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Der Ukraine Sammelthread

Tagebücher als Innenschau des Ukraine-Krieges
Andrej Kurkow zählt zu den bekanntesten ukrainischen Schriftstellern der Gegenwart. Mit seinem Roman „Picknick auf dem Eis“ gelang ihm 1999 der internationale Durchbruch. Sein erstes Kriegstagebuch veröffentlichte er ein paar Monate nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022. Soeben kamen seine jüngsten Aufzeichnungen aus dem Krieg auf den Buchmarkt: „Jahre im Feuer“ zeigt eine Welt im permanenten Ausnahmezustand.

Kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im März 2022 kam es zu einem historischen Auftritt Kurkows im Casino am Schwarzenbergplatz in Wien: Da kam einer direkt aus dem soeben ausgebrochenen Krieg in Europa und erzählte aus erster Hand, was sich gerade in der Ukraine, vor allem in Kiew, seiner Heimatstadt, ereignete. Nicht irgendeiner, sondern der international bekannteste ukrainisch-russische Autor Kurkow.

Ein paar Monate später erschien sein erstes Kriegstagebuch. Tausende Tote, Verwundete und in die Flucht Geschlagene später erscheint nun sein neues Buch, in dem er über die Jahre 2024 und 2025 eine detailreiche Innenschau des Krieges vornimmt. Diese Innenschau zeigt, wie weitreichend die Zerstörung ist, je länger der Krieg dauert, wie groß das Bedürfnis, trotz allem zu leben, ist und wie erfindungsreich dabei die Ukrainerinnen und Ukrainer sind.

 
Erster Erfolg für die Protestbewegung in der Ukraine
Eine zentrale Forderung hat Präsident Wolodymyr Selenskyj erfüllt: Er entlässt Oberbefehlshaber Syrskyj. Doch für die Demonstrierenden ist das nur ein erster Schritt

Die Entschuldigung kam zu spät: Wenige Stunden, bevor Präsident Wolodymyr Selenskyj Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj entließ, bat dieser noch öffentlich um Verzeihung. Falls er jemanden beleidigt habe – ausdrücklich nannte er den inzwischen zurückgetretenen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow – entschuldige er sich. Syrskyj räumte ein, hart sein zu können, und appellierte zugleich, den Blick nicht auf persönliche Konflikte, sondern auf das große Ganze zu richten: "den Sieg". Für viele Ukrainerinnen und Ukrainer ist der 60-Jährige allerdings längst zum Symbol einer militärischen Führung geworden, die sie überwinden wollen.

"Syrskyj steht für die alte sowjetische Führungsschule", sagt Dmytro Koziatynskyj dem STANDARD. Der 31-jährige Kriegsveteran zählt zu den Organisatoren und bekanntesten Gesichtern der landesweiten Proteste, die den Druck auf die Regierung zuletzt massiv erhöht und maßgeblich zur Entlassung Syrskyjs beigetragen haben. Den Führungsstil des Generals beschreiben viele seiner Kritiker als Mikromanagement. Nach seinem Rücktritt erklärte Federow, dass der Krieg für die Ukraine mit Syrskyj an der Spitze nicht zu gewinnen sei.

 
Der neue ukrainische Armeechef setzt auf Flexibilität und moderne Technik
Der erst 43-jährige Mychajlo Drapatyj folgt als Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte dem entlassenen Oleksandr Syrskyj nach

Der neue Mann an der Spitze der ukrainischen Streitkräfte steht in jeder Hinsicht für einen Generationswechsel. Mychajlo Drapatyj ist 43 Jahre alt, sein Vorgänger Olexander Syrskyj wird am Sonntag 61. Doch es ist nicht der Altersvergleich alleine, der einen neuen Spin in der Armeeführung erwarten lässt: Drapatyj ist bekannt als jemand, der auf Reformgeist und Flexibilität mehr Wert legt als auf bestehende Strukturen.

Erst vergangene Woche schrieb er auf Facebook: "Ich glaube an ukrainische Streitkräfte, die in der Lage sind, zu lernen, neue Technologien zu entwickeln, Menschen zu schützen, und die es den Kommandierenden erlauben, Verantwortung für ihre Ergebnisse zu übernehmen." Es war wohlgemerkt ein Posting zur Unterstützung des kurz zuvor von Präsident Wolodymyr Selenskyj entlassenen, erst 35-jährigen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow, der ebenfalls als Reformer galt.

 
Die Kindersterblichkeitsrate in der Ukraine ist viermal so hoch wie die Geburtenrate, und dieser Trend verschärft sich weiter, berichtet Opendatabot.

Laut Justizministerium wurden in der ersten Jahreshälfte 2026 in der Ukraine 73.292 Babys geboren. Gleichzeitig wurden 259.853 Todesfälle registriert – der erste offizielle Anstieg der Sterberate seit fünf Jahren.

Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2025 ist die Geburtenrate um 16 % gesunken, und im Vergleich zum Vorkriegsdurchschnitt hat sie sich halbiert.

Die Kindersterblichkeitsrate stieg 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 %.


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Laut einer aktuellen Umfrage der Rating Group liegt Selenskyj im Vertrauensranking der Öffentlichkeit an vierter Stelle.
Das höchste Vertrauen genießt der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und seit 2024 Botschafter im Vereinigten Königreich, Saluzhny, mit 70 %.
An zweiter Stelle folgt der ehemalige Verteidigungsminister Fjodorow mit 65 %.
Den dritten Platz belegt der ehemalige Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes und jetzige Leiter des Präsidialamtes, Budanow, mit 62 %.
Präsident Selenskyj liegt mit 59 % auf dem vierten Platz.

Darüber hinaus ist das Vertrauen der Öffentlichkeit in den ehemaligen Verteidigungsminister Mychajlo Fjodorow in der vergangenen Woche seit seinem Rücktritt von 35 % auf 65 % gestiegen.

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Solange der Krieg andauert, muss Selenskyj jedoch keinen Machtverlust befürchten, da die ukrainische Verfassung die Abhaltung von Präsidentschaftswahlen unter Kriegsrecht verbietet.
 
Laut Madyar hat die Ukraine innerhalb von zwei Tagen 13 Schiffe der russischen Schattenflotte angegriffen.
Am 21. und 22. Juli wurden 13 Schiffe, die im Interesse des Aggressors operierten, getroffen. Darunter befanden sich ein Tanker, zehn Massengutfrachter und zwei Schlepper.

Es wurde außerdem berichtet, dass 13 Kraftwerke und Umspannwerke auf der Krim und in den besetzten Gebieten getroffen wurden.

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Nach dem Drohnenangriff! In den Regionen Stawropol und Krasnodar brennen Lagerhallen von Wildberries (dort wurde auch ein Öldepot angegriffen).
 
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Russen, ihr habt die Büchse der Pandora für euer eigenes Volk geöffnet. Für jeden Terroranschlag werdet ihr mit Blut und zerstörter Infrastruktur auf russischem Territorium bezahlen.
 
Eine sehr interessante Nachricht, die gerade international für Schlagzeilen sorgt
Jedoch in unseren hiesigen Medien mal wieder komplett verschwiegen wird
Wie ich schon in der Vergangenheit gesagt habe. Der tiefe Staat in Deutschland hat das Spiel wie es aussieht nicht wirklich verstanden
Sie wurden entlarvt und sind dieses Mal komplett auf die Schnauze gefallen
Höchstwahrscheinlich spielt auch Israel bei dem Treffen eine sehr zentrale Rolle


Wer hat sich getroffen?
  • Deutsche Seite: Die pensionierten Spitzenpolitiker Ronald Pofalla (CDU, Ex-Kanzleramtchef unter Merkel) und Matthias Platzeck (SPD, Ex-Ministerpräsident)
  • Russische Seite: Hochrangige, sanktionierte Putin-Vertraute – darunter Viktor Subkow(Aufsichtsratschef von Gazprom) und Waleri Fadejew (Chef von Putins Menschenrechtsrat)
Worum ging es wirklich?
  • Inoffizielle Schattendiplomatie: Es ging um die Erkundung von Bedingungen für ein potenzielles Ende des Ukraine-Kriegs und die künftige Gestaltung der deutsch-russischen Beziehungen
ENDLICH
GUTEN MORGEN, DEUTSCHLAND
 
Zuletzt bearbeitet:
Die KI findet dazu keine neuen Meldungen. Es bezieht sich wohl auf Selenskis Drohungen vor wenigen Wochen, dass die Ukraine Relais-Anlagen in Belarus angreifen werde, wenn Belarus sie nicht abschalte. Weil mit ihnen russische Drohnen in der Ukraine gesteuert werden.

Lukashenko hat ja nachgegeben und sie abgeschaltet. Seitdem ist da nichts neues passiert.
Es geht nicht um die alte Geschichte mit den Relais-Anlagen, die abgeschaltet wurden.

Selensky droht jetzt mit Angriffen auf belarussische Raffinerien, weil das Land Benzin und Kerosin an Russland liefert. Das wäre also nichts anderes als ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen seinen Nachbar.
 
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