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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine fehlen Patriot-Raketen – Spanien und Griechenland halten ihre Bestände fest
Die Ukraine bittet dringend um neue Raketen für ihre Patriot-Luftabwehr, während NATO und Europäische Union nun Spanien und Griechenland unter Druck setzen, einen Teil ihrer Bestände abzugeben. Beide Länder verfügen unter den Verbündeten Kiews über besonders große Vorräte an Patriot-Abfangraketen, doch gerade dort endet die Bereitschaft zur Hilfe schnell an der eigenen Landesgrenze. Griechenland weigert sich bislang und verweist auf den jahrzehntelangen Streit mit der Türkei und den eigenen Schutzbedarf. Spanien steht ebenfalls unter wachsendem Druck.

Am 1. und 2. September sollen die Verteidigungs- und Außenminister in Dublin darüber beraten, gemeinsam mit Vertretern der Ukraine, Großbritanniens, Norwegens, Islands und der Schweiz. Im Gespräch ist sogar, dass Norwegen Patriot-Raketen kauft und sie anschließend an die Ukraine weitergibt. Besonders bitter ist dabei, dass sich ein Teil der in Spanien und Griechenland gelagerten Raketen dem Ende seiner vorgesehenen Nutzungsdauer nähert. Trotzdem hält jeder fest, was er noch besitzt. Auch Deutschland erklärt, weitere Patriot-Systeme abzugeben könne die eigene Sicherheit gefährden. Und selbst die Vereinigten Staaten, die jahrelang als nahezu unerschöpfliches Waffenlager galten, haben ihre Vorräte im Krieg gegen Iran erheblich geleert. Für die Ukraine wird daraus eine immer gefährlichere Rechnung.

Seit Beginn dieses Jahres erhält das Land nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj fast dreimal weniger Flugabwehrraketen als zuvor, auch weil Waffen inzwischen im Nahen Osten gebraucht werden. Ende August sagte Selenskyj, eine weitere kleine Lieferung Patriot-Raketen sei angekommen. Von welchem Land sie stamme und wie viele Raketen geliefert wurden, wollte er nicht sagen. Nur eines sagte er ohne Umweg: „Es sind wenige. Wir brauchen mehr.“ Gleichzeitig bereitet Russland nach eigenen Angaben neue massive Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung vor. Genau in diesem Moment diskutiert Europa darüber, welcher Staat noch wie viele Raketen entbehren kann, ohne sich selbst unwohl zu fühlen. Die Ukraine wartet nicht auf eine theoretische Debatte über Vorräte. Wenn russische Raketen auf Kraftwerke und Städte zufliegen, entscheidet jede tatsächlich vorhandene Abfangrakete darüber, was am nächsten Morgen noch steht. Und während einige der Raketen in europäischen Lagern ihrem Ablaufdatum näherkommen, kann Kiew derzeit kaum genug davon bekommen, um den nächsten Angriff abzufangen.
 
Tusk fordert Solidarität mit Ukraine
Polens Regierungschef Donald Tusk hat beim alljährlichen Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen 1939 die Solidarität des Westens mit der Ukraine eingemahnt.

„Heute rufen wir laut von Westerplatte aus der gesamten freien Welt zu: Seid solidarisch, wir müssen der Ukraine helfen zu überleben!“, sagte er am Kriegerdenkmal Westerplatte in Gdansk.

Warnung vor Wiederaufleben einer „braunen Welle“
Die kommenden Monate, der bevorstehende Herbst und Winter, könnten entscheidend sein für die Unabhängigkeit der Ukraine, das Schicksal Polens und der freien Welt, so Tusk. Der Regierungschef warnte auch vor dem Wiederaufleben einer „braunen Welle der Aggression und Verachtung“ in Europa und den USA.

Er erinnerte an die 80 Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges, an sechs Millionen Opfer unter den polnischen Bürgern und die Ermordung „fast aller Juden in Europa durch die vom Wahn ergriffenen Nazis“.

Polens Regierungschef Donald Tusk hat beim alljährlichen Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen 1939 die Solidarität des Westens mit der Ukraine eingemahnt.

„Heute rufen wir laut von Westerplatte aus der gesamten freien Welt zu: Seid solidarisch, wir müssen der Ukraine helfen zu überleben!“, sagte er am Kriegerdenkmal Westerplatte in Gdansk.

Warnung vor Wiederaufleben einer „braunen Welle“
Die kommenden Monate, der bevorstehende Herbst und Winter, könnten entscheidend sein für die Unabhängigkeit der Ukraine, das Schicksal Polens und der freien Welt, so Tusk. Der Regierungschef warnte auch vor dem Wiederaufleben einer „braunen Welle der Aggression und Verachtung“ in Europa und den USA.

Er erinnerte an die 80 Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges, an sechs Millionen Opfer unter den polnischen Bürgern und die Ermordung „fast aller Juden in Europa durch die vom Wahn ergriffenen Nazis“.

 
Stellt euch vor, der statt Putin wäre russischer Präsident.


Ich schrieb schon oft russischen Patrioten in russischen Foren: „Putin ist der Beste!“ Noch nie haben die Russen in ihrer geschichte so gut gelebt und so satt gegessen wie unter Putin. Das macht sie wütend :) Putin hat den Krieg zwischen Russland und der Ukraine begonnen, der zu ewiger Feindschaft zwischen ihnen und zur Zerstörung beider Länder führen wird. Das ist gut für die Nachbarn Russlands, das ist gut für den Westen und insbesondere für Europa. Das macht sie auch wütend. Ist aber wahr :)

Gleichzeitig ist Putin der Typ Mensch, der einen Atomkrieg auslösen und die gesamte Menschheit vernichten könnte. Sagte er doch vor einigen Jahren: „Man sollte eine Ratte nicht in die Enge treiben, sonst könnte sie sie angreifen“, und: „Wozu brauchen WIR eine Welt in der es kein Russland gibt?“ Daran hat sich nichts geändert; im Dezember 2021 stellte Russland dem Westen ein Ultimatum, das weiterhin Bestand hat.
 
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Wie ukrainische Medien berichten, kam es auf einer Straße in Kiew zu einer Schießerei zwischen zwei Gruppen des organisierten Verbrechens Einsatzkräften des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) und des GUR (Hauptnachrichtendienst des Verteidigungsministeriums). GUR-Kräfte wollten einen SBU-Beamten festnehmen, woraufhin bewaffnete GUR-Angehörige zur Unterstützung eintrafen.

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Die Ukraine startet eine Kampagne, um den russischen Luftraum zu blockieren, wie Selenskyj ankündigte. Seinen Worten zufolge werde der russische Luftraum „effektiv gesperrt“ sein und eine zunehmende Zahl ukrainischer Drohnen über dem Land operieren. Er warnte Fluggesellschaften, Versicherer und Regierungen davor, dass „sichere Momente im russischen Luftraum der Vergangenheit angehören“, und rief sie dazu auf, die Risiken von Flügen nach Moskau, St. Petersburg und in andere Großstädte zu berücksichtigen. Zugleich betonte Selenskyj, dass die Ukraine keine Bedrohung für die zivile Luftfahrt darstelle.
 
Selenskyj kritisiert Partner für ihren Sommerurlaub
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Vertreter der internationalen Partnerstaaten dafür kritisiert, dass sie Sommerurlaub machen, während sein Land ums Überleben kämpft.

„Die vergangenen zwei Wochen waren Europa und die ganze Welt, die uns hilft, in den Ferien“, klagte Selenskyj gestern vor Journalisten. Russland habe die Zeit für Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur genutzt, auch um damit den gestern landesweit begangenen Beginn des Schuljahres zu stören.

„Diplomatie nach Plan“
Selenskyj warf den westlichen Partnern vor, „Diplomatie nach Plan“ zu betreiben. Ihre Herangehensweise sei: „Wenn Urlaub ist, dann ist eben Urlaub.“ Für ihn aber sei das eine „sehr unangenehme Tatsache“. Er hatte in den vergangenen Wochen immer wieder die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten.

Selenskyj nennt keine Namen
Wen er konkret meinte, sagte Selenskyj nicht. Erst vor knapp einer Woche waren EU-Ratspräsident Antonio Costa, der britische Premierminister Andy Burnham und andere Staats- und Regierungschefs zum ukrainischen Unabhängigkeitstag nach Kiew gereist. Deutschlands Kanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron nahmen per Videoschaltung an den Beratungen mit weiteren Hilfszusagen teil.


Tja, anscheinend wird Selenskyj nervös
 
Putin hat den Krieg zwischen Russland und der Ukraine begonnen, der zu ewiger Feindschaft zwischen ihnen und zur Zerstörung beider Länder führen wird.

Ich erinnere an die Konzerte, an denen Russen und Ukrainer eng umschlungen ihre Flaggen tragen.

Und warum gehst du jetzt wieder auf die vorgegebene Linie über. Sind wir uns nicht einig dass der Krieg wahrscheinlich schnell geendet hätte, hätte B. Johnson nicht auf die Ukrainer eingeredet, keine Zugeständnisse zu machen?
 
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Russische Angriffe: Tote in Dnipro, Verletzte in Kiew
Bei einem russischen Raketenangriff sind in der südostukrainischen Großstadt Dnipro mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Gebiets Dnipropetrowsk heute mit. Ziel sind nach Angaben des Gebietsgouverneurs Olexander Hanscha Lebensmittellager gewesen. Es sei zu einem Brand gekommen.

Auch die Hauptstadt Kiew wurde nach Behördenangaben erneut von russischen Drohnen angegriffen. Mindestens neun Menschen seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Mehrere Gebäude, darunter fünf Wohnhäuser, ein Kindergarten und Lager seien beschädigt worden.

Uni für Lebensmitteltechnologie in Kiew im Visier
Bildungsminister Andrij Butenko zufolge gab es auch Schäden an der Universität für Lebensmitteltechnologie im Zentrum der Dreimillionenstadt. „Zum Glück waren die Studenten im Schutzkeller – 160 Studenten“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj zuvor bereits in sozialen Netzwerken, ohne die Hochschule direkt zu nennen.

 
EU-Staaten prüfen Anfrage der Ukraine zu neuer Luftabwehr
Die EU-Staaten prüfen einen Antrag der Ukraine auf Geld für neue Flugabwehr. Das sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel bei einem Pressetermin mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Sie könne die neue Zahlungsanforderung bestätigen. „Sie hat einen Wert von mehreren Milliarden Euro und würde die Luftverteidigung der Ukraine abdecken, einschließlich der hochmodernen PAC-3-Patriot-Luftverteidigungssysteme.“

Gleichzeitig arbeite Europa mit der Ukraine an dem europaweiten Raketenabwehrprojekt Freya, sagte von der Leyen. Aus dem Unterstützungskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine seien seit Juni bereits 8,5 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen für die Ukraine bereitgestellt worden.

Beratungen über weitere Unterstützung
Die Verteidigungsminister der EU-Staaten hatten zum Wochenstart in Irland über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine beraten. Neue Zusagen für die Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen zum Schutz vor russischen Angriffen gab es im Zuge dessen nicht. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte am Dienstag nach dem Ende der Beratungen gesagt, die Bemühungen würden fortgesetzt.

 
Ein russischer Oppositionsführer besucht die Ukraine für die Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstags des Landes. Dann verschwindet er. Zwei verschiedene ukrainische Geheimdienste untersuchen den Fall. Plötzlich fangen sie an, aufeinander zu schiessen.

Es gibt drei Verletzte, zwei davon schwer. Die Schiesserei ereignete sich am Mittwochmorgen in Kiew. Was genau passiert ist, ist Gegenstand von Ermittlungen. Ukrainische Medien versuchen derweil, einen Überblick zu schaffen.

https://www.20min.ch/story/bei-ermi...chen-geheimdiensten-das-ist-bekannt-103626523
 
Schießerei zwischen Geheimdiensten: Selenskyj wütend
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine undurchsichtige Schießerei zwischen seinen Geheimdiensten scharf als „absolut skandalöse Situation“ kritisiert. Der Generalstaatsanwalt müsse klären, warum sich Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR in Kiew einen Schusswechsel mit Verletzten geliefert hätten.

„Hier in der Ukraine darf nur auf russische Besatzer geschossen werden, um die Ukraine zu verteidigen“, sagte Selenskyj gestern.

Der SBU teilte zunächst mit, gemeinsam mit dem HUR sei es gelungen, einen aus Moskau gesteuerten Anschlag auf einen russischen Oppositionellen zu verhindern. Nach Kiewer Medienberichten soll es sich dabei um einen Offizier des Russischen Freiwilligenkorps RDK handeln, das auf Seiten der Ukraine kämpft.

Später schrieb der SBU, seine Einsatzkräfte seien bei einer Ermittlungsaktion von Unbekannten angegriffen worden. In einem Schusswechsel seien mehrere Angreifer verletzt worden. Sie hätten sich als Armeeangehörige herausgestellt. Die Aufsicht über die russischen Freiwilligen führt der Militärgeheimdienst HUR, der sich bisher nicht offiziell zu dem Vorfall äußerte.

 
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