Ukrainer aufgenommen.
 
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